Eisenbahnstrecke Iselle-Domodossola. Kapazitätsoptimierung durch Übernahme des Betriebs und Unterhalts durch die Schweiz

Abstimmung des Nationalrats vom Dienstag, 6. Mai um 16:26 Uhr



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Der Nationalrat möchte den Bahnverkehr zwischen dem italienischen Grenzort Iselle und Domodossola von einem Schweizer Bahnunternehmen abwickeln lassen. Mit 88 zu 87 Stimmen bei 1 Enthaltung nahm der Nationalrat ein Postulat der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen an. Ausschlaggebend war der Stichentscheid des Präsidenten Ruedi Lustenberger (CVP/LU).

Der Bundesrat wird damit beauftragt, das Vorhaben zu prüfen und allenfalls Gespräche mit Italien aufzunehmen. Ziel ist eine bessere Auslastung der Simplon-Achse. Heute sind Betrieb und Unterhalt auf der Lötschberg-Simplon-Achse zwischen SBB, BLS und der italienischen RFI aufgeteilt, was nach Ansicht der Verkehrskommission des Nationalrats eine optimale Nutzung der Kapazitäten verunmöglicht.

Besonders die Vertreter der Kantone Wallis und Tessin dürften sich über diesen Entscheid freuen: 7 von 8 der Tessiner Nationalräte und 5 von 7 Vertreter des Wallis stimmten für das Postulat. Nur die SVP-Nationalräte Pierre Rusconi (TI) und Oskar Freysinger (VS) votierten dagegen. (pol/sda)

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