Für die FDP.Die Liberalen sind die Freiheit und die Eigenverantwortung
der Bürger und Bürgerinnen zentrale Anliegen. Wir kämpfen deshalb
gegen die herrschende Verbotskultur und Überregulierungswut. Aus
diesem Grund sind wir auch gegen die Volksinitiative «Schutz vor
Passivrauchen» der Lungenliga, die praktisch ein totales Rauchverbot
in öffentlich zugänglichen Innenräumen verlangt. Das heute geltende
Bundesgesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen geht weit genug. Zudem
soll es den Kantonen überlassen bleiben, ob sie allenfalls schärfere
Regeln erlassen wollen.
Nein zur Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen"
Bedenklich, der Bund reisst immer mehr Kantons- und Komunalangelegenheiten an sich, anstatt sich auf die Bundesangelegenheiten zu konzentrieren! So laufen wir in eine Kathastophe hinein besonders bei den Finanzen! Der Bund wir sich so überschulden.
Anstatt überzählige Bundesstellen zu streichen wird immer mehr aufgebläht, und dann muss irgend ein Aufgabenfeld gesucht werden und sei es noch so Hirnrissig!
Da scheut man sich auch nicht immer wieder überflüssige Gesetze zu ersinnen die sonst keinem Menschen eingefallen währe.
Wir müssen davon abkommen immer mehr Gesetze zu erlassen, deren einziger Zweck ist die Juristen zu beschäftigen! Man sollte wieder wie Früher, den gesunden Menschenverstand einsetzen, so währen viele Gesetze und Verornungen überflüssig. Mir scheint aber man will mit Vorsatz den Bürger entmündigen und Fremdbestimmen! All die Rauchergesetze sind ebensolcher gesetzlicher Schrott!
Einverstanden. 100 überflüssige Gesetze abschaffen, und endlich einen richtigen Nichtraucherschutz ala Lungenliga einführen!
Lieber Herr Grimm
Leider muss der Mensch ab und zu in seinem Handel gesetzlich eingeschränkt werden. Ob das nun der Bund oder die Kantone machen spielt keine Rolle.
Die Kosten des (Passiv)rauchens sind enorm.
Wir sollten uns einmal die Frage stellen, weshalb der Bund mit den Tabaksteuern (jährlich rund 2,5 Millionen Franken) jede erdenkliche Ausgabe finanziert [AHV, Tabakanbau und Tabakprävention, Subventionen an Nichtraucherorganisationen, Schuldensanierung und demnächst auch Ankauf des Gripens (kein Witz!!!)], jedoch nicht bereit ist, dieses Geld für eine echte Prävention, nämlich der Bezahlung der Nikotinersatzmitteln für aufhörwillige Raucher, einzusetzen.
Finde ich eine gute Frage. z. B. Champix-Tabletten: die helfen und die Krankenkasse zahlt die auch nicht.
Ganz einfach: Weil die Erfolgsaussichten gleich Null sind. Ein Krebsmedikament, das bei 1-2% der Bevölkerung wirkt und immens teuer ist, wird auch nicht bezahlt...
Das einzige was langfristig und massiv hilft, ist es, die scheinbare Normalität des Rauchens für unsere Kinder und Jugendlichen zu beenden, darum braucht es ein einfaches, für alle gleiches Gesetz, dass nur noch draussen oder in unbedienten Fumoirs geraucht wird!
@Dani Stufer
Weil die Erfolgsaussichten gleich Null sind.
Das stimmt nicht, Bei Ziban und Champix sind die Erfolgsquoten überdurchschnittlich. Das hat übrigens das Bundesgericht in einem kürzlich erschienen Urteil festgestellt wo das Bundesamt für Gesundheit gegen Pfizer unterlegen ist. Wir warten nur noch auf die Aufnahme in den Leistungskatalog, der sich jedoch deswegen verzögert, da genau dieses Bundesamt für die Aufnahme zuständig ist, das die Abweisung von Champix in den Leistungskatalog bis an die oberste Gerichtsinstanz vertreten hat. Das BAG wird natürlich alles daran setzen die Umsetzung des Bundesgerichtsurteils hinauszuzögern.
