Der freie Markt gilt auf unserem Planeten als das am effizientesten funktionierende Wirtschaftssystem. Einen Markt gibt es auch für CDs mit Steuersündern. Diese Deals aber sind in vielerlei Hinsicht umstritten aus Sicht des Käufers jedoch scheint der Erwerb effizient zu sein. Bleibt die Frage, ob es ethisch und moralisch verhältnismässig ist, ein Gesetzesvorstoss wiederum mit einem Gesetzesverstoss zu kompensieren? Viel entscheidender ist aber die Frage, warum die Loyalität von einigen Bankangestellten gegenüber ihren Unternehmungen nicht mehr funktioniert. Entweder funktionieren diese Menschen getreu dem Homo Oeconomicus und maximieren ihren Nutzen durch den Verkauf dieser Daten oder sie handeln aus ethisch moralischen Gesichtspunkten. Natürlich ist auch ein Mix aus beidem denkbar. Sind nun die bösen Deutschen, welche geklaute Daten ihrer Steuersünder kaufen, schuldig oder ist unsere Regierung unfähig, welche ein für die Schweiz ungünstiges Steuerabkommen verhandelt hat. Beides ist Unsinn. Das Steuerabkommen ist im Übrigen noch gar nicht in Kraft. Im Mittelpunkt aber steht ein moralisch sehr zweifelhaftes Geschäftsmodell unseres Finanzplatzes und einige politische Kräfte versuchen dieses weiterhin zu zementieren obwohl dies von gestern und nicht mehr haltbar ist. Hören wir also auf, Ursache und Wirkung zu vertauschen.
Weder sind die Deutschen böse, noch ist unsere Regierung unfähig. Wir müssen endlich aufhören Ursache und Wirkung zu vertauschen
Das ganze Konstrukt Rettungschirm und ESM nutzt doch nur den Grosskonzerne Banken und Hedge Fonds was. Ich bin auch enttäuscht um das verhalten der SP die ja ein e Abgeltungsteuer befürworten auch die bringt nichts nur weitere Anreize zur Spekulation. Die Banken hätte man Konkurs gehen lassen müssen und neu aufbauen und das Modell von der ABS übernehmen
Der freie Markt gilt auf unserem Planeten als das am effizientesten funktionierende Wirtschaftssystem.
Er wird als das dargestellt von denen die davon Profitiren, das er das nichgt ist, sieht mann an den Armen Ländern. 200'000 Kindersklaven auf Afrikanischen Kakaoplantagen, unzählige in Indien, Ausbeutung der Ärmsten, Zerstörung der Umwelt vernichtung des Wirtschaftssystem u.s.w.
Finde ich auch, Herr Müller.
Ob die Ausbeutung allerdings in den nächsten 10 Jahren nicht auch auf Europa und sogar die Schweiz selbst zurückschwappt, weiss ich nicht.
Der freie Markt gilt auf unserem Planeten als das am effizientesten funktionierende Wirtschaftssystem.
Das ist doch der grösste Blödsinn, den ich je gelesen habe.
Der freie Markt zerstört doch die ganze Lebensgrundlage auf dem Planeten, weil jedes Unternehmen, jede Bank, das tut was sie wollen. Und wenn sie es nicht tun können, umgehen sie die Gesetze so gut, dass sie dennoch tun können was sie wollen.
Der freie Markt ist nichts anderes als Zerstörung unserer Lebensgrundlage auf dem Planeten, deren Ressourcen wir restlos ausbeuten und absolut nichts dagegen tun oder tun wollen.
Und wir alle machen mit.
Und das dieses Wirtschaftssystem nicht funktioniert, beweist auch die derzeitige Rezession, die unendliche Überproduktion, die Korruption, die Armut, die Krankheiten, .....
die freie Marktwirtschaft war bis jetzt das erfolgreichste System!
Ob man will oder nicht. Klar haben wir noch Potential. Aber es ist mir lieber wenn Angebot und Nachfrage die Güter verteilen und nicht irgendwelche Planwirtschaftler!
Herr Schichtar, das habe ich mir auch gedacht, ein Sozialist lobt die frei Marktwirtschaft. Wohl auch nur, weil es ihm gerade ins Konzept passt.
Zum Glück haben wir in der Schweiz nicht die real frei Marktwirtschaft, dass will garantiert niemand. Was wir haben, oder hatten, ist eine soziale Marktwirtschaft, leider wurde die je länger je mehr untergraben. Doch die Bevölkerung merkt langsam, dank der Bankenkrise, dass einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Man wird sich wieder an die alten Werte erinnern.
Darum habe ich auch geschrieben, gilt als das am effizientesten funktionierende Wirtschaftssystem. Nicht ist!!! Scheint mir noch wichtig zu sein und gleichzeitig betone ich, dass Effizienz in vielen Bereichen gemessen werden kann.
Dass die Schweiz als Steueroase gilt, ist nichts Neues und Platz eins belegt und dass sich auch trotz verkauften CD's nichts verändern wird. Wie viel bei uns gebunkert wird...?
Und hier.
