Frage der Woche

Soll das Investment-Banking zumindest für die Grossbanken UBS und CS verboten werden?

Um was geht es?

JA

NEIN

Barbara Schmid-Federer

«Damit Banken die Schweiz nicht in Bedrängnis bringen, braucht es Gesetze. Ein Verbot würde die Risiken für das Finanzsystem nicht verhindern, nur verlagern.»

Christophe Darbellay

«Wir verbieten dem Bäcker nicht die Gipfeli, weil Vollkornbrot gesünder ist. Ein Verbot ist für einen sicheren Finanzplatz Schweiz nicht notwendig. Aber Gesetze.»

Monika Lehmann-Wirth

«Grossbanken sollen selber regeln, welche Geschäfte sie verantworten können, doch sie müssen auch das Risiko selber tragen. Also auch keine Staatsgarantie mehr.»

Kathy Riklin

«Es braucht strenge Regeln und Kontrollen, aber keine Verbote.»

Béatrice Wertli

«Ein Verbot des Investment Bankings wäre eine rein populistische Massnahme, ohne dass eine höhere Sicherheit resultieren würde.»

Mark A. Saxer

«Wenn schon gehörte die Ursache - nämlich die kopf- und relationslose Gier der Banker - verboten. Und das dürfte schwierig sein.»

Urs Pfister

«sonst diesen beiden Banken die Zähne gezogen werden, sie keine umfassende Universalbanken mehr sind und im internationalen Wettbewerb benachteiligt sind.»

Sabrina Mohn

«Es braucht ein griffigeres Bankengesetz, strenge Eigenkapital-Vorschriften und eine gesetzlich geregelte Vorgehensweise für die Liquidation einer Grossbank.»

Lüchinger Reto

«Ein striktes Verbot in der Schweiz ist das falsche Mittel. Erst recht, wenn es nur für CS und UBS gelten sollte.»
So stehen die Parteien:
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JA
NEIN
Das sagen die Politiker:
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