Es ist kurzsichtig, mit der Grundversicherung die Abtreibung nicht mehr bezahlen zu wollen. Das Argument der Gegner, es sei ja keine Krankheit müsste ja dann auch bei der Geburt gesagt werden, die ja zudem noch einiges mehr kostet als die Abtreibung! Kurzum, diese unsägliche Diskussion ist unnötig lanciert worden. Es geht ja im Gunde um ein Störmanöver der Abtreibungsgegner.
Wenn man die Abtreibung nicht mehr zahlen will, dann gehört auch die Geburt dazu. Beides sind ja keine Krankheiten........
Es ist doch ganz einfach Abtreibung ist Mord. Ein Mensch ist vom Moment seiner Zeugung an ein Menschliches Wesen.
Kennt ihr den Film "der Stumme Schrei"???
Dieser Film wurde von einem Abtreibungsartzt gutgeheissen um zu zeigen das eine Abtreibung etwas Harmloses ist. Als er jedoch danach die Filmaufnahemn sah wie der Fötus versuchte der Abtreibungsnadel auszuweichen, machte er danach nie wieder eine Abtreibung.
Das heisst auch ein Fötus fühlt schon und ist ein Mensch. Abtreibung ist ein Mord wie jeder andere Mord auch.
In keinem Fall ist ein Mord gerechtfertigt, also bringe ich das Paradebeispiel der Abtreibungsbefürworter. Was kann ein Kind dafür das es das ergebnis einer Vergewaltigung ist?
Sippenhaft wurde zum Glück auch in der Schweiz abgeschaft. Und nichteinmal der Vergewaltiger selbst bekommt ja die Todesstrafe, wieso also dessen Kind?
Die Bibel sagt auserdem das gleiche:
"„Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutterleibe bereitete.“ JEREMIA 1.5
Eine Geburt mit Abtreibung auf eine gleiche Ebene gleichzusetzen ist sehr menschenverachtend.
Bei einer Geburt wird Leben geschenkt.
Bei einer Abtreibung wird Leben genommen.
Viele Menschen möchten eine Abtreibung aus moralischen Gründen nicht unterstützen.
Eine Geburt schenkt Leben und sie kriegen vonden Kindern viel zurück.
Was kriegen sie von Frauen diebereit sind ihre eigenen Kinder abzutreiben zurück?
Ich kann das mit meinen Gewissen nicht vereinbaren, eine Frau finanziell bei solch einer schrecklichen Tat zu unterstützen.
Geburten sollen gefördert werden und nicht andersherum!
Lieber Thomas, Zeugung, Geburt, Wachsen, Werden, Vergehen - sind Stationen des menschlichen Erdendaseins!
Erst vor wenigen Jahrzehnten erkannten Forscher, dass nicht alle Tage im Leben einer Frau fruchtbare Tage sind und dass an bestimmten Tagen auf das sexuelle Zusammensein keine Schwangerschaften folgen. Viele Infos gibt's hier. Lange ist's her und inzwischen sind die Menschen aufgeklärt.
Es sei denn all jene, die zu jenen gehören, die nicht aufgeklärt sind, nicht aufgeklärt werden, sich nicht aufklären lassen. Mediziner und Wissenschaftler aber - sie schreiten voran. Mit grossen Schritten. Sie wissen vieles; den neuen Forschungsergebnissen werden die alten Werte laufend neu angepasst - manchmal.
Ja, wir Menschen schreiten fort. Fortschrittlich vermögen wir weibliches und männliches Leben zu bestimmen, ausserhalb des menschlichen Körpers zu zeugen, Kinder im Brutkasten lebensfähig zu "brüten" - wir vermögen Organe zu transplantieren und die Menschen in Hirntote und Tote einzuteilen.
Der Fortschritt schreitet voran. Die Menschlichkeit bleibt. Sie lässt sich dort finden, wo sie kultiviert wird und mitzuhalten vermag, mit dem Fortschritt, der allerorten stattfindet. Es scheint, als schreite alles in Windeseile fort und voran: Wissen, Nichtwissen, die Anzahl der Weltbevölkerung und die Menschen. Alles geht über Grenzen und wächst grenzenlos - oder endet grenzenlos im Nirgendwo.
Und ununterbrochen kultivieren und schreiten wir fort - inzwischen kultivieren wir beinahe alles - beinahe. Mir fehlt lediglich ein bisschen Menschlichkeit. Ab und an!