Man kann natürlich hin und her argumentieren, ob der Erwerb von gestohlenen Daten nun rechtens ist oder nicht. Schlussendlich wird das dann irgendwann mal irgendein europäisches Gericht beurteilen. Grundsätzlich aber halte ich die Stossrichtung nicht für verkehrt: Es werden mit der Beschaffung dieser Daten nämlich klar die Steuerhinterzieher ins Visier genommen, anstatt nur allgemeines Finanplatz- und Steueroasen Bashing gegen die Schweiz zu betreiben. Und vor dem Hintergrund der erneuten Skandale rund unsere Grossbanken und deren Beihilfe zur Steuerhinterziehung wundere ich mich schon ein wenig, dass man sich da nun nach wie vor quasi reflexartig entrüstet und sich unverändert schützend vor die Finanzinstitute und ihre Machenschaften stellt.
Nur damit mich niemand falsch versteht: Ich bin ein klarer Befürworter des freien Marktes. Aber für mich geht der Begriff Freiheit untrennbar einher mit Verantwortung. Diese Verantwortung, insbesondere auch für den Wirtschaftsplatz Schweiz, aber auch für das Image der Schweiz (das in der Vergangenheit von unschätzbarem Wert war), wurde von den Exponenten der Finanzindustrie in dieser Zeit - getrieben von reiner Gier - achtlos mit Füssen getreten. Zudem bedeutet Freiheit und Verantwortung auch, die Konsequenzen für sein Handeln zu tragen. Und in der Retrospektive muss ich gar sagen, es war falsch, damals die UBS zu retten. Der Niedergang der Bank wäre damals zwar schmerzhaft gewesen, hätte aber den anderen wohl als abschreckendes Beispiel gedient. Stattdessen hat man durch diese Entkoppelung von Freiheit und Verantwortung (die Freiheit dem Unternehmer, die Verantwortung dem Staat bzw. dem Volk) ein Signal ausgesandt, das insbesondere die Finanzindustrie dazu bewegt hat, sich über alle Warnrufe aus der Politik hinwegzusetzen und der Gier ungebremst freien Lauf zu lassen. Deshalb: Machen wir hier unsere Hausaufgaben und bringen "unseren Laden" in Ordnung. Ob die Deutschen inzwischen ein paar Daten CDs kaufen spielt dabei eigentlich keine Rolle.
Steuerhinterziehung mit Versicherungsmänteln ist ein alter Hut. Wenn dann noch die Kundenliste den Weg zu deutschen Steuerfahndern findet, kracht’s. Das ist, allerdings nur für Banker, natürlich «unvorhersehbar»
Die Deutschen sind nicht böse, die deutschen verfolgen nur ihre intressen und dierse kompromisslos. Sie brauchen Geld, Deutschland verarmt und muss hunderte Milliarden in die maroden Euro-Länder einschiessen im Wissen, dass nichts mehr zurückkommt.
Noch haben die Deutschen nicht begriffen, dass sie mit ihrer Armut die leeren Kassen anderer Länder bezahlen.
Die D-Regierung weiss, sobald das Volk bemerkt wie mit ihrem Lebenstandart gespielt wird werden die auf die Strasse gehen und ihr recht einfordern. Vor dem ürchten sich alle CDU sowie SP.
Eine verzweifelte Regierung begeht auch verzweifelte Schritte. Noch vor 70 Jahren hätte man aus diesem Grund ein Krieg angezettelt. Dies geht nun heute nicht mehr so einfach, aber man kann kleine Länder, die sich nicht wehren, erpressen und ihnen Drohen.
In diese Situation sind wir nun. Da währe von unserer Regierung auch etwas Standhaftigkeit angesagt gewesen. Warum man so extrem engegenkommend ist ohne etwas für das Land heraus zu holen ist schon fraglich. Regiert nur Angst bei unserem Bundesrat? Oder warum lässt er sich so erpressen?
Die SP ist von gestern, die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt übrigens die Steuerabkommen.
Die SP ist die Partei die volle Transparenz will bei Steuerdaten, Bankvermögen usw. Aber Kinderschänder im Internet veröffentlichen nach US Vorbild geht denen zu weit. Hier sieht man wie heuchlerisch die SP vorbei am Menschen politisiert. Eine Partei die seit Jahren den Anschluss an das arbeitende Volk verloren hat. Fulvio Pelli hatte recht.
Wie war das nochmals mit Ursache und Wirkung?
Ja und Pelli ist der beste Indikator dafür ob man recht hat oder nicht :D Was die Abkommen angeht: Warten sie doch einmal bis die Meinungsbildung abgeschlossen ist, dann können wir ja weitersehen ...
Lieber Christian P habe ich irgendwo geschrieben, dass ich dieses Abkommen nicht unterstütze. Woher nehmen Sie also diese Überzeugung. Ihr Vergleich hinkt für meine Begriffe ein wenig und irgendwie finde ich es schwierig die USA als Vorbild rund um das Thema Strafrecht zu nehmen.
Und noch was zum Thema Anschluss an das Volk. Irre ich mich oder hat nicht die FDP während Pellis Präsidentschaft zusehends an Wähleranteil verloren....?
Durch Ihre Empfehlung gewinnt der Beitrag mehr Gewicht und wird prominenter angezeigt.
