Strassen und Trottoirs. Zuckern statt salzen

Abstimmung des Nationalrats vom Dienstag, 12. Juni um 12:51 Uhr



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Um was geht diese Abstimmung?

Schneereiche Winter kommen immer häufiger vor. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Die Anzahl der Unfälle, die Kosten des Winterdiensts mit Salz sowie der Mangel an einheimischem Salz, das unter grossen wirtschaftlichen und ökologischen Belastungen (Transport) durch Importe ersetzt werden muss, folgen dieser Entwicklung. Des Weiteren belastet das Salz die Umwelt stark, insbesondere die Felder, die entlang des Schweizer Strassennetzes liegen. Salz verursacht ausserdem beträchtliche Rostschäden bei Privatfahrzeugen, Unternehmensfahrzeugen und Gemeindefahrzeugen, aber auch bei Infrastrukturbauten, die aus armiertem Beton bestehen (Brücken usw.).

Es ist absurd, die Salzvorräte der Schweizer Salzwerke zu erschöpfen (die in der Zukunft für eine autarke Lebensmittelversorgung sowie in der nahe gelegenen Chemieindustrie benötigt werden), insbesondere der Werke von Bex und Schweizerhalle, wenn Rübenzucker als erneuerbarer Rohstoff in der Schweiz produziert werden kann. Durch die Verwendung von Rübenzucker würde erst noch die Schweizer Landwirtschaft gefördert. Zucker ist biologisch abbaubar und wirkt in Sirupform (Melasse-Wasser-Lösung) in Bezug auf die erwünschten Eigenschaften (grössere Temperaturspanne, bessere Beständigkeit) effizienter als Salz. So verkaufen US-Unternehmen solche Mischprodukte bereits zu Höchstpreisen. Letztlich sind viele Gemeinden und Werkhöfe bereits im Besitz von Reinigungsfahrzeugen mit Hochdruck-Frontwaschbalken, die im Winter kaum genutzt werden und einfach angepasst werden könnten. Ein schrittweiser Ersatz der Salzstreufahrzeuge würde zudem Arbeit für die KMU generieren.

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