Da ich ein ausgeglichenes Verhältnis zu Leben und Sterben (als auch meine Reaktionen darauf) werde ich den Vorstoss vorläufig auf die hohe Kante legen :)
Ja das ist wahr. Irgendwann kann es zum Gesetz werden. Aber es wird immer schwieriger ohne Fakten und gute Beweislage ein Gesetz aufzustellen, was ich generell gut finde und fördern will was das Zeug hält.
Ich habe mich eigentlich recht gut an die Ungewissheit gewöhnt. Ich werfe niemandem vor gläubig zu sein. Aber so zu tun als ob man wüsste obwohl das nicht der Fall ist, das kann ich nicht gut heissen.
Dann empfehle ich Ihnen einen entsprechenden Vorstoss in Angriff zu nehmen... ;)
Das kann Ihnen in der Tat kein Mensch mit letzter Sicherheit sagen, aber vielleicht ihr Gewissen, Ihr moralisches oder ethisches Grundverständnis, eine höhere Macht an die Sie vielleicht glauben oder auch nicht glauben... Nicht zu wissen, was nach dem Tod kommt, kann sehr schwer auf einem Lasten. Entsprechend bin ich froh, dass ich glauben kann und darf - und entsprechend so auch Antworten und Hinweise bekomme auf Fragen wie diese und ob eine befruchtete Eizelle nun schon schützenswert ist oder eher nicht...
Es ist richtig, man kann nicht willkürlich moralische Regeln aufstellen, was finanziert werden soll oder nicht - man muss dazu mindestens einen Gesetzgebungsprozess durchlaufen oder eben eine Volksinitiative lancieren... Wie denken Sie sind unsere Gesetze entstanden? Nicht willkürlich? Nicht aufgrund einer moralischen Vorstellung, was Gesamtgesellschaftliche wohl sinnvoll sein könnte und was eher nicht?
Jeder Gesetzesvorschlag und jede Regel ist in erster Linie willkürlich. Dann wird darüber debattiert und man einigt sich dann und schliesslich hat man ein Gesetz (zugegebenermassen ein bisschen plakativ...)
Noch kurz:
Zitat. Es geht doch bei der Achtung des Lebens nicht um eine Negierung oder ein Nicht-Akzeptieren-Können des Todes! In jeder (transzendentalen) Überzeugung spielt sowohl das Leben als auch der Tod eine entscheidende Rolle.
Dem stimme ich zu. Aber wer sagt mir dass es sich wirklich um ein schützenswertes Leben handelt. Ich sehe da vor meinem inneren Auge ein nicht ausdrucksfähiges Wesen mit Knopfaugen dass mehr einem Fisch als einem Mensch gleicht, und dann sehe ich daneben einen potentiellen Vater und eine potentielle Mutter; fühlende, sich ausdrückende Wesen, die bereits die Zeit hatten um sich Ziele zu setzen und Anforderungen an ihr Leben und an sich selbst zu stellen (wie das nunmal gesellschaftlich auch erwartet wird.)...
Ich habe nie behauptet die Entscheidung sei leicht, aber ich finde sie ist den Betreffenden zu überlassen. Und man überlässt sie ihnen nur, indem man sie aus dem solidarisch gefüllten Topf Grundversicherung der Krankenkassen auch etwas nehmen lässt.
Man kann doch nicht einfach willkürlich moralische Regeln aufstellen um zu entscheiden wann man zahlen will und wann nicht.
Wenn das so wäre, bliebe mir Ende Monat viel mehr Geld! Ich würde nämlich Geburten nicht bezahlen. Warum? Weil ich für die Erhaltung des Todes bin. Das klingt für mich genau so plausibel wie die Verweigerung der Abtreibungsfinanzierung zur Erhaltung des Lebens.
Es macht es weder richtig noch besser, aber diesen Anspruch hatte Demokratie noch nie. Ich entziehe niemandem seine Freiheit. Ich verlange von niemandem explizit, dass er eine Abtreibung bezahlt. Wir alle sind verpflichtet die Grundversicherung der Krankenkasse zu bezahlen, egal ob jetzt damit eine Abtreibung oder eine Geburt finanziert wird. Zu glauben man könne immer bestimmen ob das eigene Geld zu (subjektiv) "guten" oder (subjektiv)"schlechten" Dingen verwendet wird, halte ich für höchst utopisch.
und machen eigentlich genau das, was Sie Menschen vorwerfen zu tun...
