Für einen zusätzlichen Bildungsrappen

Abstimmung des Nationalrats vom Montag, 11. Juni um 17:36 Uhr



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Die Branchendaten werden von der Wirtschafts­datenbank Infocube zur Verfügung gestellt. Die Bezeichnungen entsprechen dem NOGA-Code.

Um was geht diese Abstimmung?

Im internationalen Vergleich kann sich die Schweiz mit einer relativ geringen Arbeitslosenquote rühmen. Die jüngsten Zahlen zeigen dennoch eine beunruhigende Entwicklung bei der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Reform des Arbeitslosenversicherungsgesetzes hat auch die Probleme zutage gebracht, die sich aus den langen Leistungsbezugsfristen ergeben, da diese eine rasche berufliche Eingliederung verhindern. Ausserdem sind Hausfrauen und -männer, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind, ebenfalls stark benachteiligt, weil sie über lange Zeit keinen Kontakt zur Arbeitswelt haben.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie bedeutsam eine Bildungspolitik ist, die mit Einsatz gegen die Arbeitslosigkeit kämpft. Im Bereich der universitären und der Fachhochschulbildung haben die eidgenössischen Räte zu Recht die Ausgaben erhöht. Dennoch mangelt es in den Bereichen der Weiterbildung und der beruflichen Eingliederung immer noch stark an finanziellen Mitteln.

Mit einer neuen Abgabe in Anlehnung an das Modell des Klimarappens könnte der Bund die Bevölkerung auf diese Problematik aufmerksam machen und die Kantone bei ihren Aufgaben zur beruflichen Eingliederung unterstützen. Eine zusätzliche Finanzierung der "Eingliederungsbildung" ist letztlich unabdingbar, um das bekannte "Flexicurity"-Modell umzusetzen, welches den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Mobilität zwischen den Unternehmen und zwischen den Branchen ermöglicht und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz steigert.

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