Ueli Maurer spielt mit dem Gedanken, die Dienstpflicht auch für Frauen einzuführen.
Warum? Wegen der Gleichstellung. Frauen sollen ebenfalls ihren Dienst fürs Vaterland leisten und als Zivildienstleistende ihre Diensttage abarbeiten.
Auf 20 Minuten hagelt es mit Kommentaren ob jetzt die Frauen nur Zivildienst leisten sollen oder ob sie auch ins Militär gehen dürfen.
Das ist aber meiner Meinung nach nicht der springende Punkt! Vielmehr stellt sich die Frage: "Können wir uns das leisten?"
Ein Absolvent der Rekrutenschule verdient während der Grundausbildung meines Wissens 62.- pro Tag.
Während dem „abverdienen“ jeweils 80% des Normallohnes. Diese Beträge kommen aus der Erwerbsersatzkasse. „Finanziert wird die EO durch Lohnbeiträge von derzeit 0,5 %, die von Arbeitnehmern und -gebern je zur Hälfte bezahlt werden.“(Wikipedia) im Jahre 2007 wurde die EO-Kasse mit ganzen 1336 Mio Franken belastet. Zusätzlich erhalten die Soldaten Sold. Ev. gibt es auch noch einen kleinen wirtschaftlichen Schaden, wegen dem Arbeitsausfall... Ist uns diese Gleichstellung wirklich so viel wert? Gibt es nicht dringendere Themen wo Geld benötigt wird wie zum Beispiel die AHV? Würde es dem Vaterland nicht mehr dienen, wenn die Frauen während der Zeit, in der die Männer im Militär sind, ihrer normalen Arbeit nachgehen würden?
Können wir uns die Dienstpflicht für Frauen leisten?
Früher gab es die Rüebli-RS, ältere Semester wie ich, erinnern sich noch daran.
Schlecht war dies mit Sicherheit nicht!
wow! ueli maurer geht die dringendsten probleme im vbs an und kümmert sich nebenbei um anliegen der gleichberechtigung. fehlt noch, dass er sich positiv über die snb äussert und er kann damit rechnen, aus der partei ausgeschlossen zu werden...
meine frage wäre eher: können wir uns die dienstpflicht für männer leisten und wieso sollten wir?
Ja Herr Kast, Ihre Zahlen geben Ihnen Recht. Allerdings hätte ich noch einen Zusatz: Die Abgeltung der Dienstpflicht, spricht Militärpflichtersatz, müsste nicht nur für Frauen gelten, sondern auch für Menschen mit Niederlassung "B" und "C". Diese Menschen arbeiten hier, profitieren bei Katastrophen von unserer Armee und mussten nie eine Rekrutenschule besuchen. Bei der Feuerwehrersatzabgabe in vielen Gemeinden ist es genauso. Wer sich in einer Gemeinde niederlässt, über eine gültige Aufenthaltsbewilligung verfügt, muss ebenso Feuerwehrsteuern entrichten. Entweder Pflichtersatz (Militär) für alle, oder eben anderes, faireres System einführen.
Dann müssen sie diese Menschen auch Abstimmen lassen. Das wir Ihnen Schutz gewären im Kriegsfall ist mehr als nur fraglich wenn es um gewissen Nationalitäten geht. Da würden sofort Stimmen laut diese Menschen zu internieren oder gleich auszuschaffen. Wenn Sie diese Menschen in die Pflicht nehmen wollen müssen Sie Ihnen auch Rechte zu gestehen.
Herr Laufer. Hab ich was von Aktivdienst geschrieben? Ich schrieb, Ersatzabgabe wie das auch bei den jeweiligen Feuerwehren in Gemeinden ist.
Ich auch nicht. Wenn es brennt kommt die Feuerwehr auch unabhängig der Nationalität. Wenn unsere Armee zum Einsatz kommt werden die Ausländer die ersten sein welche repressionen spüren werden. Wie wollen Sie allso Begründen das diese zusätzlich Besteuert werden zumal sie ja wie wir alle Steuernzahlen.
Wenn wir die freiwillige Milizarmee für die Männer einführen, können wir gleichzeitig den freiwilligen Zivildienst für Männer und Frauen etablieren, allerdings in attraktiver Form, also mit marktgerechten Lohn- und Arbeitsbedingungen.
Ueli Maurer spielt mit dem Gedanken, die Dienstpflicht auch für Frauen einzuführen. Warum?
Ueli Maurer will den Frauen also die Möglichkeit eröffnen, dass diese den Männer gleichgestellt werden. Er erachtet es als sinnvoll, wenn Frauen ebenfalls ihren Dienst fürs Vaterland leisten und als Zivildienstleistende ihre Diensttage in Anspruch nehmen dürfen.... nun stellt sich die Frage, rendiert's?
Mir stellt sich die Frage: Rendiert was?
Sie haben das richtig Formuliert:
[...]und als Zivildienstleistende ihre Diensttage in Anspruch nehmen dürfen....
Dürfen ist nicht gleich müssen. Ich denke die Pflich (=das Müssen) ist nicht der richtige Weg.
Ich glaube die Frage ist am falschen Ende gestellt.
Wenn Sie den Wirtschaftlichen Gesichtspunkt als Grundlage nehmen ist nicht die Frage ob für die Frauen die Dienstpflicht eingeführt wird sonder ob wir Sie für Männer abschaffen und die Armee gleich mit.. Wir hätten Gleichberechtigung und massiven Wirtschaftlichen Vorteil. Wir müssten uns keine Gedanken über AHV, IV, usw. machen da wir mehr wie genug Geld hätten.
