Frage der Woche

Soll die Schweiz die bilateralen Verträge zur Personenfreizügigkeit mit der EU abändern?

Um was geht es?

JA

Mark A. Saxer

«Die Zahlen des Bundesamts für Migration lassen aufhorchen. Ob es wohl reicht, einfach nur den Missbrauch zu bekämpfen?»

Monika Lehmann-Wirth

«Die Schweiz muss ihren Einfluss und die Marktzugänge in Europa sichern. Deshalb werden immer wieder Anpassungen des bilateralen Weges nötig sein.»

NEIN

Kathy Riklin

«Wer die Verträge zur Personenfreizügigkeit abändern will, spielt mit dem Feuer. Ein Hochrisikospiel! 27 EU-Staaten warten nicht auf Extrawürste der CH.»

Babette Sigg Frank

«Nein. Wir fahren bestens damit. Fertig mit dieser ewigen Verhinderungszwängerei!»

Patricia Mattle

«Wir haben zu wenig Fachkräfte und Personen im Gesundheitswesen. Die Personenfreizügigkeit sichert unseren Wirtschaftswachstum und somit unsere Arbeitsplätze!»

Esther Egger

«Eine Änderung dieser Verträge ist äussest gefährlich und auch unrealistisch. Das Erfolgsmodell Schweiz und die starke Schweizer Wirtschaft basieren darauf.»

Sabrina Mohn

«Pacta sunt servanda („Verträge sind einzuhalten“)!»

Urs Pfister

«Dieses Risiko dürften wir kaum noch eingehen, sonst werden wir zu einem unzuverlässigen Partner der EU. Notfallmassnahmen müssen aber offen bleiben.»

Simone Curau-Aepli

«Die Gründe für die erhöhte Einwandung ist unser Wirtschaftswachstum. Wir müssen diese Strategie neu überdenken und nicht an den Bilateralen herumschrauben!»

Stefano Kunz

«Wir haben ohne die AusländerInnen gar nicht genug Arbeitskräfte, die den Bedarf der Wirtschaft abdecken könnten.»

Marianne Binder-Keller

«Weil wir damit die bilateralen Verträge generell aufs Spiel setzen. Spiel mit dem Feuer. Ich will nicht in die EU...»

Lüchinger Reto

«Anpassungen wo möglich, Ventilklauseln nutzen um den heimischen Arbeitsmarkt zu schützen, ja. Einseitig abändern ist schwer möglich. Neu aushandeln, NEIN!»

Marc Schwab

«Wir können als Volkswirtschaft nicht darauf verzichten. Die Verträge sind nicht perfekt, welcher Vertrag ist das schon, ab sie haben uns bisher viel gebracht!»
So stehen die Parteien:
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