Selbstdefinierter Lohn?

Soeben in den Nachrichten gehört:
Das Parlament hat sich eine Lohnerhöhung von 1000 CHF pro Jahr gegeben. Das Jahreseinkommen wird von 25'000 auf 26'000 erhöht. Insgesamt bedeutet dies zusätzliche Kosten von 1.3 Mio Franken.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/06/12/Schweiz/Session/Parlamentarier-heissen-eigene-Lohnerhoehung-gut

Manch einer mag sagen, 1.3 Mio ist ein Pappenstiel. Ist es wahrscheinlich auch und wird unsere Wirtschaft kaum belasten. Was mich jedoch an dieser Geschichte stösst, ist das Signal das hier ausgestrahlt wird. Wir stecken mitten in einer Wirtschaftskrise, der Euro sackt ab, Staaten gehen zugrunde, und unser Parlament erhöht sich sein eigenes Gehalt.
Wenn man die Taggelder dazurechnet erhählt ein Nationalrat ca 120'000 / Jahr, ein Ständerat ca 150'000. Wohlbemerkt sind das Nebeneinkünfte.

Ist es korrekt, dass Parlamentarier selber über Ihren Lohn bestimmen? Sollten hier eigentlich nicht auch Leistungsprinzip ein bischen mitgelten?

12. Juni 2012
45 Kommentare

Kommentar von Eric Baumann im Kontext:

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Eric Baumann [Beitragsautor]
13. Juni 2012 | 1 Antwort

wobei man bei der GLP nicht genau weiss, woran man ist
Für mich ist das weniger eine Parteipolitische Frage als eine Frage der Persönlichkeit. Ich finde es auch enttäuschend, dass die Linke derart geschlossen dafür gestimmt hat. Ich denke es ist ihnen nicht bewusst, welches Signal sie damit an die Bevölkerung senden. Klar sind die 1000 Franken Peanuts - aber bei der Bevölkerung kommt das einfach anders an


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