Und wie Frau Remund treffend festgehalten hat, nur weil eine Mehrheit dafür ist, macht es die Sache dadurch weder richtig noch besser!
So wie Sie, Mé La der Meinung sind, dass es falsch ist, aufgrund der eigenen (religiösen und anderen?) Überzeugungen andere Menschen "ihrer Freiheit zu beschneiden", machen Sie aber mit ihren "liberalen" Aussagen das selbe!
Es geht doch bei der Achtung des Lebens nicht um eine Negierung oder ein Nicht-Akzeptieren-Können des Todes! In jeder (transzendentalen) Überzeugung spielt sowohl das Leben als auch der Tod eine entscheidende Rolle.
Es geht aber sehr wohl darum, ob sich ein Mensch das Recht heraus nehmen kann, das Leben eines anderen (wenn auch sehr jungen) Menschen zu beenden, "weil es finanziell schwierig" oder "untragbar" oder was-weiss-ich-was-wäre, dieses Leben zu erhalten!
Mit ihrer Ablehnung verlangen Sie, dass jeder und jede, der oder die eine Abtreibung aus was für Gründen auch immer ablehnt, zu derer indirekten Unterstützung gezwungen wird - Sie beschneiden uns der Freiheit, unsere Sorgen und Bedenken gegenüber der "Freiheit" zu äussern, die von anderen beansprucht wird!
Ich mag Fanatismus prinzipiell nicht. Und gerade religiös gefärbte Ideologien "glauben" (bzw. meinen zu wissen, so wie sich die meisten Gläubigen aufführen), dass Leben schaffen und so lange wie möglich aufrecht zu erhalten das einzig Richtige ist, obwohl dies im Grunde genommen nie bewiesen wurde da der Tod schlicht "empirisch unerforscht" ist. Er wird höchstens spirituell/religiös als "anderes Leben" bezeichnet wird, was die Inkompetenz der Akzeptanz des Todes deutlich macht.
Meiner Ansicht nach ist es sehr egoistisch aufgrund der persönlichen Gesinnung/Religion und der Idee, dass der Tod schlecht sei andere Menschen in ihrer Freiheit zu beschneiden, sei es in Sachen Abtreibung, Selbstmord oder Sterbehilfe.
Wenn jemand keine Zusatzversicherung erhält, finanziell schlecht dran ist und sich somit keine Abtreibung im Falle einer ungewollten Schwangerschaft leisten kann, dann muss diese Frau das Kind "wohl oder übel" auf die Welt bringen, und das letzten Endes nur weil ja die Entbindung bezahlt wird und die Abtreibung nicht. Das bedeutet, dass man die finanzschwachen des Rechtes berauben will, selber zu entscheiden wann und wie viele Kinder sie haben wollen, und das eben aufgrund der irrigen Idee, dass damit Kosten gespart würden. Ich hoffe meinen Gedankengang damit offen gelegt zu haben.
Natürlich kann ich nicht sagen, dass eine Abtreibung generell zu mehr seelischer Ausgeglichenheit führt als eine Entbindung, ich denke hier entscheidet es sich eben von Fall zu Fall (eine Abtreibung erfordert ja auch Selbstreflexion, die wird einem von der Grundversicherung so oder so nicht abgenommen). Sicher kann man an einer "Herausforderung" wachsen, aber möchten sie dem Kind das Risiko zumuten von seinen Eltern nicht geliebt zu werden?
Mit finanziell schlecht meine ich tatsächlich Leute ohne Schulabschluss, ohne Einkommen ausser vielleicht eine Sozialrente die vorne und hinten nicht reicht... - und auch wenn wir in der Schweiz leben; solche Leute gibt es - und es sind vor allem die Jungen Erwachsenen. Aber schön dass sie in einer dermassen heilen Welt leben und es Ihnen so gut geht, dass sie die Armut gar nicht mehr wahrnehmen und nicht erkennen, dass das Aufbauen einer Existenz für junge Menschen heute gar nicht mehr so einfach ist wie früher, wo man stempeln ging und nebenbei arbeitete, was ja damals inoffiziell als Kavaliersdelikt galt.
