Nein und nochmals Nein! Die Initiative "Eigene vier Wände dank Bausparen" ist ein Steueroptimierungstool für Wohlhabende und deshalb abzulehnen!

Das Bausparen ist ineffizient. Es profitieren vor allem jene Steuerpflichtigen, die genügend Geld haben, um zu bauen und ohnehin bauen werden. Die Steuerausfälle fallen aber überall an und müssen von der Allgemeinheit getragen und kompensiert werden.

15. Mai 2012
12 Kommentare

Kommentar von Patrick Vogt im Kontext:

» zur normalen Ansicht wechseln
Tiny-6b60b2597d9085a74cab6ada03b63bb4986f46d7
Patrick Vogt
16. Mai 2012 | 8 Antworten

Irren, Herr Löffel, ist ein weitreichender Begriff. Um Ihnen etwas Lektüre zum Thema Mittelstand zu liefern, hier ein sehr passender Artikel.

Geirrt haben Sie sich, denn die Initiative beschreibt ja nicht "Haus", sondern eigene vier Wände, welches auch Eigentumswohnungen beinhalten. Bei uns auf dem Lande kosten 4.5 Zimmer ab 300'000 Franken. Und das im Neubau.

Somit kann sich jede oder jeder eigene vier Wände leisten, wer heute eine Miete von sagen wir ab 1'800 Franken zahlt. Dank der Initiative hat der Mieter nun die Möglichkeit, während 10 Jahren die notwendige Eigenkapitalquote anzusparen, also beispielsweise 100'000 Franken oder ein Ehepaar das doppelte, ohne dabei die BVG Gelder anzutasten.

Eine gute Tat zugunsten des Volkes, welche ja auch Ihre christliche Schwesterpartei CVP unterstützt. Die von Ihnen ach so geschmähten Reichen im Lande haben indes diese Initiative gar nicht nötig; aber eben der viel zitierte Mittelstand profitiert davon.


Alle 12 Kommentare anzeigen