Nur 6 Wochen Ferien - ich will 52 Wochen!

SR Rechsteiner will offenbar pro Generationenwechsel 2 Wochen mehr Ferien. Nach weiteren 23 Generatioen oder immerhin 460 Jahren sind wir dann auf 52 Wochen Ferien (zum Glück sind wir alle dann schon von dieser Welt "abgetreten, so dass wir dieses Malaise nicht mehr miterleben müssen). Schlimm, dass für die Gewerkschafter immer wieder das oberste Ziel ist, weniger (bzw. nicht) zu arbeiten. Wir sollten die Arbeit als Teil der Lebenserfüllung sehen und sozialpartnerschaftlich, aber nicht vom Staat diktiert, dafür sorgen, dass die Arbeit überall auch Spass macht und motivierend ist. Das erreichen wir aber nicht mit gewerkschaftlichen (staatlichen) "Einheitsglocken", sondern mit indivuellen und auf die jeweiligen Branchen bzw. die jeweiligen Betriebe massgeschneiderten Lösungen. Die Ewiggestrigen von den Gewerkschaften sehen aber immer noch, trotz Staatspleiten im halben Europa, die Glückseligkeit in staatlich verordneten Zwangsmassnahmen.

18. Januar 2012
8 Kommentare

Kommentar von Hans P. Grimm im Kontext:

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Hans P. Grimm
19. Januar 2012

Viele Deutsche kommen zu uns obwohl sie in D 6 Wochen Ferien haben und meist nur ca. 36 Std pro Woche arbeiten müssen. Sie sagen, dass die Lebensquallität und das Arbeitsklima hier bedeutend besser sind, weil der Stress durch die kürzeren Arbeitszeiten extrem höher sind. Sie Schätzen es hier.
Jetzt wollen wir unsere Lebens- und Arbeitsquallität auf's Spiel setzen? Wollen wir auch im Stresss verkommen?

Womit haben wir unsere heutige Lebenaquallität und den Wohlstand erschaffen? Etwa durch lange Ferien?

Wollen wir "griechisch" werden? Mit langen Ferien, kürzeren Arbeitszeiten und möglichst frühen Pensionierungen?

Was wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Ein Chaos wie in Südeuropa?

Es ist wichtiger humane und befriedigende Arbeitsplätze zu schaffen, die erhöht die Lebensquallität und gibt mehr Glück als möglichst viele Ferien.

Ich erachte die heutige Aufteilung von Arbeits- und Freizeit als ideal, sie gibt viele Möglichkeiten in die Natur zu gehen und sich zu verwirklichen.


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