Die Zusatzversicherung ist und bleibt reine Profitsache der Versicherungen und alles was man in die Hände des Profits anvertraut, ist so sicher wie an der Börse. Ich will das Recht darauf selber zu entscheiden ob man ein Kind will oder nicht ganz sicher nicht dem Fanatismus des Profit in die Hände legen.
@Franziska Remund: Sind Sie Vegetarierin? Oder sind Sie nur fanatisch für das menschliche Leben?
Was mich am meisten stört an den Abtreibungsgegnern, dass sie menschliches Leben von tierlichem Leben so unterscheiden, als sei das etwas komplett anderes, als sei das eine heilig und das andere minderwertig.
Manches Tier hat sicher mehr Bewusstsein, Schmerzempfinden und soziale Bindungen als ein menschlicher Fötus in den ersten Tagen. Wieso soll denn ersteres viel weniger geschützt sein als letzteres? Weil es der Papst sagt?
An Mé La
sie schreiben: Gleichzeitig sollen Frauen denen es finanziell schlecht geht auf Kosten der Gesundheit anderer dazu gezwungen werden Kinder zu bekommen?
Es wird niemand gezwungen Kinder zu bekommen auf Kosten der Gesundheit anderer. Diese Aussage verstehe ich nicht.
Meinen sie etwa die Geburt?
Meinen sie die Folgekosten?
sie schreiben: Was ist denn mit der Seelischen Gesundheit dieser Mütter und deren Kinder, die dann auf der Strecke bleiben.....
Erwünschte oder unerwünschte Kinder:
Probleme und auch Krankheiten wird es immer geben, oder wissen sie was ihnen die Zukunft bringt?
Wissen sie ob eine Frau nach der Entscheidung Abzutreiben seelisch gesunder ist als eine Frau die mit einem Kind die Schwierigkeiten des Lebens meistert?
Was bedeutet finanziell schlecht?
- Die Ausbildung noch nicht beendet?
- Noch nicht alle Träume verwirklicht?
- Bereits Kinder da und auf einmal ist noch eins unterwegs?
- in keiner verbindlichen Beziehung und auf sich allein gestellt?
In der Schweiz ist das Gott sei Dank nicht wirklich ein Problem!
Eine Familie zu gründen kann finanzielle Schwieigkeiten bringen. Vielleicht auch einfach eine andere ‚Investition‘ des Geldes? Der Zeit und der Ressourcen?
Für mich ein Grund mehr die Familieninitiative zu unterstützen.
Familie ist Privatsache (wie bei Ihnen eine Abtreibung, s.u.)
Der Staat schreibt so jedoch vor welches ‚Modell‘ er fördert.
friendly reminder: Krippenplätze zahlen Familien auch mit.
Sie schreiben: Eigenverantwortung über den Geldsack zu manipulieren kann vielleicht funktionieren... und dann kommt die Ferrarigeschichte.
Genau: Eigenverantwortung lernt man indem man sich der Konsequenzen bewusst wird und sie auch selber tragen muss.
Das hat mit Manipulation nichts zu tun!
Aber die Hilfe ist nahe...
Vielleicht klappt es mit dem Verursacherprinzip besser, das mit dem Geldbeutel und dem Ferrari.
Sie sprechen noch die Zusatzversicherung an welche Frauen kategorisch nicht bekommen würden:
Ein Beispiel: Brille oder Zahnspange? Diese Zusatzversicherung zahlt man bis das Kind eine Spange/Brille braucht. Da die Versicherung teuer ist, ist das wie ein Sparen für den Fall dass das Kind eine braucht, vielleicht mit 12 Jahren. Vielleicht braucht es früher eine, vielleicht gar nicht.
Wieso konnte ich Zusatzversicherungen abschliessen und diese auch beanspruchen?
Wenn es darum geht eine Zusatzversicherung abzuschliessen weiss man bereits ob man in der Familie Brillenträger hat, etc.
Würde man die Abtreibung als Zusatzversicherung aufnehmen weiss man bereits ob man das in Anspruch nehmen würde oder nicht.
Darum finde ich das mit der Zusatzversicherung eine annehmbare Lösung.
An Oliver aus Zürich und
Thomas Bruderer, Piraten (s.u.)
Natürlich ist meine Motivation ideologisch bestimmt, was glauben sie denn? Unterstellen sie mir nicht dass mein Standpunkt nicht stichhaltig sei aus ideologischen Gründen.
Hinter jedem Argument steht eine Ideologie.
