Es braucht einen strengeren Jugendschutz und Medienkompetenz für Jugendliche und Eltern. Kein Verbot und kein Stigmatisieren Erwachsener.
Glaube ich nicht. Wie Sie in einem andereren Beitrag schrieben, sind Spiele das Rock'n'Roll der neueren Zeit.
Mit dem Film war zu Beginn ähnlich.
Naja, der Trend ist wohl, dass einem die Gesellschaft immer mehr sagt, was gesund ist, wie man sich verhalten soll, wie man zu leben hat...
Bye, bye Individualität, die Sittenwächter und Gedankenpolizisten übernehmen wieder die Macht.
Schade
Nur bedingt tut er das. Doch das soll sich ändern: die Regel wird verschärft - vom Handel so gewollt. Sehr löblich.
Sie wissen schon, dass sich der Handel freiwilig an PEGI hält?
Sie verstehen mich falsch:
- Bin ich nicht für Verbote
- ich willl Abgabekriterien: keine ab 18 Titel an unter 18-Jährige usw (je nach Altersfreigabe) - denn dies ist heute nicht geregelt oder strafbar.
- Auch wenn's "interessant" wird, braucht es gute Regeln.
- Nochmals: auch wenn man alles illegal im Netz bekommt: mir geht es um legale Verkäufe. Zudem hat man bei den illegalen Titeln meistens einen negativen Punkt: Mehrspielermodi gehen meist nicht oder nur über Umwege
?
Jetzt verstehe ich Sie wirklich nicht. Ich dachte, Sie wollen einen strengeren Jungendschutz, damit 16 Jährige keine Games mehr für 18 Jährige erhalten. Das ist doch ein faktisches Verbot für 16 Jährige und macht das Spiel interessant.
Heute bekommen halbwegs geübte Jugendliche alle digitalen Produkte übers Internet.
Sie verdrehen meine Worte, werter Herr Niklaus. Ich meine mit meinen Ideen ausschliesslich legale Verkäufe! Verbote würden genau zu mehr illegalen* Downloads führen. Somit lässt sich kein Jugendschutz mehr betreiben. Kein Jugendschutz ist schlecht und Verbote sind noch viel schlechter!
- ist juristisch strittig, wenn man nur herunterlädt. Da aber Spieldateien verändert werden, um sie ohne Kopierschutz zum laufen zu bringen, ist die Illegalität wohl wieder gegeben.
Weil Sie offensichtlich die Grenzen der elterlichen und juristischen Möglichkeiten nicht kennen. Weil Sie diese nicht kennen, stellen Sie Forderungen, bei denen sich die Erwachsenen gegenseitig auf die Schultern klopfen: "Haben wir gut gemacht", aber einfach nichts wirken.
So einfach bekommen Sie heute Games
http://btjunkie.org/browse/Games/page1/?o=52&t=0&s=1
Da sind ihre Gesetze ein Rohrkrepierer von Anfang an.
@Dino E
Jugendschutz muss strenger sein als jetzt - ich will nicht, dass ein 16-Jähriger ein Spiel kauft, welches ab 18 freigegeben wurde. Zudem sollen diese Freigaben (in der EU mit Ausnahme von Deutschland mit PEGI klassifiziert) verbindlich gelten - Gentleman's Agreements der Händler reichen nicht. Fortschritte wie Ausweiskontrollen sind aber schon sichtbar.
@Daniel Niklaus
Ich verstehe nicht, weshalb meine Forderung etwas damit zu tun haben mag, ob ich Kinder habe oder nicht. Die Eltern wissen oft nicht, was die Kinder spielen und wie sich das auswirken kann (12 Jährige die brutale Spiele spielen, die ab 16 oder 18 freigegeben wären). Das habe ich selber erlebt, da ich selber PC-Spiele spiele, auch Shooter.
@Michael Schmid
Medienkompetenz schult vor Unwissenheit - so sollte der Umgang im Internet (Schutz vor Betrug, Viren, Kinderschändern, Abzocke und Datenschutz) gelernt werden. Auch was Spiele angeht.
Ich frage mich, wovor die Jugend "strenger" geschützt werden muss, oder was eine solche Medienkompetenz beinhalten würde.
Wie auch bei der Pornographie vor ein paar Jahrzehnten ist das doch unbegründete Angstmacherei einer gewissen Bevölkerungsgruppe, ein Drang zum Prohibitionismus weil sich etwas ändern könnte, bzw. das sich bei einigen Leuten -welche dem Ganzen nur extrem minimal ausgesetzt werden- gegen rein subjektiv argumentierbare Moralvorstellungen verstösst.
Und währenddessen freut die Sache die Mehrheit der Leute, ohne merkbar Schaden anzurichten.
Die Eltern sollen Ihrer Verantwortung endlich...
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie Kinder haben. Ich mag mich an eine Diskussion in der 6. Klasse erinnern. Es ging um gewaltverherlichende Filme. Als einziger gab ich zu, dass ich Rambo toll finde. Ein Schulkollege tat hocherhaben, was für ein blödsinn dass sei....wenige Woche später sass er gebannt bei mir vor dem Fernseher...als Rambo lief...
Ein strenger Jugendschutz bringt nichts, siehe Deutschland - die Eltern sollen endlich ihrer Verantwortung nachkommen. Wenn man schon Kinder hat soll man sich auch um diese kümmern.
Die bestehenden Gesetze reichen, würden sie nur angewendet. Wie so oft in diesem Land wird geltendes Recht von Behörden und Gerichten aber ignoriert. So kommt es ganz natürlich, dass die Politiker sich nun wieder eine Industrie daraus machen können, neue Gesetze und neue Verbote zu fordern. Sie profilieren sich mit dem Ruf nach einem "Verbot" von "Killerspielen", setzen sich damit einen Heiligenschein auf, setzen diesen gekonnt in Szene, um um Wählerstimmen zu buhlen, und demonstrieren vorbildich: "Einzig wir tun etwas für den Jugendschutz!"
Dabei wäre nichts einfacher als geltes Recht umzusetzen und den Sand aus dem Getriebe der zuständigen Behörden zu sppülen. Die Politik sollte dem geltenden Gesetz Nachachtung verschaffen. Oder ist die Legislative ein Hampelmann? Davon würden auch andere Rechtsbereiche, die von ignorierten Gesetzen betroffen sind, und andere Verwaltungsbereiche, die eigenwillig-eigendynamische Rechtsauslegungen produzieren und geltendes Recht übergehen, profitieren
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