Die Wirtschaft entwickelt sich am besten bei hoher Flexibilität. Zuviele Ferien für alle sind kontraproduktiv.

Die Initiative für sechs Wochen Ferien ist abzulehnen.

Zuviele Ferien bringen nichts

Viele können oder wollen ihre Ferien gar nicht beziehen. Oft geschieht das auch aus Verantwortung gegenüber dem Unternehmen, weil man nicht so lange fehlen will. Am Ende des Jahres bleiben Ferientage übrig. In diesen Fällen bringt es nichts, einfach die Ferien weiter hoch zu schrauben; man muss die Ferien auch beziehen können.

Ferien verursachen Kosten

Mehr Ferien bedeuten auch mehr Kosten für unsere Wirtschaft und eine Reduktion der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Es sind nebst den tiefen Steuern die liberalen Regelungen im Arbeitsmarkt, die eine wesentliche Stärke der Schweizer Wirtschaft in Konkurrenz zum Europäischen Ausland ausmachen. Negativstes Beispiel ist wohl Italien, dass seine Wettbewerbsfähigkeit durch übertriebenen Arbeitnehmerschutz zunichte macht.

Ferien frei aushandeln

Der Staat soll sich nicht zu sehr einmischen. Wo das betrieblich und wirtschaftich möglich ist, können sich Arbeitnehmer oder Gewerkschaften und Arbeitgeber untereinander auf mehr Ferien einigen.

14. Februar 2012
3 Kommentare

Kommentar von Marc Wäckerlin im Kontext:

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Marc Wäckerlin [Beitragsautor] Politnetz Plus
21. Februar 2012

Ich bin eigentlich mit allem einverstanden, nur bin ich dagegen, sechs Wochen Ferien vorzuschreiben.

Besteuerung von Maschinenleistung kann über Energiebesteuerung erfolgen.

Man sollte aber die wirtschaftliche Konkurenzsfähigkeit bei all den interessanten Ansätzen nicht aus den Augen verlieren.


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