Ihre technokratische Politik ist schlicht realitätsfremd, oder Wert - los?
Nocheinmal, es geht um Menschenleben! Dass die Mehrheit für die Fristenlösung war macht sie nicht richtig.
Sie schreiben es sei absurd, wir Abtreibungsgegner hätten das Kostenargument selber zum Thema gemacht.
Es geht ums Portemonnaie. Ich gebe mein Geld gerne für etwas dem ich zustimme. Mit meinen Prämien stimme ich aber zu. Das passt für mich nicht zusammen.
Das kann man nicht trennen, auch wenn sie gerne eine Scheindebatte hätten.
sie schreiben: Aber diese Fanatiker werden auch ein weiteres Nein nicht akzeptieren. Ich befürchte solche Fanatiker wird es immer geben.
Ich befürchte, ich bin fanatisch für das Leben! Sind sie fanatisch dagegen?
Super Beitrag.
Sie sind ein wunderbarer Mensch.
Es ist schön das sie das Leben zu schätzen wissen.
Ich finde es schrecklich wie herzlos einige über Kinder im Bauch reden.
Es ist immer wieder erstaunlich mit welcher Hingabe sich manche dem Tierschutz hinwidmen, aber ohne mit der Wimper zu zucken ein Kind abtreiben.
Irgendetwas ist doch in unsrer Politik, Welt usw. falsch es gibt einen Tierschutz, aber keinen Schutz für Ungeborene!?
Das ist echt traurig.
Die armen Kinder die sich nichteinmal wehren können.
Auf http://abtreibungsfinanzierung.politnetz.ch/ geht es tatsächlich nicht um Menschenleben, sondern um die Behauptung, dass es unserem Sozialsystem zu gute kommt, wenn Abtreibungen nicht bezahlt würden von der Grundversicherung, was schlicht falsch ist.
Klar können Sie die Moralische Debatte eröffnen, aber sie kommen dafür satte 8 Jahre zu spät.
Es geht hier trotzdem um Menschenleben, denn Abtreibungen sind immer ein Eingriff in bestehendes Leben und sollte verhindert werden.
Herr Seematter, zum Glück geht es ja bei dieser Debatte nicht um das Ethische oder Moralische, da dies ja bereits 2002 abgehakt wurde. Jetzt geht es eigentlich nur darum, was günstiger ist. Und da Geburt und Abtreibung im Grunde genommen zwei Ausgänge des selben Falles sind (aus finanzieller Sicht), darf dies auch ruhig miteinander verglichen werden.
Abtreibungen und Geburten miteinander zu vergleichen ist absurd und nicht nachvollziehbar. Bei der Geburt geht es um Leben zu erhalten und mit Abtreibungen ist eine Vernichtung von Leben angesagt. Moralisch und Ethisch zwei verschiedene Schuhe.
Super Argument, die Gegnerargumente sind so absurd, das sie sich bestens eignen damit auf sie selbst zu schiessen. Aber diese Fanatiker werden auch ein weiteres Nein nicht akzeptieren. Ich befürchte solche Fanatiker wird es immer geben.
Frau Remund: Dieser Vergleich ist alles andere als absurd, die Abtreibungsgegner haben das Kostenargument ja selber zum Thema gemacht. Da ist der Hinweis auf die massiv grösseren Kostenfolgen einer Geburt nichts als angemessen. Wieso soll ich mit meinen Prämien eine wesentlich teuerere Geburt mitfinanzieren, wenn ich die billigere Abtreibung finanzieren könnte? Sie bringen es letztlich aber selber auf den Punkt: Den Initianten geht es gar nicht um die finanziellen Aspekte, sondern "schlichtweg um das Leben". Einmal mehr eine ideologisch motivierte Scheindebatte, die den Bürger (der das wahre Anliegen der Initianten 2002 bereits deutlich bachab geschickt hat) für dumm verkaufen will.
Dieser Vergleich ist an den Haaren herbei gezogen. Eine Geburt braucht medizinische Hilfe und gehört in eine Grundversicherung. Ein ungeborenes Leben zu beenden ist keine Krankheit und sollte nicht von allen Zahlenden übernommen werden müssen. In diesem Störmanöver wie sie es nennen, die Geburt sei ja eh teurer, geht es meiner Meinung nach nicht um finanzielle Aspekte sondern schlichtweg um das Leben.
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