Flüssiger Verkehr ist ökologischer

Abstimmung des Nationalrats vom Dienstag, 5. Juni um 12:48 Uhr



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Bekanntlich verursachen Staus, Stop-and-go-Verkehr, Bahnübergänge sowie bauliche Hindernisse wie geometrisch ungünstige Kreisel, künstlich angelegte Strassenverengungen oder Schwellen usw. täglich sehr viele Abbrems- und Anfahrvorgänge. Das führt zu mehr Lärm, zusätzlichem Treibstoffverbrauch und somit zu mehr CO2-Emissionen. Ebenfalls steigen dabei auch die übrigen Emissionen wie von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (HC) oder Russpartikeln.

Eine Bundesstudie über die Auswirkungen von Stauverkehr auf Autobahnabschnitten der A2 (Gotthard), A20 (Nordring Zürich) und A1 (Baregg) ergab folgende erhöhten Werte, verglichen mit ungestörtem Verkehrsfluss: Treibstoffverbrauch bzw. CO2-Ausstoss sowie NOx-Ausstoss 200 Prozent, CO-Ausstoss 250 Prozent, HC-Emission 550 Prozent.

Ein 40-Tonnen-Lastwagen, der wegen einer Verengung oder einem geometrisch ungünstigen Kreisel von 50 Stundenkilometern auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen muss, emittiert gemäss Empa-Messungen zusätzlich 1 Kilo CO2. Angenommen, alle 54 000 schweren Nutzfahrzeuge der Schweiz müssen jede halbe Stunde bzw. 16-mal pro Werktag ein solches Manöver ausführen, resultiert daraus ein Mehrausstoss von 160 000 Tonnen CO2 pro Jahr. Das sind rund 3,5 Prozent des gesamten CO2-Ausstosses aller Nutzfahrzeuge. Sinngemässe Überlegungen gelten auch für Personenwagen.

Eine Verkehrsverflüssigung würde aus den dargelegten Gründen einen namhaften Beitrag zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele ermöglichen und darüber hinaus grosse Verbesserungen bei der Reduktion von Stickoxiden und Lärm bringen.

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