Weshalb der Nationalrat die Volksinitiative der Lungenliga ablehnte: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz_nationalrat_rauchverbot_verschaerfung_1.13783275.html?ticket=ST-1061911-gVJAMWhTeD5scdNi0dQ5uOKy4oKYcGed549-20
Weil sie Lobbyisten sind, statt Volksvertreter.
http://www.aktiv-rauchfrei.de/aktuell/964
Bestimmt 1:1 auf die Schweiz (und viele andere Länder) übertragbar.
@Dani Stufer
Hören Sie auf, Raucher als Mörder zu bezeichnen, oder Seiten zu verlinken, die Raucher als Mörder hinstellen. Bis jetzt ist meines Wissens nach noch niemand an Passivrauch gestorben. Hingegen ist Tatsache, dass es nichts ungesünderes gibt, als hastig in der frischen, vorallem kalten Luft eine Zigarette zu rauchen, um die Lungen mit Nikotin zu füllen. Dadurch, dass Raucher vor die Türe müssen geschieht das, denn die Raucher gehen erst dann vor die Türe, wenn der Drang nach der Zigarette zu gross geworden ist. So besehen kann man auch den Umkehrschluss ziehen. Die Nichtraucher spielen mit dem Leben der Raucher! [Und fragen Sie mich nicht nach den medizinischen Gründen, warum dem so ist. Ich kann Sie Ihnen nicht geben. Tatsache ist einfach, dass schon von früher her bekannt ist, dass es nicht schädlicheres gibt, als am Morgen (also auf eine nicht von Nikotin geschwängerte Lunge) zu rauchen. Ich kann mich da noch gut an die Ermahnungen meiner Mutter erinnern.]
Es gibt kein Recht, andere Menschen zu belästigen, zu schädigen, und zu töten. Somit brauchen wir die Lungenliga-Initiative, weil die Bundeslösung das Personal gar nicht schützt, und die Gäste nur ungenügend.
Da können die militanten Suchtraucher noch so lange schreien und (momentan noch verbal) dreinschlagen, es gibt kein Argument für Passivrauch!
Wieso belästigen Sie dann hier die Komentatoren? Wieso schädigen Sie meine Nerven?
Belgen Sie nur einen Fall wo ein Raucher einen Menschen mit Rauchen getötet hat.
Es gibt keine Militanten Raucher bzw. bisher ist mir noch keiner begegnet. Aber ich kenne einige Militante Nichtraucher und die sind mir zuwieder und das sagt ein Nichtraucher.
Es braucht kein neues Gesetz schon das bisherige geht klar zu weit.
Wenn ich als Gewerbetreibender lieber Raucher als Kunden habe so muss es mir überlassen sein einen Raucherbetrieb zu führen. Wenn nicht in sollchen Lokalen verkehren möchten so brauchen Sie nicht hinzugehen. Keiner zwingt Sie dazu. Das selbe gilt für das Personal, keiner muss zb. im Gastgewerbe arbeiten und keiner muss in einem Raucherbetrieb arbeiten das ist jedem freigestellt.
Ich wehre mich gegen unnötige Bevormundungen und Verbote welche unsere Freiheiten einschränken. Heute ist es das rauchen und morgen der Alkohol....was kommt dann?
Bei 50% der aktiven Raucher lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen Rauchen und Tod feststellen. Das sind bei uns schon 6mal mehr als im Strassenverkehr sterben, dennoch muss ich mich angurten, obwohl ich nur mich selber gefährden kann. Wie man etwas militant NICHT tun kann, müssen sie mir erklären, aber ich gebe zu ich kenne jede Menge ganz militanter Nicht-Tennis-Spieler...
Sie verstehen offensichtlich nicht, worum es geht: Passivrauchen ist eine Form von Körperverletzung und gehört verboten. Der Wirt kann keinen gesetzesfreien Raum ausrufen, so können Sie ja auch keine Koksparty schmeissen. Keiner zwingt die Raucher, irgendwohin zu gehen, und die 10% sind es ja, die mit ihrem Verhalten andere schädigen. Warum soll ich als Passivraucher zu hause bleiben müssen oder meine Gesundheit opfern. Von Passiv-Alkohol habe ich noch wenig gehört, wobei doch , sie haben recht, wenn jemand wegen dem Alkohol gewaltätig, ah nein, das steht unter Strafe, aber wenn jemand unter Alkohol ander gefährdet (besoffen Autofahren), ah nein, steht ebenfalls unter Strafe...
