Nein zur Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen"

Für die FDP.Die Liberalen sind die Freiheit und die Eigenverantwortung
der Bürger und Bürgerinnen zentrale Anliegen. Wir kämpfen deshalb
gegen die herrschende Verbotskultur und Überregulierungswut. Aus
diesem Grund sind wir auch gegen die Volksinitiative «Schutz vor
Passivrauchen» der Lungenliga, die praktisch ein totales Rauchverbot
in öffentlich zugänglichen Innenräumen verlangt. Das heute geltende
Bundesgesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen geht weit genug. Zudem
soll es den Kantonen überlassen bleiben, ob sie allenfalls schärfere
Regeln erlassen wollen.

20. Dezember 2011
307 Kommentare

Kommentar von Dominik Grieder im Kontext:

» zur normalen Ansicht wechseln
Missing_tiny_images
Dominik Grieder
22. März 2012 | 23 Antworten

So etwas hat doch überhaupt nichts mit unnötigen Verboten zu tun. Es gibt immer mehr Verbote und Gesetze, weil sich immer mehr Minderheiten alles erlauben wollen ohne Rücksicht auf das normale Volk. So im Stil: "Aus dem Weg, jetzt komme ICH." Genau diejenigen die am meisten jammern, sind vermutlich die, die sich überall assozial verhalten und selber schuld sind an immer mehr Verboten. Manche meinen ja sogar, es sei legal an irgendwelchen Demonstrationen Steine nach der Polizei zu werfen... Tabakrauch stinkt extrem und ist schädlich, wer rauchen will soll das irgendwo tun wo es niemanden stört. Aber nicht in Restaurants oder an Bus/Tramhaltestellen oder anderen öffentlichen Orten. Wieso sollen sich 20 Leute vergasen lassen, weil 2 Süchtige ihre Zigaretten rauchen wollen (müssen)? In vielen Ländern ist es längst üblich, dass in der Oeffentlichkeit nicht geraucht wird, nur die Schweiz hat wieder ein löchriges Gesetz das nicht einmal überall kontrolliert und durchgesetzt wird. "Schutz vor Passivrauchen" ist nebenbei gar kein Verbot, sondern soll die Bevölkerung vor Rauchbelästigung schützen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Rauchen ist kein Genuss, sondern eine Sucht, wer anderes behauptet bestätigt seine Sucht. Wer gegen Rauchverbote ist, hat sicher nichts dagegen wenn wir in dem Fall auch alle Tempolimiten aufheben, Waffengewalt erlauben und alles andere auch. Dann dürfte sich ja auch ein Heroinsüchtiger in jedem Restaurant seine Spritze setzen - er stört und schadet damit weniger als ein Raucher. Wenn Freiheit, dann in allem?!?! Ich bin sehr von der FPD enttäuscht, vor allem was ist das für ein Argument, dass man nicht immer mehr Verbote will? Ah ok, es gibt keine vernünftigen Argumente gegen ein Rauchverbot, dann halt auf die Tour mit den vielen Verboten. Aber wieso Frau Schneeberger das stört ist sowieso fraglich, kann sie doch jederzeit in den stinkenden illegalen Fumoirs in Basel rauchen gehen soviel sie will.

12 weitere Kommentare

Alle 307 Kommentare anzeigen