Das Rauchverbot in Restaurants hat auch gesellschaftspolitische Auswirkungen. Erstens einmal ist es erniedrigend, wenn einer vor die Türe geschickt wird, um eine Zigarette zu rauchen. Gerade wenn man noch bei einer Gesprächsrunde sitzt. Denn nur wenige Restaurants besitzen ein Fumoir. Ich zumindest empfinde es so, weshalb man mich in der kälteren Periode oder wenn es regnet auch nie in einem Restaurant sieht. Zudem ist es halt schon so, dass vom Rauchverbot in Restaurants vorallem Rentner betroffen sind. Früher hat man sich bei uns in der Westschweiz sehr oft in der Beiz zum Frühschoppen oder zum Jass bei Bier und Nikotin getroffen. Das ist heute alles vorbei, denn in der Westschweiz wurden zum Teil sehr rigorose Nichtraucherschutzbestimmungen erlassen. Die alten Kameraden treffen sich fast nicht mehr. Im Winter ohnehin nicht. Das ist gesellschaftspolitisch bedenklich, denn die Leute vereinsamen, gerade Alleinstehende. Ich sehe das bei mir, seit meine Frau gestorben ist. Und seien wir ehrlich, nur am Computer zu sitzen ist auch nicht das wahre. Zudem ist eines zu bedenken: Die Initiative Barth (Alain Barth, Genf) läuft ebenfalls. Sollte dann auch noch diese Initiative angenommen werden, dann ist es auch im Sommer vorbei, auf der Restaurantsterasse rauchen zu können. Denn danach ist es ebenfalls verboten, im Freien zu rauchen. Mit einem Ja zur Initiative der Lungenliga, gibt man der Initiative Barth einen Steilpass.
Das Rauchverbot in Restaurants hat auch gesellschaftspolitische Auswirkungen.
Ein Polizeistaat hat auch gesellschaftspolitische Auswirkungen.
Diese Initiative wurde abgelehnt (zum Glück), aber der nächste Vorstoss wird kommen. Etwas Gutes kann ich der "Zwängerei" aber dennoch abgewinnen: Will man derart rigoros gegen Raucher vorgehen, müssen andere, viel wichtigere Themen wie Alkohol, Fastfood, Abgase, Gentech-Lebensmittel und so weiter folgen. Wenn nicht, verlieren die Initianten und deren Sympatisanten ihre Glaubwürdigkeit schneller, als sie kucken können.
Kucken backen ist gefordert! Aber im Ernst, wir werden noch dankbar für guten Gentech-Anbau sein!
wir werden noch dankbar für guten Gentech-Anbau sein
Kurzfristig vielleicht. Aber die Langzeitfolgen eines solches Eingriffes in die Natur sind nicht absehbar und dann? Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass dieser "Schuss" nach hinten losgehen wird. Denken sie nur mal daran, was nicht heimische (eingeführte/eingeschleppte) Tierarten in einen Ökosystem anrichten. Und sie wollen nun ernsthaft auf breiter Front veränderte Pflanzen einsetzen und das weltweit? Wenn ich so Ihr Profilbild ansehe, denke ich: sich mässigen mit Konsum wäre sinnvoller und gesünder ;)
Gut ist diese Vorlage abgelehnt. Idiotische Zwängerei und vorbereitung auf den Polizeistaat, den die Regierung und einige Politiker wollen!
Nach den bisherigen Hochrechnungen ist die Initiative der Lungenliga abgelehnt.
Das Rauchen im Freien zu verbieten ist Schwachsinnig.
Der nächste Schritt wird dann das Rauchverbot in der eigenen Wohnung sein. Man könnte ja mal Besuch haben, und den darf man dann nicht mit Rauch belasten...
Auf dem Balkon wirds auch verboten sein, wegen dem Nachbarn darüber. Und im Eingang und überall sonst auch nicht, es könnte ja Passanten treffen.
Daneben lässt man es aber zu, dass sehr umstrittene Lebensmittelzusätze sogar von Schulkindern regelmässig konsumiert werden.
zB steht Aspartam (künstlicher Süssstoff) unter Verdacht Hirntumore auszulösen.
Dieser ist aber zB in Coca Cola Zero und Sinalco Zero drin, und es ist dort kein Vermerk wie zB
"Der Konsum dieses Getränks kann bei Ihnen und ihrem Ungeborenen Kind Hirntumore verursachen"
Daneben lässt man es aber zu, dass sehr umstrittene Lebensmittelzusätze sogar von Schulkindern regelmässig konsumiert werden.
zB steht Aspartam (künstlicher Süssstoff) unter Verdacht Hirntumore auszulösen.
Die Frage ist nur noch, wie lange Aspartam zugelassen ist. Gesundheitsfanatiker machen jetzt auf allen Fronten mobil. An der Uni Basel stellt man jetzt zum Beispiel auf ausschliesslich vegetarische Menüs um, weil ein deutscher Doktorant, seit 5 Monaten Veganer, dies verlangt hat. Und zwar unabhängig des Willens der Mehrheit der Studenten. http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/27359142
"Der Konsum dieses Getränks kann bei Ihnen und ihrem Ungeborenen Kind Hirntumore verursachen"
Haben Sie dazu nähere Informationen? Das würde mich interessieren.
Auch mir ist bewusst, dass das Rauchen schädlich ist. Ich heisse deshalb das Rauchen auch nicht gut. Doch müssen wir uns einfach mit der Tatsache anfreunden, dass 1/3 der Bevölkerung raucht. Zudem ist festzustellen, dass trotz aller Massnahmen (inkl. Schikanen), die Raucherzahlen in den letzten Jahren nicht (wesentlich) gesunken ist. Das heisst, dass wir uns damit anfreunden müssen, dass 1/3 der Bevölkerung weiter rauchen wird unabhängig davon, welche Massnahmen noch getroffen werden.
Zudem ist eines zu bedenken: Die Initiative Barth (Alain Barth, Genf) läuft ebenfalls. Sollte dann auch noch diese Initiative angenommen werden, dann ist es auch im Sommer vorbei, auf der Restaurantterasse rauchen zu können. Denn danach ist es ebenfalls verboten, im Freien zu rauchen (oder ein Raucherstübli in Altersheimen, Kliniken, etc, zu betreiben; Fumoirs werden verboten sein). Mit einem Ja zur Initiative der Lungenliga, gibt man der Initiative Barth einen Steilpass.
Cristiano Safado
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