Die Schweiz hat eines der liberalsten Arbeitsgesetze der Welt und gleichzeitig bietet dieses ein Höchstmass an Schutz für den Arbeitnehmer.
Dank des liberalen Arbeitsgesetzes konnten nach Krisen immer wieder rasch die Arbeitslosigkeit abgeschafft werden. Auch die Zeitarbeiter ist durch Arbeitsgesetze und Gerichtsbeschlüsse zum Ausland vor allem Deutschland hervoragend geschützt.
Es braucht keinen schriftlichen Arbeitsvertrag nur ein Nicken des Chef’s und das zeigen des Arbeitsplatzes und schon ist er Angestellt zu den Bedingungen des OR’s oder zu den gleichen Bedingungen wie die anderen Arbeiter in der Firma.
Das OR (Obligationenrecht) regelt die meisten Punkte, zusätzlich gibt es noch Gesamtarbeitsverträge und der Bundesrat kann auch Gesamtarbeitsverträge in Teilen oder im Ganzen für die ganze Branche Verbindlich erklären.
Warum ein Nein zu 6 Wochen Ferien.
Weil im OR ein Minimum von 4 Wochen garantiert und auch die Feiertage.
Durch Freiwillige Arbeitsverträge oder Gesamtarbeitsverträge gibt es jetzt schon in vielen Firmen 5 Wochen Ferien und für älter ab 50 1 Woche und ab 60 2 Wochen mehr Ferien. Diese Firmen oder Branchen haben sich Individuell dazu entschieden. Die Gründe warum sind verschieden darunter auch als „goldene Fesseln“ damit die Arbeit wenn möglich bis zur Pensinierung in der Firma verbleiben.
Eine verbindliche Minimum Lösung würde Bedeuten, dass 6 Wochen für alle gilt, ob sich die Firma das leisten kann oder nicht. Kleinstfirmen kann es entscheiden sein ob Sie weiterhin sich beschäftigung von Arbeitern lohnt oder der Chef alleine den Laden schmeisst und so günstiger als die Konkurrenz ist. Somit ist klar dass Arbeitsplätze entstehen werden, aber auch vernichtet und dass die Schweiz einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Ausland verliert, den der Lohnnebenkosten, den diese Steigen ja und zwar in %.
Für mich ist es klar dass die heutige Regelung genügend ist und aller weiteren Ferienwochen je nach Situation die Sozialpartner oder die Firmen mit Ihren Angestellten selber aushandeln können.
6 Wochen Ferien wären ein Wettbewerbsnachteil für die Schweiz
23. Januar 2012
29 Kommentare
Kommentar von Michael Merkli im Kontext:
» zur normalen Ansicht wechseln@Yves Aeschbacher wir haben kein Gesetz des Stärkeren in der Schweiz, Europa oder in den USA. Wir haben keine Zustände wie in Somalia.
Der Stärke ist nicht immer der Arbeitgeber, manchmal ist sogar der Arbeitnehmer der Stärkere.
Wir haben sehr gute Arbeitsgesetze, Sozialversicherungen und Gewerkschaften die den Arbeitgebern auf die Finger schauen. 6 Wochen Ferien halte ich zuviel, 4 Wochen als genügend. Ich selber gönne mir 3 Wochen Ferien im Jahr und arbeite an 7 Tagen die Woche.
Der durchschnittliche Arbeitgeber (KMU) arbeitet mehr und hat weniger Ferien als seine Angestellten, warum in aller Welt schreiben Sie immer von den ausgepressten Zitronen.
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