Passivsaufen ist schon gesetzlich unterbunden, Passivrauch wird es endlich bald sein.
Des einen Freiheit, des anderen Gefängnis, Sie Egoist!
Bei den Rauchern bin ich mit Ihnen einig und uns auch egal sein kann wie sich der einzele Umbringt aber Sie haben ja die Passivraucher angesprochen. Wie sieht es da aus?
Passivrauchen ist eine Form von Körperverletzung
Das sehe ich nicht so oder können Sie die entstandenen Verletzungen bezeichnen? Können Sie nach einem Besuch in einer Raucherbeiz einen Schaden nachweisen bzw. beziffern? Nehmen wir an Sie gehen 3 x die Woche in eine Raucherbeiz welche Art von Körperverletzungen haben Sie nach sagen wir 1 Jahr? Ich habe solche Infos gesucht aber erstaunlicherweise gibt es keine Zahlen dazu obwohl gerade die Lungenliga oder auch Sie dies ständig behaupten.
Keiner zwingt die Raucher, irgendwohin zu gehen, und die 10% sind es ja, die mit ihrem Verhalten andere schädigen.
Sie können einfach nicht mit wahren Zahlen Argumentieren. Wie oft wurde Ihnen nun schon Belegt das es 30% sind? Ja die Raucher können wo anders hingehen genauso wie die Nichtraucher. Warum mir aber als Beizer die Nichtraucher aufgezwungen werden ist unverständlich. Einzig der Geschäftsinhaber sollte entscheiden wie er seinen Betrieb führt wenn er lieber Raucher hat so soll dies seine Entscheidung sein.
Der Wirt kann keinen gesetzesfreien Raum ausrufen
Da haben Sie bedingt recht. Nur warum hat man ein Gesetz geschaffen welche die Freiheit der Gewerbetreibenden so stark einschränkt? Das Gesetz als solches ist ein Fehler und sollte Ersatzlos gestrichen werden.
Von Passiv-Alkohol habe ich noch wenig gehört
Kann ich verstehen da Sie der einzige sind der darüber spricht...
Der sogenannte Nichtraucherschutz hat zu nicht endend wollenden Streitigkeiten zwischen Rauchern und militanten Nichtrauchern geführt und es sieht so aus, als ob der Streit nicht enden wird. Schuld daran ist nicht die Bundeslösung, schuld daran sind die kantonalen Regelungen, die zum Teil ohne Befragung des Volkes (Kanton Freiburg) eingeführt wurden und die Errichtung von Fumoirs mit wirtschaftlich vernünftigem Aufwand nicht mehr zulassen. Die Bundesregelung muss deshalb schweizweit Geltung erhalten, das heisst, kantonale "Sonderzügli" sind nicht mehr zuzulassen. Zudem ist zu überlegen, ob sich die Raucher nicht ebenfalls formieren sollen, um ihre Rechte als Strafsteuern (rund 2,5 Milliarden Franken Tabaksteuern, exklusive Mehrwertsteuer) zahlende Bürger Nachachtung zu verschaffen. Die einseitige (kantonalen) Regelungen nach dem Willen militanter Nichtraucher betrifft nämlich nicht nur Restaurants, sondern zum Beispiel auch Altersheime. Ich vertrete die Ansicht, dass wir nicht auch noch unsere Alten bevormunden müssen, die vielleicht gar nicht mehr in der Lage sind, alleine nach draussen zu gehen. Viele Altersheime (wie auch Spitäler im Gegensatz zu früher) kennen nämlich keine Fumoirs, da solche dank der "kantonalen Lösungen" gar nicht mehr (mit wirtschaftlich vernünftigem Aufwand) errichtet werden können. Zudem ist in jedem Fall der Versuch der Nichtraucherorganisationen zu unterbinden, ein Bedienverbot für Fumoirs und Raucherräume durchzusetzen. Wer gibt den militanten Rauchern das Recht, über die 70% selbst rauchendes Servicepersonal zu bestimmen und rauchende Gäste mit einem Bedienverbot weiter zu bestrafen? Die neue, bereits vom Parlament abgelehnte, Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen" ist deshalb wuchtig abzulehnen.
Es sollte natürlich heissen: Wer gibt den militanten Nichtrauchern das Recht, über die 70% selbst rauchendes Servicepersonal zu bestimmen und rauchende Gäste mit einem Bedienverbot weiter zu bestrafen?
