Frage der Woche

Soll die Schweiz in den nächsten 40 Jahren ein neues Atomkraftwerk bauen, wenn eine sicherere Technologie vorhanden ist?

Um was geht es?

JA

Roland Breitler

«Ja aber. Bevor wir uns aber mit dem Bau neuer Kraftwerke beschäftigen, sollten wir zuerst die Frage klären, wohin wir die radioaktiven Abfälle entsorgen wollen.»

NEIN

Thomas Hodler

«Nur wenn man die Nukleartechnologie ausschliesst, besteht genügend Anreiz zur Weiterentwicklung erneuerbarer und alternativer Ernergiequellen.»

Stefan Haller

«Ich bin gezielt der Meinung das es keine sichere Technologie gibt. Es gibt in jedem nur erdenklichen Bereich Risiken die sich nicht abschätzen lassen.»

Martin Strobel

«Die Frage ist, ob es möglich sein wird, Atomkraftwerke mit einer sicheren Technologie zu bauen, nicht bloss mit einer sichereren! Wer definiert "sicherer"?»

Stefan Hunger

«Eine sichere Technologie in der Atomstromgewinnung ist nur dann akzeptabel, wenn der Abfall nicht mehr radioaktiv ist und die Umwelt nicht belastet.»

Bernhard Guhl

«Das Restrisiko Mensch bleibt. Das beweisen die Nachrüstungen in Mühleberg. Der Ausstieg ist machbar, es braucht jedoch enorme Anstrengungen. Packen wir's an.»

Ronald Mucks

«Die erneuerbaren Energien müssen weiterentwickelt werden. Das geht nicht wenn man ständig zurück schaut und alte Technologien nur Salonfähig halten will.»

Fabian W.

«In der Umweltpolitik zählt nicht nur Sicherheit, sondern auch Nachhaltigkeit. Ich unterstütze den Atom-Ausstieg, bis dahin brauchen wir weiterhin Kernenergie.»

Patrick Kurt

«Solange es keine wirkliche Lösung für eine ungefährliche Endlagerung der Abfälle gibt, darf gar nicht an den Bau eines neuen Kraftwerkes gedacht werden.»
So stehen die Parteien:
?
JA
NEIN
Das sagen die Politiker:
?
Sind Sie Politiker?
?
Jetzt Ihre Antwort abgeben