Das Bausparen ist ineffizient. Es profitieren vor allem jene Steuerpflichtigen, die genügend Geld haben, um zu bauen und ohnehin bauen werden. Die Steuerausfälle fallen aber überall an und müssen von der Allgemeinheit getragen und kompensiert werden.
Nein und nochmals Nein! Die Initiative "Eigene vier Wände dank Bausparen" ist ein Steueroptimierungstool für Wohlhabende und deshalb abzulehnen!
Kommentar von Patrick Vogt im Kontext:
» zur normalen Ansicht wechselnIrren, Herr Löffel, ist ein weitreichender Begriff. Um Ihnen etwas Lektüre zum Thema Mittelstand zu liefern, hier ein sehr passender Artikel.
Geirrt haben Sie sich, denn die Initiative beschreibt ja nicht "Haus", sondern eigene vier Wände, welches auch Eigentumswohnungen beinhalten. Bei uns auf dem Lande kosten 4.5 Zimmer ab 300'000 Franken. Und das im Neubau.
Somit kann sich jede oder jeder eigene vier Wände leisten, wer heute eine Miete von sagen wir ab 1'800 Franken zahlt. Dank der Initiative hat der Mieter nun die Möglichkeit, während 10 Jahren die notwendige Eigenkapitalquote anzusparen, also beispielsweise 100'000 Franken oder ein Ehepaar das doppelte, ohne dabei die BVG Gelder anzutasten.
Eine gute Tat zugunsten des Volkes, welche ja auch Ihre christliche Schwesterpartei CVP unterstützt. Die von Ihnen ach so geschmähten Reichen im Lande haben indes diese Initiative gar nicht nötig; aber eben der viel zitierte Mittelstand profitiert davon.
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