Fall Hildebrand und die Hausdurchsuchung bei Ch.Blocher

Dass gegen alt Bundesrat Blocher eine Strafuntersuchung läuft, ist absolut skandalös. Es kann ja nicht sein, dass Blocher, der bloss auf einen Missstand aufmerksam machte, am Schluss die Person ist, welche juristisch verfolgt wird. Blocher war nur der "Briefträger", er hat ja auch sofort Bundesrätin Micheline Calmy-Rey von dessen Bankdaten in Kenntnis gesetzt. Die Bundesrätin war also auch involviert - hat man ihr Haus auch durchsucht? Hat es beim Herrn Hildebrand, dem wahren Schuldigen, auch eine Hausdurchsuchung gegeben - Nein, Herr Hildebrand wird sogar nach Aufdeckung seiner Insidergeschäfte gedeckt und als Opfer dargestellt. Warum werden dort nicht alle Kontis angeordnet? Eigentlich sollte man den Herren Blocher und Co. die diese Insidergeschäfte der Familie Hildebrand aufgedeckt haben danken! Sie hatten den Mut und die Kraft diese ganze Misere aufzudecken und Herr Hildebrand hat höchstens darauf gepokert, dass sich das niemand traut.
Aber Nein, hier werden die Helden an den Pranger gestellt. Man stelle sich vor Herr Hildebrand wäre ein SVP-naher NB-Chef gewesen und ein Linker Politiker hätte diese Affaire zu Tage gebracht. Er hätte mit Sicherheit den Prix Courage erhalten.

Das Beste noch - hier wird ein Verstoss gegen das Bankgeheimnis vermutet, aber unsere Regierung hat zahllose Bankkunden den USA widerrechtlich ans Messer geliefert. Kann man sowas noch Ernst nehmen? Herr Ch.Blocher hat hier alles richtig gemacht - ich sehe dahinter ein paar Linke, die der SVP wieder eins auswischen wollen. Es wurde bestimmt Strafanzeige erstattet, "rotes Mobbing" könnte man sowas nennen.

Bedenklich sind hier auch die Schweizer Mainstream Medien. Schadenfreudig und mit sabberndem Munde verfassen die Journis Texte - über eine, eigentlich lächerliche Hausdurchsuchung die weder Hände noch Füsse hat. Alles wird hochgeschaukelt, Hauptsache es schadet dem Image der SVP bzw. Ch.Blocher. Texte wie: "Bei Verletzung des Bankgeheimnisses und Verurteilung steht bis zu drei Jahren Gefängnis" - überall werden solche Texte genüsslich und stolz publiziert und stellen Ch.Blocher als Schwerverbrecher hin. Schonungslos wird nonstop gegen die SVP Bashing betrieben.
Beispiel: Man stelle sich vor, ein SVP-Kandidat hätte sich bei einem Wähleranteil von nur 5% am BR-Amt festgeklammert - so wie es Eveline Widmer-Schlumpf gemacht hatte.. tagtäglich hätte es von den Medien Vorwürfe gehagelt. Mit anderen Worten, so eine Ausgangslage hätte gar nie zustande kommen können bzw. wäre nie akzeptiert worden.
Auch die Schadenfreude der anderen Parteien BDP, SP und Konsorten betr. Blocher-Hausdurchsuchung ist einfach nur traurig und der Spiegel dessen was in Bern wirklich abgeht.

21. März 2012
141 Kommentare

Kommentar von Michael Merkli im Kontext:

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Michael Merkli Politnetz Plus
26. März 2012

Herr Cadonau, wissen überhaupt was Sie schreiben? Es geschah eine Aufwertung für den Euro und zwar Gestüzt von allen Parteien inkl. SVP.

Gestohlen hat die Nationalbank nimanden was.

Es ist keine Anbindunen an sich sondern eine Untergrenze.

Dem Steuerzahler hat bis jetzt noch nichts gekostet. Scheitert der Euro wird die SNB Verluste erleiden.

Verrat?? Nochmals dieser Schritt wurde erst gemacht nachdem die Politischen Partein und der Bundesrat eingewilligt hatten. Vieliecht wissen Sie mehr?

Ich bin nicht glücklich mit der Anbindung da ich vom Wesen her für den Markt bin, aber das müssen Sie zu geben ging die Festsetzung auf. Die SNB musste nicht viel Geld ausgeben für die Untergrenze.

Mit wenig Geld viel erreicht. Bei einem Scheitern des Euro würde die SNB wohl diese Untergrenze neu defnieren müssen oder auflösen.


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