Die Volksinitiative führt ja gerade zu der von ihnen geforderten schweizweit einheitlichen Regelung. Im Gegensatz zum Papiertiger Bundeslösung schützt er die Nichtraucher (Personal und Gäste), hilft den 90% (Aufhörwillige+Nichtraucher), und ist daher wuchtig anzunehmen. Die Tabaksteuern muss man verfünzehnfachen, dann sind wenigstens die Kosten knapp gedeckt.
Das Bedienpersonal hat bei einer Umfrage der eigenen Gewerkschaft mehrheitlich für den Schutz gestimmt, was normale Menschen nicht wundert... Ihre Militanz und Verdrehung der Tatsachen ist total krank!
Es ist ein Fehler, dass die Bundesbestimmung über die Grösse von Fumoirs und der als Raucherlokale zugelassenen Restaurationsbetriebe nicht als generelle Norm Gültigkeit hat. Der heute herrschende Streit wäre niemals derart ausgebrochen. Die Bestimmung, wonach die Kantone engere Vorschriften erlassen dürfen, sollte deshalb im Interesse einer Beilegung des andauernden Streites gestrichen werden.
Bundesgesetz
Art. 3 Raucherbetriebe
Restaurationsbetriebe werden auf Gesuch hin als Raucherlokale bewilligt, wenn der
Betrieb:
a. eine dem Publikum zugängliche Gesamtfläche von höchstens 80 Quadratmetern
hat;
http://www.admin.ch/ch/d/sr/8/818.31.de.pdf
Verordnung
*Art. 4
4 Für Raucherräume in einem Restaurations- oder Hotelbetrieb gilt zusätzlich:
a. ihre Fläche darf höchstens einen Drittel der Gesamtfläche der Ausschankräume
betragen;
Art. 5 Anforderungen an Raucherlokale
1 Ein Restaurationsbetrieb wird von der zuständigen kantonalen Behörde auf Gesuch
hin als Raucherlokal bewilligt, wenn:
a. die Gesamtfläche der dem Publikum zugänglichen Räume, inklusive Eingangsbereich,
Garderobe und Toiletten, höchstens 80 Quadratmeter beträgt;*
http://www.admin.ch/ch/d/sr/8/818.311.de.pdf
Wieder mal völlig falsch. Der Vorreiter war der Kanton Tessin, lange bevor die Bundeslösung immer mehr verwässert, resp. verraucht wurde. Man hatte in Italien gesehen, dass es problemlos funktioniert, wenn man eine griffige Lösung hat. Die Bundeslösung hat auch als echte Lösung angefangen, bis sie von den Tabaklobby-Marionetten in Bern zur Wirkungslosigkeit verdünnt wurde, damit jeder sagen konnte, wir haben ja die Bundeslösung, damit es ein paar Jahre dauert, bis eine funktionierende Lösung kommt.
Nicht die kantonalen Lösungen, die funktionieren sind das Problem, sondern der wirkungslose Papiertiger Bundeslösung, der grad wegen der Ausnahmen nicht funktioniert...
Das ist reine Volksverdummung, aber ewig lässt sich auch das dümmste Volk nicht für dumm verkaufen.
Die Bundeslösung nur aus der Sicht der Tabaklobby und der 10% Suchtraucher. Genau diese räumliche Trennung hätte ich gern: Also im unbedienten Fumoir oder draussen rauchen. Beim Bundesgesetz müssen die Angestellten überall mitrauchen, und alle Gäste in Betrieben bis 80 m^2
Hören Sie mit Ihren laufenden Diffamierungen auf. Und wie bereits gesagt, sind es über 30% die rauchen; also mehr als die grösste Partei der Schweiz. Auch sind die Räume von der Bundesgesetzgebung räumlich zu trennen. Zudem sind in den meisten Kantonen die Fumoirs unbedient. Was wollen Sie eigentlich noch ???
Als leider starker Raucher, empfinde ich jede Initiative, als Diskriminierung, denn schliesslich war es die Gesellschaft, der Staat, der mich damals zum Rauchen verleitete, indem Rauchergesetze noch gar nicht bestanden.
Die Initiative ist totaler Blödsinn. Mir wäre viel lieber, sie würden den Tabak ganz abschaffen und ihn nicht mehr verkaufen dürfen. Dann hätte man viel mehr erreicht, als die schnittweise Beschränkungen.
