Die Summe der Alternativenergien ist die Alternative.

Keine Technologie alleine kann all unsere Strombedürfnisse abdecken. Das 'System Frankreich' mit dem hohen Atomstromanteil funktioniert auch nur dank des internationalen Stromhandels und Speichertechnologien wie z.B. Schweizer Pumpspeicherwerken.
Mit einer Summe von verschiedenen erneuerbaren Stromquellen und Effizienzsteigerungen können AKWs ersetzt werden.

22. März 2011
3 Kommentare

Kommentar von Jörg Plaz im Kontext:

» zur normalen Ansicht wechseln
Tiny-d3e31e8dbdca8c8d578a12e27abafc9b163cfe2d
Jörg Plaz Politnetz Plus
29. Februar 2012

Korrekt.
Siehe zum Beispiel (Februar 2012)
Frankreich zapft Deutschland an
Dies habe ich schon in http://www.politnetz.ch/beitrag/1721 erwähnt.

Man stelle sich vor (ebenda), ein deutscher Politiker sagte:

Frankreich gefährdet mit seiner atomlastigen Stromversorgung die europäische Energieversorgungssicherheit

Bezüglich Bandenergie/Spitzenenergie:
Das überdimensionierte Werk in Grand-Dixence und die einseitig von Frankreich kündbaren Verträge existieren immer noch, nehme ich an. Darin enthalten ist so wie ich das sehe, dass der Stausee nachts via französische AKW's gefüllt wird, um mittags und abends dann Spitzenenergie an Frankreich zurückzuliefern. Ich nehme an, dass die Schweiz dafür Bandenergie von Frankreich erhält. Früher fand ich das schlecht, in Zukunft scheints eher eine Trumpfkarte für die Schweiz zu werden, als Batterie.

Was mich noch interessierte:
In der Kälteperiode lieferte nicht nur Deutschland an Frankreich.
Lieferte die Schweiz auch mit ?

Noch eine kleine Kritik:
Womit deckt Frankreich den Spitzenbedarf im Normalfall ?
Die Bedarfsexplosion in der Kälteperiode durch die (durch die AKW-Lobby) propagierten Elektroheizungen hat wohl eher die ganze Bedarfskurve angehoben, ohne die Geometrie wesentlich zu verändern.


Alle 3 Kommentare anzeigen