Das Bausparen ist ineffizient. Es profitieren vor allem jene Steuerpflichtigen, die genügend Geld haben, um zu bauen und ohnehin bauen werden. Die Steuerausfälle fallen aber überall an und müssen von der Allgemeinheit getragen und kompensiert werden.
Nein und nochmals Nein! Die Initiative "Eigene vier Wände dank Bausparen" ist ein Steueroptimierungstool für Wohlhabende und deshalb abzulehnen!
Da irren Sie!
Das Bausparen verhilft nur wenigen Mietern aus dem Mittelstand zu einem eigenen Haus, das sich diese ohne Bausparen nicht leisten könnten.
Oder wie definieren Sie "Mittelstand"?
Irren, Herr Löffel, ist ein weitreichender Begriff. Um Ihnen etwas Lektüre zum Thema Mittelstand zu liefern, hier ein sehr passender Artikel.
Geirrt haben Sie sich, denn die Initiative beschreibt ja nicht "Haus", sondern eigene vier Wände, welches auch Eigentumswohnungen beinhalten. Bei uns auf dem Lande kosten 4.5 Zimmer ab 300'000 Franken. Und das im Neubau.
Somit kann sich jede oder jeder eigene vier Wände leisten, wer heute eine Miete von sagen wir ab 1'800 Franken zahlt. Dank der Initiative hat der Mieter nun die Möglichkeit, während 10 Jahren die notwendige Eigenkapitalquote anzusparen, also beispielsweise 100'000 Franken oder ein Ehepaar das doppelte, ohne dabei die BVG Gelder anzutasten.
Eine gute Tat zugunsten des Volkes, welche ja auch Ihre christliche Schwesterpartei CVP unterstützt. Die von Ihnen ach so geschmähten Reichen im Lande haben indes diese Initiative gar nicht nötig; aber eben der viel zitierte Mittelstand profitiert davon.
Die Initiative stützt den Mittelstand und nicht etwa die Reichen oder die Armen. Die Mittelschicht repräsentiert die absolute Mehrheit im Lande, welche eben auf ein Eigenheim sparen müssen und können. 76% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger träumen von den eigenen vier Wänden!
Ausserdem werden Energiesparmassnahmen schneller implementiert, weil mehr Leute darauf selbstbestimmt Einfluss nehmen können. Die Linken und einige Mitteparteien wollen aber lieber ein Heer von Mietern, welches auf die Begünstigung einiger weniger Immobilienbesitzer angewiesen ist.
Nicht zuletzt werden dank dieser Initiative die persönlichen Budgets aufgebessert; Arbeit wird sich wieder etwas mehr individuell lohnen.
62% des Nationalrats unterstützt diese Initiative.
Für Antworten zu den Fragen empfehle ich diesen Link
Erstaunlich, dass eine 'linke Mittepartei' den Mittelstand nicht stützt. Deshalb ist dafür am 17. Juni ein Ja in die Wahlurne zu legen.
Genau, und die Schere zwischen arm und reich öffnet sich weiter. Darum: Nein zur Initiative!
Durch Ihre Empfehlung gewinnt der Beitrag mehr Gewicht und wird prominenter angezeigt.
