Entschädigung für Biberschäden

Abstimmung des Nationalrats vom Dienstag, 17. Juni um 11:07 Uhr



0 Kommentare

Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


zurück zum Seitenanfang

Navigation

Wie unterscheiden sich die Kantone?



Eine Frage des Geschlechts?

Female Nur Frauen anzeigen
Male Nur Männer anzeigen

Eine Frage der Sprache?


Haben Branchenverbindungen einen Einfluss?


Die Branchendaten werden von der Wirtschafts­datenbank Infocube zur Verfügung gestellt. Die Bezeichnungen entsprechen dem NOGA-Code.

Um was geht diese Abstimmung?

Der Nationalrat lehnt die Entschädigungen für Biberschäden durch den Bund sowie zusätzliche Präventionsmassnahmen ab. Solche hatte Valérie Piller Carrard (SP/FR) mit einer Motion gefordert, um die Akzeptanz des Bibers zu stärken. Die mehrere tausend Tiere zählende Population verursacht zunehmend Probleme, vor allem für die Landwirtschaft oder für Strassen. Der Bundesrat anerkennt diese Konflikte, verweist jedoch auf den Gewässerraum, den die Kantone bis 2018 ausscheiden müssen. Dadurch könnten sich die Konflikte in Zukunft entschärfen. Problematische Biberdämme könnten auch entfernt, der Biber unter Umständen auch bejagt werden. Nach Schätzungen des Bundesrats kämen mit den geforderten Massnahmen Kosten von 2 bis 3 Millionen Franken pro Jahr auf den Bund zu. Davon wollte der Nationalrat nichts wissen: Er lehnte die Motion mit 124 zu 62 Stimmen ab. (sda)

Weitere Informationen