Wenn der Bundesrat sich für nationalsozialistische Machenschaften stark macht

Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, daß nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.

So ermächtigte am 1. September 1939 der bekannteste und wohl meistgehasste deutsche Politiker, Adolf Hitler, deutsche Ärzte, behinderte Deutsche nach streng festgelegten Kriterien zu entsorgen.

"Aktion T4" hiess das verabscheuungswürdige Verbrechen, in dem innert wenigen Jahren mehrere Hunderttausend "lebensunwerte Leben" ausgelöscht wurden.

Dieses menschenverachtende Gedankengut lebt heute noch, sieben Jahrzehnte nach jenem unsäglichen Schreiben, weiter und wird unter anderem von Bundesrat Alain Berset vertreten und verbreitet.
Nicht nur, dass der berechtigte Aufschrei ausbleibt, man stimmt ihm sogar mehrheitlich zu, verlangt weitergehene Befähigungen, "rassisch Minderwertige" zu ermorden.

Dass auf "Balastexistenzen" nur in begrenztem Rahmen Jagd gemacht werden darf, macht es keinetwegs besser, denn genauso begann es auch damals.
Wir wissen doch ganz genau, dass es dabei nicht bleiben wird.
Auf "nur bei erkrankten Eltern und nur bei bestimmten Krankheiten" folgt "nur bei bestimmten Krankheiten", dann "nur bei schweren Krankheiten", dann "nur bei Behinderungen" und so weiter und so fort, bis letztendlich ganz gezielt ausgemerzt wird, was man sich nicht wünscht.

Ist es denn noch nicht genug, dass man schon - euphemistisch als "Sterbehilfe" umschrieben - "minderwertige" Menschen in den Tod treibt?
Muss man sich noch an den Unschuldigsten aller Leben vergehen?

Ich fordere:
Nein zur Präimplantationsdiagnostik!
Nein zur "Eidgenössischen T4"!
Nein zur Schande für die Schweiz!

vor 11 Monaten
176 Kommentare

Kommentar von Daniel Niklaus im Kontext:

» zur normalen Ansicht wechseln
Picture?type=square
Daniel Niklaus
vor 11 Monaten | 32 Antworten

Babyklappe sehe ich als nicht realistisch an. Zum einen ist dann eine Beziehung zum Kind da und zum anderen, welches Paar will sich dieser Herausforderung stellen? Dieses Risiko würde ich nie eingehen wollen, dass es dann kein gutes zuhause hat.

Ich bin froh über Meinungen und Anregungen, da dies ein aktueller Fall ist und ich um Rat gebeten wurde. Offen gestanden, ich habe keinen, weil die Familie auch schon druck macht.


Alle 176 Kommentare anzeigen