Privatpersonen sollen für den Eigengebrauch Produktefälschungen kaufen und besitzen dürfen.

Neuerdings werden Touristen ihre im Ausland gekauften Produktefälschungen an der Grenze abgenommen. Dabei ist zu beachten, dass diese nicht unbedingt wissen, dass das Produkt, dass sie sich gekauft haben ein Markenimitat ist. Obwohl ich mich überhaupt nicht für Marken interessiere, kann es mir passieren, dass ein Produkt, welches ich im Ausland gekauft habe, zufällig eine Marke imitiert. Dabei habe ich es nur gekauft, weil es meiner Vorstellung von Preis-/Leistung entsprach. Trotzdem soll es mir an der Grenze abgenommen werden.

Das ist unangebracht, nicht verhältnismässig, übertrieben, kurz eine Sauerei.

12. November 2010
22 Kommentare

Kommentar von Simon Rupf im Kontext:

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Simon Rupf
10. Dezember 2010

Ich möchte an dieser Stelle einmal mehr darauf hinweisen, dass mit dem heraufziehenden 3D-Drucker-Zeitalter Produktfälschungen durch Private sowieso inflationär zunehmen werden. Also das gleiche Problem wie mit den bösen Internet-Raubmordkopierenden-Download-Piraten. Sucht einfach mal auf der folgenden Webseite nach LEGO und dann fragt Euch, was nun die Konsequenzen wären, wenn nur jeder zehnte Haushalt über einen 3D-Drucker verfügen würde:
http://www.thingiverse.com/

Es braucht endlich eine Digitalpolitik!


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