Aber ja da wir noch nicht so schlau sind und auf eine ansich sinnlose Armee verzichten sollen die Frauen im Sinne der Gleichberrechtigung Ihren Dienst-Anteil leisten. Es könnte aber auch über den Militärpflicht ersatz laufen was Geld einbringt und keines Kostet.
Grundsätzlich teilen wir die Einstellung zur Armee! Aber ich wollte mit dem Eintrag nicht alle Militärfanatiker aufschrecken...
Ja was denn jetzt? Gleichberechtigt und -verpflichtet, oder doch nicht? Kommt mir vor wie die Diskussion um die Buchpreisbindung. Kartelle keinesfalls, Bücher ausgeklammert.
Mein Vorschlag: Investieren wir die Gelder in die Forschung, damit wir in einigen Jahrhunderten soweit sind, dass die Männer die Kinder während neun Monaten in Ihrem Bäuchlein tragen und gebären und die Frauen weibliche Eizellen zu besamen vermögen. Dann sind wir.... gleichberechtigt....vielleicht!
Für diese "Ungerechtigkeit" müssten Sie sich bei Gott beklagen! Die Männer sind daran nicht schuld ;-) ... Ausserdem niemand zwingt Sie schwanger zu werden. Das ist Ihre Entscheidung.
Sind Sie dieselbe Edith S, die zuvor folgenden Kommentar geschrieben hat???
dass die Männer die Kinder während neun Monaten in Ihrem Bäuchlein tragen und gebären und die Frauen weibliche Eizellen zu besamen vermögen. Dann sind wir.... gleichberechtigt....vielleicht!
Kurz und bündig. Wer überall nach Gleichberechtigung schreit wo es noch was zu holen gibt sollte auch die Pflichten tragen. Und "Können wir uns das leisten". Warum fragt das nicht mal jemand im Asylwesen.
Können wir uns die Dienstpflicht für Frauen leisten?
Können wir uns eine Dienstpflicht für Männer leisten? Wieso ist die Verteilung nicht gerade umgekehrt?
Der heutige Zustand ist im höchsten Mass diskriminierend. Wer die gleichen Rechte will, der muss auch die gleichen Pflichten erfüllen.
Herr Maurer dachte auch nicht an eine Wehrdienstpflicht, sondern an eine Dienstpflicht - mit dem Hintergedanken, dass viele Frauen wohl sowieso Leiber Sozialhilfe verrichten, als ins Militär zu gehen. Durch die immer weiter voranschreitende Überalterung der Bevölkerung könnte eine solche Massnahme wohl eine gute Lösung sein, um zum Beispiel unsere Altersversicherung zu entlasten und dort die Kosten zu senken.
Wenn nun aber plötzlich auch Frauen dienstpflichtig werden, könnte man aus meiner Sicht auch darüber nachdenken die Dienst/Wehrdienspflicht des Mannes ein bisschen abzuändern. Es braucht eine offene und kreative Haltung zu diesem Thema. Einfach so den Bestand in Zivil- und Militärdienst zu verdoppeln ohne Strategie dahinter wäre nicht zielführend.
Viel logischer würde es mir erscheinen, wenn man zum Beispiel frei zwischen Militär, Zivildienst und Dienstpflichtabgabe wählen könnte. Fraglich ist es aber, ob dann weiterhin die nötigen Bestände gesichert werden könnten.
Auf die Grundsatzidee reagierten in Ihrem 20min Beitrag übrigens auch Linke nicht ganz abgeneigt. Eine sachliche und offene Diskussion sollte deshalb wohl möglich sein.
Durch die immer weiter voranschreitende Überalterung der Bevölkerung könnte eine solche Massnahme wohl eine gute Lösung sein, um zum Beispiel unsere Altersversicherung zu entlasten und dort die Kosten zu senken.
Hier stellt sich die Frage, lohnt es sich eine Frau (oder auch einen Mann) aus dem Berufsleben zu holen um einen Monat lang einem Senior zur Seite zu stehen? Oder währe es wirtschaftlich gesehen sinnvoller, z.B. AHV auszubauen? Somit könnte diese Aufgabe von ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden (welches dann auch bezahlt werden könnte). Würden so nicht auch Arbeitsplätze geschaffen werden?
Meiner Meinung ist das weitaus sinvoller!
Fraglich ist es aber, ob dann weiterhin die nötigen Bestände gesichert werden könnten.
Hier stellt sich auch die Frage: "Wie gross sind diese nötigen Bestände wirklich?". Nicht nur bei der Armee, ebenfalls beim Zivildienst! Wieviele dieser Aufgaben könnten nicht vollamtlich ausgeführt werden?
:-)
Frage: Hast du mit den Linken mich gemeint? Ich bin nämlich Mitglied bei der GLP, aber leicht auf der linken Seite :-)
Diese Diskussion ist zu Recht zu führen. Wie bereits in einem anderen Blog hier erwähnt wäre mir die Berufsarmee viel lieber. Da können sich dann ja auch die Frauen melden, die den Wunsch haben Militärdienst zu leisten. Aber eine generelle Wehrdienstpflicht für Frauen finde ich persönlich nicht erstrebenswert
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