Nach 12 Jahren Wohnsitz in der Schweiz, kann sich heute einbürgern lassen, wer gut integriert ist. Diese Regelung ist befriedigend.

Wer den Willen hat, sich in der Schweiz zu integrieren und sich mit der Schweiz zu identifizieren, darf sich nach 12 Jahren einbürgern lassen. Wer diesen Willen nicht hat, kann womöglich auch nach 12 Jahren kein/e Schweizer/in werden, und das ist auch gut so. Ebenso richtig ist es, das kommunale Stimmrecht an die gleichen Bedingungen zu knüpfen. Mitbestimmung setzt für mich die Integration voraus. Wer mitbestimmen will, soll sich auch zur Schweiz bekennen.

1. März 2010
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Gelöschter User
4. August 2010

Aus genau diesem Grund habe ich ja ein grosses Problem damit, wenn Parteien (insbesondere die SVP) das Volk als Entschuldigung für ihre politische Wurstelei heranziehen und somit die demokratische Grundidee im Grundsatz komplett pervertieren
Die Stimmbeteiligung ist tief –leider. Aber wir dürfen unsere Bürger nicht zu politischem Engagement zwingen, denn das wäre alles andere als demokratisch. In diesem Sinne halte ich nichts davon, die Stimmbeteiligung künstlich herauf zu schrauben, quasi bloss als Alibiübung.
Zu den Einbürgerungsgebühren: die sind völlig normal, denn Geld wächst leider nicht auf Bäumen, auch wenn das Vertreter vornehmlich linker politischer Gruppierungen gerne so hätten (ohne jetzt wertend zu werden!). Leider können wir nicht immer alles gratis zur Verfügung stellen, denn Arbeiter wollen bezahlt werden und die Verwalrung verschlingt Unmengen an Geld. Und im Grundsatz bin ich der Meinung: Was gratis ist, hat keinen Wert und taugt folglich nichts.


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