Gleichstellung des Kitesurfens mit anderen Wassersportarten

Abstimmung des Nationalrats vom Freitag, 14. Dezember um 09:09 Uhr



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Um was geht diese Abstimmung?

Das Fahren mit Drachensegelbrettern wurde im Zuge der Änderungen der Verordnung über die Binnenschifffahrt ausserhalb von behördlich bewilligten Zonen verboten. Begründet wurde und wird das Verbot mit Sicherheitsbedenken, Fragen der Manövrierfähigkeit, Problemen bei der Bergung auf dem See, fehlenden Vortrittsregelungen mit anderen Seebenützern und Unfällen; dazu kamen Umweltargumente. Das Verbot war damals umstritten. Die aktuelle Regelung entspricht den heutigen Bedingungen nicht mehr. Für das vergleichbare Windsurfen gilt das Verbot nicht.

Die damaligen Bedenken sind heute überholt. Der Kitesurfsport hat sich im vergangenen Jahrzehnt massiv weiterentwickelt, die Sicherheitsvorschriften sind hoch. Die Ausbildung erfolgt durch ausgewiesene Schulen. Die Erfahrung zeigt, dass das Fahren mit Drachensegelbrettern nicht riskanter ist als andere Wassersportarten oder Sportarten, die auf dem Land ausgeübt werden. Es belastet zudem die Umwelt weniger als der Motorboot- oder Segelsport (mit Hilfsmotoren).

Die herrschende Diskriminierung ist nicht mehr gerechtfertigt. Die Isaf (International Sailing Federation) hat im Mai 2012 entschieden, dass das Kitesurfen ab den Olympischen Spielen 2016 in Rio das Windsurfen ablösen wird. Das herrschende Verbot hindert die Entwicklung dieser jungen olympischen Sportart.

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