Kein Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene

Ein «Ja» bedeutet: Ablehnung der Initiative – Abstimmung des Nationalrats vom Donnerstag, 8. Mai um 12:21 Uhr



0 Kommentare

Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


zurück zum Seitenanfang

Navigation

Wie unterscheiden sich die Kantone?



Eine Frage des Geschlechts?

Female Nur Frauen anzeigen
Male Nur Männer anzeigen

Eine Frage der Sprache?


Haben Branchenverbindungen einen Einfluss?


Die Branchendaten werden von der Wirtschafts­datenbank Infocube zur Verfügung gestellt. Die Bezeichnungen entsprechen dem NOGA-Code.

Um was geht diese Abstimmung?

Vorläufig Aufgenommene sollen auch künftig in bestimmten Fällen ein Recht auf Familiennachzug haben. Der Nationalrat hat eine parlamentarische Initiative der SVP mit 104 zu 75 Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt, die dies ändern wollte. Der Vorstoss ist damit vom Tisch. Vorläufig aufgenommen werden Personen, die nicht als Flüchtlinge anerkannt werden, aber nicht zurückgeschickt werden können - beispielsweise weil im Herkunftsland Krieg herrscht. Aus Sicht der SVP wird das System missbraucht. Zu viele lebten als vorläufig Aufgenommene in der Schweiz, kritisiert die Partei. Die Gegner einer Verschärfung argumentierten, nur wenige vorläufig Aufgenommene könnten heute ihre Familien in die Schweiz holen. Ausserdem werde der Status der vorläufigen Aufnahme ohnehin überprüft und möglicherweise abgeschafft. (sda)

Weitere Informationen

  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production