Ironie der Geschichte: Eine Volksabstimmung für mehr Transparenz würde am Kampagnengeld von Economiesuisse scheitern.

Das Absurde der Situation ist, dass Volksinitiativen gegen die Verluderung der Demokratie am massiven Widerstand der Reichsten scheitern würden. Das absurde Argument, mehr Transparenz bedeute der Verlust von Arbeitsplätzen, würde millionenfach in Inseraten und auf Plakaten portiert. Und die Menschen würden es glauben, weil die schlagenden Argumente für mehr Transparenz neben der Millionenkampagne kaum sichtbar würden.

5. Dezember 2010
7 Kommentare

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Gelöschter User
8. Dezember 2010

Frau Wenger, Ihre Ansichten in Ehren, aber bei einem Milizparlament macht es keinen Sinn, die Löhne so nach oben zu schrauben. Letztlich, da habe ich mich vor kurzem belehren lassen, bringt ein Vebot von VR-Mandaten nichts. Auch die Leute aus der Gewerkschaft, die Ärzte, die freiarbeitenden Anwälte, die Lehrer, die Bauern, alle haben einen Verband im Rücken.
Es hilft nur, transparent zu sein. Transparent im Sinne von: welche Mandate habe ich, wer bezahlt mir grössere Beträge und, wer bezahlt meiner Partei grössere Beträge.
Die 600.- die Frau Hugentobler alle 2 Jahre der FDP spendet sind uninteressant. Aber die Spenden von Banken oder Verbänden, im sechsstelligen Bereich, die sind interessant


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