Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache. Volksinitiative Art. 2

Ein «Ja» bedeutet: Ablehnung der Initiative – Abstimmung des Nationalrats vom Mittwoch, 17. April um 17:06 Uhr



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Die obligatorische Krankenversicherung soll auch weiterhin für die Kosten von Abtreibungen aufkommen. Der Nationalrat lehnte eine Initiative, die dies ändern will, wuchtig mit 130 zu 29 Stimmen bei 19 Enthaltungen ab. Die Mehrheit beurteilte die Initiative als markanten Rückschritt. Im Vordergrund der mehrstündigen Debatte standen nicht die verhältnismässig geringen Kosten von rund 8 Millionen Franken pro Jahr, sondern Fragen zur Abtreibung. Wer aus ethischen Gründen Abtreibungen ablehne, solle sich nicht finanziell daran beteiligen müssen, hielten die Befürworter vor allem aus der SVP fest. Die Gegner befürchten, dass mit der Initiative der Zugang zu fachgerecht durchgeführten Eingriffen verschlechtert würde. Die finanziellen Möglichkeiten einer Frau würden wieder eine grössere Rolle spielen. Zudem funktioniere das heutige System mit der Fristenregelung, das 2002 vom Volk mit 72,2 Prozent Ja-Stimmen angenommen wurde. (sda)

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Weitere Abstimmungen zu diesem Geschäft

27.09. 08:34 - NR - Schlussabstimmung
17.04. 17:06 - NR - Art. 2
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