Die nächste Initiative wird sein, dass wir zum Schutz der "Passivraucher" auch nicht mehr auf der Strasse rauchen dürfen.
Mir wäre viel lieber, sie würden den Tabak ganz abschaffen und ihn nicht mehr verkaufen dürfen. Dann hätte man viel mehr erreicht, als die schnittweise Beschränkungen.
Es steht ihnen frei, jederzeit mit dem rauchen aufzuhören - wenn Sie es können. Wenn es politisch machbar wäre, hätten die Nichtraucherorganisationen den Nikotingenuss längst verbieten lassen. Dies ist nämlich deren erklärtes Ziel.
Die nächste Initiative wird sein, dass wir zum Schutz der "Passivraucher" auch nicht mehr auf der Strasse rauchen dürfen.
Das wissen wir heute noch nicht, doch möglich wäre es. Sicher ist, dass die Nichtraucherorganisationen nicht aufgeben werden und es noch zu ganz bösen Streitigkeiten zwischen Rauchern und Nichtrauchern kommen wird. Ich glaube nicht, dass sich die Raucher weitere Einschränkungen noch einfach so gefallen lassen werden.
Wieder das übliche Ego-Geschwätz der Raucher. "Ich wurde vom Staat nicht geschützt, also müssen alle anderen auch sterben", und "die wollen das Rauchen verbieten".
Nochmals es geht nicht um die Raucher und das Rauchen, sondern um Passivrauch.
Tja, Herr Schichtar, dann sollten Sie ja für ein rigoroses Verbot sein, um anderen Ihr Schicksal zu ersparen, oder?!
Es gibt tonnenweise Studien, die belegen, dass Passivrauch extrem gefährlich ist, was ja auch leicht zu verstehen ist, da der Raucher unter anderm Polonium-210, also radioaktive Teilchen in die Lungen aller bläst.
Wer behauptet, es gebe keinen Beweis für Passivrauch, lügt und verhöhnt die Opfer, der kann genauso gut behaupten, es hätte nie Gaskammern gegeben.
Tja Herr Laufer, der Herr Schichtar gibt wenigstens zu, dass er Raucher ist, von daher kann ich seine egoistischen Beweggründe aufgrund der Sucht nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheissen kann, aber was Ihr Problem ist, kann ich gar nicht nachvollziehen...
Lustige Debatte. Sind Sie es nicht leid? Ja ich meine alle. Es ist wirklich müssig über dieses Thema zu diskutieren, die Realität ist, Rauchen ist gesundheitsschädlich, dass weiss jeder Raucher. Trotzdem tuen wir es, weil man süchtig ist und weil man es tatsächlich geniesst. Letzteres sind relativ wenige. Die Nichtraucherschutzgesetze werden bei jeder Volksabstimmung verschärft, da können wir alle sicher sein. Ganz einfach weil die Mehrheit sich gar nicht mit dieser Droge beschäftigen will und wohl auch nicht muss. Das akzeptiere ich voll und ganz, weil mir einfach nichts anderes übrig bleibt. Also wenn ich in den Ausgang gehe und ich dann eine Rauchen will (muss) gehe ich nach draußen. Da gehen teilweise echt lustige Gespräche ab, ich kann es nur empfehlen. Und lasst diese Stufers ihren Willen. Den sie haben ja eigentlich recht, diese Harten "nicht" Raucher. Und sie haben ihr Ziel ja fast erreicht,
An alle Raucher, akzeptiert einfach die Tatsachen, wir sind eine Minderheit und wir werden daher nach draussen gehen, an Bahnhöfen vor der Türe stehen und uns in verschlungenen Gassen verstecken.
Sollte dieser Klub Fumier in Basel illegal sein, werden diese Klubs geschlossen. Wenn sie das nicht sind, haben die Hard Core Nichtraucher wenigsten einen Ort wo sie Demonstrieren können..... viele sind es ja nicht mehr.
Ich schätze es ungemein wenn in den Restaurants nicht geraucht wird....... komischerweise gehe ich im Gegensatz zu früher nur noch selten...... ich weiss eigentlich auch nicht warum ...
