Warum wachsen um nicht zu schrumpfen?

Vom Sport sind wir es gewohnt, vom Wetter auch und unseren Kindern erklären wir es immer wieder. Es geht nicht immer nur aufwärts!

Warum nur können wir das in der grossen Wirtschaft nicht akzeptieren. Ganz schlimm ist es zum Beispiel bei der Basler Kantonalbank, die haben 2011 um 13.2 % schwächer als im 2010 abgeschlossen! Das ist als schlechte Nachricht in den Medien gehandelt worden. So nebenbei hat man erfahren, dass die Bank einen Konzerngewinn von 220.7 Mio. gemacht hat! Ich werte das als ein Erfolg, jede KMU ist froh um einen Gewinn. Von Geldberatern hört man, das ein Vermögen auf einem Sparkonto schlecht ist, Geld muss arbeiten sonst ist nach etwa 20 Jahren nichts mehr übrig, so kann ich auch rechnen nur leider hatte das Geld bei vielen Menschen keine Lust zum arbeiten und ist jetzt weg. Die Schweiz weist auch 2011 1.9 Milliarden Gewinn anstatt 600 Millionen Verlust aus also hat sich die Finanzbehörde um 2.5 Milliarden geirrt (das ist bereits das dritte Mal, In einer Firma würde der Verantwortliche der so schlecht rechnet gefeuert. Oder war der Verlust nur so dahingerechnet um keine Begehrlichkeiten zu schüren?). Natürlich erklärt man direkt, dass nichts vom Gewinn übrig bleibt. Keiner fragt sich wie hätte man die Kassen der SBB usw. gerettet wenn kein Gewinn ausgewiesen worden wäre.

Ich allerdings frage mich, was passiert wenn wir endlich einmal aufhören immer nur wachsen zu wollen und uns auf unsere Werte besinnen und nicht auf unser Wachstum. Hätten die UBS, die Swisscom oder die SBB sich in den letzten Jahren auf das Bewahren der Mittel konzentriert, Hätte Wegelin und viele andere Firmen (es hat ja nicht erst bei der Swissair angefangen) einfach nur eine gute Privatbank sein wollen, die nicht jedes Jahr auf biegen und brechen mehr ausweisen muss. Wo wäre dann die Schweiz heute. Ich denke wir hätten ein Land, dass von den anderen Ländern bewundert und hoch gelobt würde anstatt bedroht und herunter gemacht. Nobel ist die Zurückhaltung, es geht nicht darum den letzten Tropfen auszupressen und der Welt ständig zu sagen, wir können alles besser nur um dann eine aufs Dach zu bekommen.
Besinnen wir uns darauf wer wir sind; ein Volk von fleissigen Menschen, die sich der Schönheit Ihres Landes bewusst sind und die wissen wir gut es ihnen geht. Seien wir ein Volk von Menschen, die gerne helfen und gutes tun. Setzen wir zum Beispiel die Milliarden die ein unsinniges Kampfflugzeug kosten für humanitäre und soziale Zwecke ein, so brauchen wir uns sicher nicht vor dem bösen Feind zu schützen, weil es keinem Land in den Sinn kommt uns anzugreifen.

Wir müssen nicht im Luxus untergehen, dass haben uns schon viele Völker vorgemacht. Wir sollten das sein was wir sind; ein Vorbild eines Vielvölkerstaates der es geschafft hat Minderheiten zu akzeptieren und dessen Menschen zum eigenen aber auch zum Wohle der Gesellschaft zusammen leben und arbeiten. Zeigen wir der Welt, dass Eifersucht und ständiges Besser, Höher, Weiter, Reicher usw. weder dem einzelnen noch der Gemeinschaft helfen sonder nur Neid, Eifersucht und Hass schüren, von Aussen und von Innen!

20. Februar 2012
33 Kommentare

Kommentar von Philip Karger im Kontext:

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Philip Karger [Beitragsautor]
22. Februar 2012 | 1 Antwort

Vorallem gilt auch hier –was übrigens die Menschen bei der Einführung der AHV auch getan haben. Die AHV ist eine Rente und nur einer der Alterversicherungen. Pensionskassen sind eine zusätzliche Hilfe. ABER noch vor kurzem haben die Menschen selber mit gespart. Trotz AHV war fühlte man sich erst sicher, wenn man noch ein eigenes Vermögen hatte und keine Schulden. Die Mentalität hatz sich geändert was schade ist. Hier fordere ich wie immer: Mehr Eigenverantwortung.

Ich möchte die Topverdiener aufrufen sich Ihrer sozialen Verantwortung bewusst zu werden. Wer genug Geld zum leben hat nach der Pension, der sollte auf den Bezug der AHV verzichten, warum eine Rente beanspruchen, die ja doch nur ein Bruchteil von den Zinsen ausmacht, die man so oder so bekommt. Die AHV hat sicher nichts dagegen und könnte das Geld an Menschen ausbezahlen, die es brauchen.


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