Frage der Woche

Soll die Schweiz in den nächsten 40 Jahren ein neues Atomkraftwerk bauen, wenn eine sicherere Technologie vorhanden ist?

Um was geht es?

JA

Johannes Zollinger

«Wenn wirlich eine sichere Technologie vorhanden ist. Nach den bisherigen Erfahrungen ist das aber sehr unwahrscheinlich. Aber hoffen darf und soll man ja.»

NEIN

Maja Ingold

«In 40 Jahren kann die Schweiz die Gesetze so ändern, dass neue Technologien nutzbar gemacht werden können, aber jetzt heisst es Ausstieg und erneuerbare Energie»

Mirja Zimmermann-Oswald

«Weil die Frage nach der Endlagerung dadurch noch nicht geklärt ist und wir so die Verantwortung auf nächste Generationen schieben.»

Peter Gröflin-Schürch

«Weil, statt vom sicheren AKW zu träumen, bei dem die Entsorgung des nuklearen Abfalls gelöst ist, wir besser unsere ganze Kraft in die AKW-freie Zukunft investieren»

Barbara Streit

«Weil es sich bei der Atomkraft um eine nicht-erneuerbare Energie handelt, die uns bald ausgeht. Ausserdem werden wir sie auch in Zukunft nicht im Griff haben.»

Niklaus Hari

«Radioaktive Abfälle strahlen Hunderttausende von Jahren: Das wird auch in 40 Jahren nicht anders sein. Es gibt keine Sicherheit im Umgang mit der Kernspaltung.»

Daniel Sommer-Sidler

«Wieviele Tragödien braucht der Mensch zum Begreifen? Es wird nie eine sichere Atomkraft geben - es sei denn, wir streben eine Tod-sichere Technologie an!»

Marc Jost

«Wie sicher auch immer die Technologie eines AKWs sein wird, der radioaktive Müll bleibt immer ein unlösbares Problem.»

Christian Muhmenthaler

«Warum sollten wir auf veraltete, riskante Technologie setzen, statt auf sicherere, modernere und nachhaltigere Technologien!»

Dieter Blatt

«es um jeden Franken schade ist, der in eine ungewisse Energieform investiert wird. Die Milliarden fehlen sonst der Zukunft mit den Neuen erneuerbaren Energien.»

Gerhard Fischer

«Davon auszugehen ist, dass es trotz allem nie eine wirklich genügend sichere Atomtechnologie geben wird. Erneuerbare Energien, das ist Zukunft.»

Jascha Müller

«Ausser die Betreiberin schliesst eine umfassende Betriebshaftpflichtversicherung ab, so wie jedes KMU das machen muss.»

Urs Spreng

«Sicherheit allein reicht nicht aus. Bevor ein neues Atomkraftwerk gebaut wird, muss das Abfallproblem gelöst werden. Forschung vor allem in Alternativenergien!!»

Martin Trachsel

«Es besteht weiterhin keine Endlagerlösung, die Uranressourcen sind begrenzt und der Abbau höchst problematisch. Nein, nie mehr AKW in der Schweiz.»

Gerardo Raffa

«Wir sollten uns jetzt darauf konzentrieren den Atom Um- und Ausstieg umzusetzen und in sichere, nachhaltige und erneuerbare Energieformen zu investieren.»

Mark Eberli

«...die Entsorgung der radioaktiven Abfälle nicht wirklich gelöst ist.»

Ruedi Löffel

«Utopie bleibt Utopie.»

Thomas Prelicz

«Die Frage nach der "Endlagerung" kann auch in 40 Jahren nicht wirklich gelöst werden. Es gibt verschiedene sicherere Energiequellen, die wir nützen müssen.»
So stehen die Parteien:
?
JA
NEIN
Das sagen die Politiker:
?
Sind Sie Politiker?
?
Jetzt Ihre Antwort abgeben