Praktisch jeder dritte obligatorisch krankenversicherte Mensch in der Schweiz erhält Prämienverbilligung. Ein sehr hoher Preis für das System der Kopfprämie. Kommt hinzu, dass die detaillierten Ausführungen der Prämienverbilligung von Kanton zu Kanton wieder verschieden sind. Ein 26faches verkompliziertes System mit sehr viel Bürokratie und Administration. Das KVG ist ein Bundesgesetz mit viel zu viel föderaler Mitbestimmung, welche wiederum zu einer Verteuerung des ganzen Gesundheitswesens führt. Die Zahl derjenigen, welche auch mit der Prämienverbilligung nicht mehr in der Lage sind ihre Prämien zu bezahlen, ist in den letzten Jahren ebenfalls angestiegen. Die durchaus bekannten Baustellen dieses ungesunden Systems blieben in den letzten Jahren politisch ungelöst und so wird die teure und bürokratische Umverteilungsmaschinerie grösser und grösser. Und irgendwann lautet dann die Formel; 1, Prämienverbilligung, 3, Prämienverbilligung.
Das KVG ist ein Bundesgesetz mit viel zu viel föderaler Mitbestimmung, welche wiederum zu einer Verteuerung des ganzen Gesundheitswesens führt.
Die eine Seite der Finanzierung liegt bei den Einnahmen. Leider wird es wahrscheinlich nicht mehr vermeidbar sein, dass der Staat sich vermehrt mit Steuergeldern engagiert. Denn die Gesundheitskosten werden weiter steigen und die Kassen werden ihre Prämien zur Deckung erhöhen müssen. Und die Prämien werden bald in den Haushaltbudgets der Familien der grösste Posten sein.
Die andere Seite der Finanzierung ist die Ausgabenseite. Solange wir die gegenwärtigen Kartelle haben wird das Kostenwachstum nicht aufhören. Und solange wir Versicherte haben, die Kartelle gut finden, weil sie glauben, die Qualität der Versorgung sei dadurch besser, wird sich daran nichts ändern und die Kosten werden weiter steigen. Daran wird auch eine Vereinheitlichung der Einnahmen oder Subventionen nichts ändern.
Nicht der Föderalismus ist an der Misere schuld, sondern das System der obligatorischen Versicherung ohne jeglichen Wettbewerb im Gesundheitssystem . Gäbe es eine Grundversicherung, welche ausschliesslich bei existenzbedrohenden Krankheiten und nach einer Franchise von mindestens 8'000 Franken zahlt, dann würde der Bürger wieder mit etwas mehr Eigenverantwortung den Arzt seiner Wahl aufsuchen, und beispielsweise bei etwas Fieber nicht gleich zum Doktor rennen. Ausserdem bliebe dann auch mehr Luft, für Krankheiten eigenverantwortlich einen Sparbazen beiseite zu legen. Aber für viele ist inzwischen die Krankenkasse zur "Wellness - Sparkasse" mutiert. Bei meinen eigenen Beiträgen für mich und Familie von fast 12'000 Franken im Jahr nicht weiter verwunderlich.
Als erstes Mal das System für das Erhalten von Verbilligungen vereinheitlichen. Weiss aus meiner Gastgewerbe Zeit wie unterschiedlich es ist. Dann sollte nicht nur das Einkommen zählen sondern auch das Vermögen.
Ich sehe hier drei nötige Schritte als Anfang
Einheitskasse für die Grundversicherung.
Grundversicherung massiv entschlacken und auf das absolut wesentliche Reduzieren.
Medikamentenpreise auf den Europäischen Durchschnitt senken.
(NICHT Kaufkraftbereinigt)
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