Plafonierung der Verkehrsflächen

Abstimmung des Nationalrats vom Dienstag, 5. Juni um 12:52 Uhr



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Um was geht diese Abstimmung?

Pro Sekunde wird in der Schweiz noch immer rund 1 Quadratmeter Land überbaut. Ein Drittel davon, täglich rund 1,3 Hektaren, wird alleine für die Erweiterung der Verkehrsinfrastrukturen beansprucht. Der weitaus grösste Teil betrifft den Strassenausbau. Dabei geht nicht nur wertvolles Kulturland verloren, die Versiegelung der Fläche hat auch negative Folgen für das Klima und den Wasserhaushalt.

Unser Strassennetz ist eines der dichtesten der Welt, seit Jahrzehnten werden jährlich einige Milliarden Franken in den Ausbau der Strassen investiert. Nationalstrassen werden gebaut, um Kantons- und Gemeindestrassen zu entlasten. Trotzdem werden diese nicht zurückgebaut, im Gegenteil. Jeder Strassenausbau führt zu einer Kapazitätssteigerung des Strassenverkehrs, fördert die Zersiedelung und lässt die Pendlerströme zwischen Wohn-, Arbeits- und Freizeitzentren anschwellen. Entsprechend wachsen der Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Lärm und Abgase. Der motorisierte Verkehr ist hauptverantwortlich für den CO2-Ausstoss und somit für die Klimaerwärmung. Jede Versiegelung vernichtet Grünflächen und zerstört somit die notwendigen Ausgleichsflächen gegen die Erwärmung. Der Strassenausbau trägt deshalb doppelt zur Klimaerwärmung bei.

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