Ausländerinnen und Ausländer sind in der Schweiz willkommen – solange sie ihre Arbeitskraft als Qualifiziert präsentieren können. Doch der Mangel an hochqualifizierten Einwanderer ist meist nur ein Mythos. Denn sobald die Diplome ausserhalb der EU erworben wurden, wird die Ausbildung in den wenigsten Fällen anerkannt. Und schon gar nicht Diplome aus afrikanischen Entwicklungsländer.
In der Realität bedeutet das, egal ob hochqualifiziert oder auch berufserfahren: sobald man hier angekommen ist, kann man im besten Fall eine Weiterbildung machen und im Normalfall wieder von vorne beginnen... So übernehmen Migrantinnen und Migranten vielfach Arbeiten zu Dumpinglöhnen, welche Einheimische oder auch EU-Bürgerinnen und Bürger ablehnen.
Aber auch Migrantinnen und Migranten haben ein Recht, dass ihre Bemühungen und Investitionen in ihre Bildung anerkannt werden.
Lösungen bedeutet Anerkennung von Diplomen aus Drittstaaten!
Man sollte das Wissen sicher testen bei Unsicherheiten. Nur ein Diplom vorweisen, besser nicht. Das gilt besonders für Diplome ausserhalb Europas. Tönt sehr hart, aber dort sind die Anforderungen sehr oft viel tiefer als bei uns. Also durch einen Test beweisen, dass man das Wissen und Können hat, oder hier auch ein Diplom holen.
Neben der Tatsache dass Entwicklungsländer nicht die geringste Chance haben mit den Bildungsbudget der Industriestaaten zu konkurenzieren, gibt es schliesslich auch Berufsdiplome, welche durchaus eine Qualifikation sein können. Die elitäre Klassifizierung der Schweizer Universitäten steht zudem im Widerspruch der Chancengleichheit in der Bildung.
Sorry aber eine bestimmte Sicherheit braucht es. Sonst geht man einfach in bestimmte Länder, macht das Diplom und sorgt hier dann für Probleme. Es gibt Unterschiede und darf man nicht übersehen. Muss man halt nochmals etwas in die Ausbildung gehen. Dafür hat man dann aber ein Diplom welches hier anerkannt wird. Einfach sagen, bei uns reichte das gilt nicht. Und UNI's sind nicht das Non-plus-ultra. Man kann auch den Weg über HF Schulen gehen. Mache ich selber. Und wenn ich es jetzt dann bald fertig habe, habe ich sogar zwei Diplome. Und dies ohne auch nur eine UNI von Innen gesehen zu haben.
Bei was wollen sie weiterkommen? Wenn jemand etwas kann hat er hier gute Chancen. Und die anderen wollen wir nicht. Davon haben wir nämlich schon genug. Es hat genügend Schweizer Bürger die Arbeitslos sind. Man soll zuerst mal für diese schauen bevor man alles reinlässt. Wenn sich jemand anstrengt hat er hier auch ne Chance. Wir müssen nicht die Tür öffnen für alle.
Ja da haben Sie Recht, das sollte schon aus Eigeninteresse getan werden. Oder soll der Staat immer weiter Sozialhilfe zahlen? Viele haben einen Beruf oder irgendwas gearbeitet, warum können Sie ihre Talente nicht einbringen, sie brauchen bessere Chancen dazu.
Nein genau darum wollen wie die Leute von Staat leben lassen. Darum die eine Ausländer Gruppe die Türe wenig öffnen die anderen Ausländer Gruppe auch die Türe wenig schliessen das wehre ein gut Lesung
Nicht in jedem Land sind die Anforderungen um ein Diplom zu bekommen gleich. Also kann man das auch nicht einfach als gleich anerkennen. Und in gewissen Ländern kann man sich solche Diplome auch ganz einfach kaufen. Das hat schon seinen Grund warum hier nicht einfach alles anerkannt wird.
Ja weil in gewissen Länder kann man Diplome kaufen darum müssen wir Test machen!
Wer soll das testen? Wer soll das bezahlen? Wenn der Antragsteller diese Tests bezahlt ok. Wenn der Steuerzahler dafür bezahlen soll... Nein danke. Man würde besser daran tun Bürger auszubilden als andauernd neue Wege zu finden noch mehr Ausländer rein zu holen.
Das ist kein neur Ausländer die leben hier und meisten von denen hat Schweiz Pass oder C/B Bewilligung und leben mit Schweizerinnen zusammen auch ihre Kinder sind hier geboren.
