JA für die ALV-Revision. Mit einem Nein wachsen die Schulden ins Unendliche und wir bezahlen trotzdem noch mehr Beiträge.
So etwas unasgewogenes auf dem Rücken der Schwächsten
- junge Erwachsene
- 55Plus Generation
- Kranke und Behinderte
Wo ist da die Solidarität?
Diese Revision ist eine Schande, und ein weiterer Schritt im Sozialabbau auf dem Rücken der Schwächsten!
Was so weiter vorangetrieben wird ist, dass die soziale Schere Arm <> Reich noch weiter auseinander läuft.
Das ist der falsche Weg! Solidarität anstatt Leistungsabbau!
Nein zu dieser unausgewogenen ALV-Revision!
Sofort je 1.1% für alle Gehälter mit Plafinierung.
Diese Organisationen lehnen diese Revision ab!
KV-Schweiz
Angestellte Schweiz
Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS)
Travail Suisse
SGB
Agile
und viele. viele mehr
Werter Herr Spycher
Ich bin selber nicht Arbeitgeber, aber mein Vater ist es. Ich masse mir nicht an, zu wissen, was es heisst, wenn man in einem KMU das volle Risiko trägt. Ich glaube jedoch sagen zu können, dass ich etwas von wirtschaftlichen Zusammenhängen verstehe.
Bei einem Nein steigen die Beiträge auf 2.5% und das Solidaritätsprozent kommt so oder so. Bei einem Anstieg der Beiträge auf 2,5% und dem Solidaritätsprozent könnte man Schulden abbauen ohne eine bestimmte Arbeitnehmerschicht zu benachteiligen.
Ich stimme Ihnen völlig zu, dass mit der ALV etwas gemacht werden muss. Jedoch geht die Revision einseitig zu Lasten der Jungen und das ist nicht gerecht. Junge Menschen haben es schon extrem schwer, nach der Lehre eine Stelle zu finden, dies wegen mangelnder Berufserfahrung. Da braucht man nicht noch die Beitragszeiten pauschal kürzen. Eine bessere Lösung wäre, zu prüfen ob der Junge Mensch noch zuhause wohnt, und da entsprechend zu kürzen, aber nicht gleich alle betrafen.
Lieber Herr Müller, so einfach ist das nicht. Wir wollen möglichst alle Erwerbstätigen, so auch die Jungen, viel lieber am Arbeitsplatz als bei der ALV. Und wir wissen doch beide, dass es, je länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger ist, diese zu überwinden. Also braucht es mit verkürzten Bezugszeiten auch etwas Druck, sich um die Stelle zu bemühen. Aber es braucht auch den Willen der Arbeitgeber, den Jungen Jobs zu verschaffen. Sind Sie Arbeitgeber? Ich bin es und ich stelle in meinem Betrieb ca. 10 Arbeitsstellen zur Verfügung, darunter permanent 1-2 für Lernende und meistens auch noch 1 für Ausgelernte. Ich weiss also, wovon ich spreche. Noch ein Letztes: Wenn wir die Schulden der ALV auch noch ins Uferlose wachsen lassen, dann werden genau diese Jungen einmal auch diese Schulden bezahlen müssen. Sind Sie Fan von griechischen Verhältnissen? Sehen Sie!
Ist ja klar, ist die FDP dafür. Warum? Weil in der FDP vor allem Arbeitgeber sitzen. Diese haben Angst, dass sie mehr Sozalversicherungsaufwand haben, daher ist es einfacher, auf die Jungen loszugehen, weil die ja per Definition alle faul sind. Und wenn sie dann zu Sozialfällen werden, muss sich halt die Gemeinde drum kümmern. Hauptsache der Arbeitgeber muss nichts drauflegen.
Diese Haltung ist sowas von asozial und beschämend. Deshalb ein klares NEIN am 16. September!
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