Ironie der Geschichte: Eine Volksabstimmung für mehr Transparenz würde am Kampagnengeld von Economiesuisse scheitern.

Das Absurde der Situation ist, dass Volksinitiativen gegen die Verluderung der Demokratie am massiven Widerstand der Reichsten scheitern würden. Das absurde Argument, mehr Transparenz bedeute der Verlust von Arbeitsplätzen, würde millionenfach in Inseraten und auf Plakaten portiert. Und die Menschen würden es glauben, weil die schlagenden Argumente für mehr Transparenz neben der Millionenkampagne kaum sichtbar würden.

5. Dezember 2010
7 Kommentare

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Gelöschter User
8. Dezember 2010

Kein Mensch ist ganz unbefangen. Stimmt ein Lehrer gegen etwas, was ihm schadet? Oder stimmen die Freiberufler gegen etwas, was ihnen schadet? Stimmen überzeugte ÖV- Nutzer im Parlament eher ÖV freundich oder ÖV feindlich?
Wie unabhängig ist eine gläubige Person bei manchen Entscheidungen? Oder ist ein überzeugter Atheist tatsächlich immer objektiv in seinen Urteilen?
Ist die alleinerziehende Mutter im Parlament bei gewissen Fragen nicht auch etwas befangen? Oder der traditionell denkende Vater der eine Frau hat die sich auf den Haushalt und die 3 Kinder konzentriert?
Sie sehen, jeder ist irgendwie befangen.
Letztlich müssen die Politiker betreffend Verbänden und VR-Mandaten transparent sein. Das Volk entscheidet dann, ob sie den wollen oder nicht.


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