Daniel Niklaus:
Wie Sie richtig feststellen, gibt es standardisierte Zulassungsverfahren, die Möglichkeiten bieten sich durch komplementäre Weiterbildung auf den notwendigen Stand zu bringen. Doch Fakt ist, diese Zulassungen sind nur auf die EU/NAFTA-Staaten ausgerichtet und bildet somit die Einwanderungspolitik der Schweiz ab: die bilateralen Abkommen dienen der Schweiz um auf den Markt der sowohl hoch- als auch niedrigqualifizierten Arbeitskräfte zugreifen zu können, alle weiteren Migrationsbewegungen sind ein ungewünschtes Nebenprodukt. Somit wird sich auch nicht die Mühe gemacht auf solche Anliegen einzugehen, da sie ja nicht eingeplant sind. Es ist sehr einfach eine Blacklist zu erstellen, aber eine wirklich den Umständen gerechte Prüfung durchzuführen kann entsprechend schwierig sein und benötig politischen Willen.
In Ihrer Bemerkung sprechen Sie dann auch nur die Tertiärbildung an, doch neben der Tatsache, dass Entwicklungsländer nicht die geringste Chance haben mit den Bildungsbudget der Industriestaaten zu konkurenzieren, gibt es schliesslich auch Berufsdiplome, welche durchaus eine Qualifikation sein können. Die elitäre Klassifizierung der Schweizer Universitäten steht zudem im Widerspruch der Chancengleichheit in der Bildung. Der Vergleich mit AuslandsstudentInnen, welche hier den Master oder eine postgraduale Stufe absolvieren ist verfehlt, da meine Forderung Personen betrifft, welche hier leben. Ich finde, auch wir haben gewisse Perspektiven verdient!
Ich finde, auch wir haben gewisse Perspektiven verdient!
Unbedingt! Der Softwareentwickler, das Flüchtlingsamt und ich setzten uns zusammen und wir fanden gemeinsam einen guten Weg, wie er auf das entsprechende Niveau kam. Es war vor allem sein verdienst, dass er im "fortgeschrittenen Alter" nochmals die Mühe auf sich nahm und diesen Weg ging. Davor habe ich höchste Achtung.
Mein Punkt ist, wenn wir Diplome anerkennen, dann müssen die Leute auch über das entsprechende Niveau verfügen. Ansonsten tun wir keinem einen gefallen. Es ist für den Arbeitgeber und für den Arbeitnehmer höchst frustrierend, wenn man im Alltag feststellt, dass es eben doch nicht reicht.
Wenn meine persönliche Erfahrung im Betrieb die Realität ist, ist es richtig, dass wir diese Diplome nicht anerkennen. Wir hatten einen "Informatiker" aus dem Sudan. Es war für ihn ein Schock und für uns eine Erfahrung, dass die dort gemachte Ausbildung nicht annähernd unseren Standards genügte. Er zeigte aber die Bereitschaft und den Lernwillen und genoss nochmals eine Ausbildung im Betrieb. Dieser Einsatz hat sich für ihn und uns gelohnt.
Machen wir uns nichts vor, Papiere sind nichts wert, wenn nicht auch das entsprechende Wissen vorhanden ist.
Ich sehe Deinen Punkt nicht ganz.
Diplome sind doch nur eines unter vielen Kriterium zur Vorauscheidung bei Jobbewerbungen. Gerade in komplexen Richtungen, wie der Informatik, geht das Wissen bei der Spezialisierung und nach den ersten Jobs sowieso stark auseinander.
Also redet man mit BewerberInnen und stellt Ihnen einfache Aufgaben, um zu sehen, ob das was werden könnte.
Das kann auch online via Skype etc. oder via Konferenzschaltung vor sich gehen. In grösseren, dynamischen Firmen sind die HR Leute und Fachleute oft selbst an verschiedenen Orten tätig bzw. unterwegs.
Die Anerkennung/Nichtanerkennung von Diplomen oder Schulabschlüssen aus dem Ausland leuchtet mir nur bezüglich Zulassung zu Schulen/Universitäten/Nachdiplomstudien etc. hier in der Schweiz ein, solange diese ganz oder mehrheitlich staatlich finanziert sind.
Aha. Also sollen wir jeden der sich hier bewirbt ins Land holen und ihn hier testen? Gehts noch? Das zahlen wir dann wahrscheinlich auch noch. Testen kann man auch per Skype zum Beispiel. Kostet nix.
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