Im Fokus: Junisession 2014

Am 2. bis zum 4. Juni tagte der St. Galler Kantonsrat. Nachdem in einer Sondersession im Februar über die Zukunft der Spitäler im Kanton St. Gallen debattiert wurde, fanden am 4. Juni die Schlussabstimmungen statt. Die Regierung plant, fast eine Milliarde Franken zu investieren.

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Zusammenfassung dieser Session

Das Kantonsspital St. Gallen soll für 400 Millionen Franken durch Neubauten erweitert und modernisiert werden. Dazu ist auf dem gleichen Areal ein neues Ostschweizer Kinderspital geplant. Für die Realisierung gewährt der Kanton der Trägerstiftung ein Darlehen über 125 Millionen Franken. Die beiden Projekte waren ebenso unbestritten wie die Erneuerungen der Spitäler Wattwil für 85 Millionen Franken und Linth für 98 Millionen.

Nicht einig war sich der Kantonsrat hingegen bei den Plänen zu den Spitälern Grabs und Altstätten. Nach dem Willen der Regierung soll das Spital Grabs einen Neubau für 137 Millionen Franken erhalten. Alle Fraktionen ausser die SVP unterstützten das Vorhaben mehrheitlich geschlossen.

Ausserdem sollen 85 Millionen Franken in das Spital Altstätten investiert werden. Dagegen waren eine knappe Mehrheit der FDP und der grösste Teil der SVP. Mitte-Links votierte hingegen geschlossen für die Investitionen.

Das Volk entscheidet wahrscheinlich im November 2014 über alle sechs Spitalvorlagen. (pol)

Artikel zum Kantonsrat St. Gallen