Solange Sie nach draussen gehen dürfen Sie ja auch gerne eine rauchen, wenns Ihnen Spass macht. Drinnen ist es zum einen für die anderen Leute einfach sehr unangenehm, und zudem ist es diese "Rauchen ist ein normaler Teil des Erwachsenwerdens"-Demonstration, die unseren Nachwuchs dieser Droge, von der man nicht loskommt verfallen lässt.
Welche Drogen nehmen Sie? Alkohol? Ilegale Drogen? Medikamente? Oder was?
Jeder Mensch ist mindestens einer Droge verfallen, welcher Sie?
Da bin ich mir nicht sicher denn ich schätze ein Bier genauso wie Wein oder destiliertes und ich bin Nichtraucher aber tollerant. Jeder nach seinem gusto und da beziehe ich sämtliche Drogen mit ein.
Gesetze und Vorschriften sind dazu da, damit wir uns mit unseren Interessen nicht gegenseitig zerfleischen. Und nicht etwa, Minderheiten zu diskriminieren. Deshalb das Bundesgesetz mit den föderalistischen Freiheiten der Kantone.
Demokratie heisst ja, den Willen einer Mehrheit unter Berücksichtigung der Interessen der Minderheiten durchzusetzen. Alles andere führt, wie die 153 unten stehenden Kommentare aufzeigen, zu Spannungen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Wann wird der erste Raucher von einem Nichtraucher erschlagen?
Es geht um den Schutz der Mehrheit, das nennt man Demokratie.
Was Gewalt angeht, machen Sie mal eine Internetsuche: Das Verhältnis der Übergriffe der Raucher zu denen von Passivrauchern ist locker 1:50, und damit ist die Körperverletzung durch Passivrauch gar nicht eingerechnet.
Diskriminiert werden (momentan noch) die Nicht- resp. Passivraucher. Draussen zu Rauchen ist keine Diskriminierung. Meine Lunge gehört nicht Ihnen!
Nein danke, ich habe eine eigene (unverteerte) Lunge. Aber aufgrund aller Ihrer Antworten ist auch mir inzwischen klar, dass Sie nicht an einer konzilianten Lösung interessiert sind, sondern an einer radikalen Lösung eines generellen Verbotes von Genussprodukten wie Tabak, unabhängig von sozialen Frieden für diese Frage. Deshalb werden sich weitere Diskussionen mit Ihnen zu diesem Thema erübrigen.
Beim Passivrauch gibt es keine konzilliante Lösung: Entweder man muss den Dreck einatmen, oder eben nicht.
Mit dem Rauchen und den Rauchern hat das gar nichts zu tun, es geht um PASSIV-Rauch.
Rund 2,5 Milliarden Franken zahlen die Raucher jährlich an Tabaksteuern. Hinzu kommen noch 8% Mehrwertsteuer. Das Volk beschloss einst, dass die Tabaksteuer der AHV zugute kommt. Doch mittlerweilen finanzieren die Raucher Subventionen, Raucherprävention und seit vergangenem Jahr auch den Schuldenabbau der Bundeskasse. Nun sollen gemäss Widmer-Schlumpf die Tabaksteuern erneut erhöht werden, um die Kampfflugzeuganschaffung zu finanzieren. Dagegen wehren sich die Raucher zu recht. Wenn Widmer-Schlumpf der Ansicht ist, die Raucher müssten auch den Gripen finanzieren, so soll sie dafür die 10 Millionen Franken, die in der Tabakprävention des BAG verschleudert werden, und die Subventionen, die den Nichtraucherorganisationen zugute kommen, hierfür aufwenden. Es geht nicht an, einerseits die Raucher dauernd zu diskriminieren, diese andererseits aber für die (zum Teil entgegen dem Volkswillen abgezweigte) Finanzierung von allerlei Vorhaben abzuzocken.
Die Kosten sind sehr viel höher als das, was die Raucher zahlen. Diese Kosten werden von der Allgemeinheit finanziert. Wo Sie Recht haben ist, dass wir die Prävention abschaffen können. Ein umfassendes schweizweites Passivrauchverbot hat nämlich wesentlich mehr Einfluss auf unsere Heranwachsenden und kostet nicht einmal etwas, im Gegenteil, die Wirte machen mehr Umsatz!
@Dani Stufer
..............im Gegenteil, die Wirte machen mehr Umsatz!
Was nicht stimmt. Gesamtschweizerisch beträgt der Umsatzverlust wegen des Rauchverbots gut 20%. Einige Restaurant, wie zum Beispiel bei uns, mussten gar schliessen.
