Auswirkungen von allgemeinen Temporeduktionen

Abstimmung des Nationalrats vom Dienstag, 5. Juni um 12:51 Uhr



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Gemäss "Bericht zur Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz" soll die optimale Auslastung bestehender vor dem Bau neuer Infrastrukturen Priorität haben. Nach Erkenntnissen der Verkehrswissenschaften ist die Kapazität auf Autobahnen ungefähr bei Tempo 80 am höchsten. In einer Antwort auf meine Interpellation bestätigt der Bundesrat, dass tiefere Tempolimiten zu gleichmässigerem Verkehrsfluss führen und mehr Verkehr verkraften. Auf bestimmten Abschnitten des Nationalstrassennetzes werden deswegen dynamische Geschwindigkeitslimiten eingesetzt.

Es ist anzunehmen, dass eine flächendeckende Temporeduktion auf allen Strassen den Verkehrsfluss, die Sicherheit und die Umweltbilanz positiv beeinflussen würde. Mit angepassten Temporeduktionen auf National-, Kantons- und Gemeindestrassen könnten Ausweichfahrten verhindert und könnte die Lebensqualität der Anwohnerschaft entlang von Strassen beträchtlich verbessert werden.

Seit Langem findet eine Beschleunigungspolitik beim Verkehr statt. Da die Zeit, welche man durchschnittlich für den Arbeits- und Freizeitverkehr aufwendet, seit Jahrzehnten gleich blieb, führte die Beschleunigung von Strasse und Schiene zu längeren Wegen. Dies wiederum bedingt einen Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen. Die Prognosen gehen von weiteren Verkehrszunahmen weit über dem Bevölkerungswachstum aus. Der Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen verschlingt enorme Finanzen, die Unterhaltskosten steigen mit jedem Ausbau. Mit einer Entschleunigung könnte dieser Teufelskreis durchbrochen werden.

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