Organspende. Wechsel zur Widerspruchslösung

Abstimmung des Nationalrats vom Donnerstag, 12. September um 11:37 Uhr



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Um was geht diese Abstimmung?

Der Nationalrat will die automatische Organspende einführen. Er hofft, mit der so genannten Widerspruchslösung die Spenderquote erhöhen zu können. Demnach soll sich jeder Bürger mit der Frage befassen müssen, ob er sich als potenzieller Organspender zur Verfügung stellen möchte. Äussert sich eine Person nicht, soll von einer Zustimmung ausgegangen werden. Motionär Laurent Favre (FDP/NE) verwies auf die positiven Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, welche die Widerspruchslösung kennen. Von den zehn Ländern mit den höchsten Spenderquoten seien neun nach dem Widerspruchsmodell organisiert. Der Bundesrat setzt auf einen Aktionsplan. Ausserdem machte er ethische Bedenken geltend. Heute dürfen Organe in der Schweiz nach dem Tod nur dann entnommen wurden, wenn die betroffene Person zu Lebzeiten zugestimmt hat oder wenn es die Angehörigen erlauben. Nun befasst sich der Ständerat mit dem Geschäft. (sda)

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