Die Schweiz hat im internationalen Vergleich relativ wenig Polizeikräfte und vor allem keine Bundespolizei. Das ist aus staatspolitischer, aber auch finanzieller Sicht absolut sinnvoll. Wenn aber Grossanlässe in unserem Land stattfinden, die wie das WEF im gesamtschweizerischen Interesse sind, müssen wir auch entsprechend für die Sicherheit sorgen. Um dies unter anderem auch für die bedeutenden internationalen Gäste gewährleisten zu können, müssen die Ordnungskräfte durch Soldaten ergänzt werden. Das ist nicht nur günstiger als grosse Polizei-Korps, sondern auch im Sinne eines Ernstfall-Trainings für unsere Milizarmee sinnvoll. Deshalb unterstütze ich den subsidiären Einsatz unserer Armee am WEF.
Die Unterstützung der Polizei bei Grossanlässen durch die Armee ist sinnvoll und unerlässlich
Armee im Innern einsetzen, statt das Polizeikorps (also den Staat) ausbauen... Das sieht der FDP wieder einmal ähnlich.
"Die Schweiz hat im internationalen Vergleich relativ wenig Polizeikräfte und vor allem keine Bundespolizei. Das ist aus staatspolitischer, aber auch finanzieller Sicht absolut sinnvoll."
Herr Hutter, eigentlich sollte ich Ihnen dafür ja von ganzen Herzen wünschen, dass Sie dereinst einem Verbrechen zum Opfer fallen, weil wir mit wenig Polizeikräften auskommen müssen. Im Prinzip sollte man Politiker wie Sie und Ihren FDP-Verein für jedes Verbrechen, das infolge Personalmangel der Polizei geschieht oder nicht aufgeklärt werden kann, persönlich in die Haftung nehmen.
Bezeichnend für Ihr marodes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft: "Wenn aber Grossanlässe in unserem Land stattfinden, die wie das WEF im gesamtschweizerischen Interesse sind, müssen wir auch entsprechend für die Sicherheit sorgen." Einzelschicksale interessieren Sie nicht. Aber bei Grossanlässen, die den Interessen der Financiers Ihrer Partei dienen, beispielsweise das von Ihnen angeführte WEF, "müssen wir auch entsprechend für die Sicherheit sorgen". Sonst müssen wir also nicht entsprechend für die Sicherheit sorgen? Sonst hat offenbar der kranke Sparplan Ihres Vereins Priorität.
"Das ist nicht nur günstiger als grosse Polizei-Korps, sondern auch im Sinne eines Ernstfall-Trainings für unsere Milizarmee sinnvoll."
NIchts Neues, wurde schon letztes Jahr in einem Politnetzbeitrag festgestellt: "Ohne WEF müssten wir nicht jedes Jahr Angst vor einem Atombombenanschlag haben". Dieser sagt aus:
Die 1.5 Millionen ... scheinen so gesehen ja eigentlich - relativ gesehen - wenig Extrakosten. Und die Armee erhält dafür eine echte Gegenleistung: reale Erfahrungswerte für alle beteiligten AdA.
Der Beitrag schränkt aber ein:
Ich denke letztlich trotzdem, dass die Veranstalter des WEF finanziell zur Rechenschaft gezogen werden müssten für die speziellen Sicherheitsdienstleistung der Schweiz (und betr. Schutz des Luftraums auch von Österreich), also einen substantiellen finanziellen Beitrag leisten müssten.
Anmerkung: ich übersah, dass Ihr Beitrag zum heutigen Zeitpunkt 11 Monate alt ist. Aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründe erschien Ihr Beitrag in einer Liste von vermeintlich aktuelleren Beiträen. Der Hinweis "Nichts Neues" bzw. auf einen anderen Politnetzbeitrag erübrigt sich demnach.
Sehr geehrter Herr Hutter
Ich teile Ihre Meinung zu den subsidiären Einsätzen unserer Armee. Ich selbst war jahrelang Angehöriger des Flughafenregimentes (welches als Alarmtruppe organisiert war) und die Verzahnung der militärischen Aufgaben gekoppelt mit der Kompetenz und dem knowhow der örtlichen Polizei, der Feuerwehr und anderer Milizstellen brachte allen etwas, interessante und förderliche Funktionserweiterung des AdA und deutlich weniger Kosten für die Allgemeinheit. Ich kann heute noch nicht verstehen, warum damals dieses funktionierende Netzwerk zwischen Miliz und Armee aufgelöst worden ist.
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