Und hören Sie auf mit dem Märchen, dass Raucher diskriminiert werden! Es geht einzig darum, dass die 90% Nichtraucher und Aufhörwilligen NICHT mehr diskriminiert werden. Das Rauchen soll nicht verboten werden, sondern der Passivrauch, und dass Sie nur die eigene Gesundheit zerstören dürfen ist kein Diskriminieren.
Übrigens wird gleich viel für die inländischen Tabakbauern abgezweigt wie für die sinnlose Prävention.
Mir raucht der Kopf ob all der Geschichten hier. Die schärfsten Gegner der Raucher sind ja oft ehemalige Raucher.
Ich glaube nicht, dass es Raucher-Gegner gibt, es gibt bloss Gegner von Passivrauch und von rücksichtslosem Verhalten...
Ich habe sie schon gelesen, und das bestärkt mich in meiner Meinung. Vielleicht sollten die Raucher nicht immer denken, dass sich alles und jeder nur um ihre persönlichen Suchtprobleme dreht?
Diese Panik vor dem Rauchen geht mir auf den Keks. Es gibt soviele Schadstoffe in der Luft, welche zu Krankheiten wie Krebs führen können. Ich fahre kein Auto. Vielleicht sterbe ich aber mal an Krebs. Krebs hat soviele Formen und Entstehungsfaktoren, das Auto ist eine davon. Hört auf mit Euren Unsterblichkeitsfantasien!
Offenbar wissen Sie nicht, wovon Sie reden - und negieren (wissenschaftliche) Fakten bewusst. So kann man es natürlich auch machen....
Haben sie auch irgendwas realistisches zu erzählen?!
Nina, rauchen Sie soviel Sie wollen, ist mir doch egal ob Sie Krebs davon kriegen. Aber tun Sie das dort, wo es niemanden anderes stört und vergiftet. (Oder stinkt es Ihnen in den eigenen 4 Wänden zu fest?)
Die Raucher sollten vielleicht mal akzeptieren, dass Rauchen kein Menschenrecht ist und von Gesetzeswegen beschränktwerden kann.
Es ist wie überall im Leben: Die persönliche Freiheit hört dort auf, wo sie eine andere einschränkt. Da wir nicht mehr in den 60ern leben und jeder weiss, dass Passivrauchen schädlich ist, ist nun halt der Anspruch an den Schutz gestiegen. Und da ist es doch logisch, dass die Schrauben bei den Verursachern angesetzt werden.
Hier eine Tolleranz von den Nichtrauchern zu fordern ist schlicht nicht zulässig. Und wenn sich die Verursacher daneben benehmen, wird hakt stärker inteveniert. Es ist somit etwas anderes, wenn ein Raucher zu einer Gruppe Nichtraucher geht und qualmt, als wenn ein Nichtraucher zu einer Gruppe Raucher geht. Im zweiten Fall hat der Nichtraucher sein stillschweigendes Einverständnis gegeben. Im ersten Fall wird es ihm aufgezwungen.
Ich wohne in Basel. Was auch eine unglaubliche Schweinerei ist, ist der Verein oder eher die Posse "Fumoir". Diese Gruppierung hat einen Verein gegründet und umläuft das Basler Gesetz, welches strenger als das Bundesgesetz ist. Auch hier tun die Leute so, als ob Rauchen ein Menschenrecht ist und die Gastronomie, Rauchen als Geschäftsmodell praktiziert. Diese Sicht ist veraltet und genauso, wie wir Schweizer eine Anpassung der Ausländer erwarten, erwarten wir Nichtraucher, eine Anpassung der Raucher an die Mehrheit der Bürger.
Solange die Raucher sich aber als gefährdete Minderheit sehen und Gesetze umgehen, solange wird die Schraube weiter angezogen werden.
Ich gebe somit den ganzen Rauchern den guten Tipp, sich an die Mehrheit anzupassen und nicht auf Rücksicht zu hoffen. Nur so können Raucher in Zukunft freier leben und eine gewisse Duldung erfahren.
Sehen Sie nicht den Widerspruch Ihres Beitrags? Die Toleranz der NIchtraucher wird ja auch im Basler Verein Fümoir nicht strapaziert, weil der sich am Tabakkonsum störende Nichtraucher bereits vor der Beizentür auf das darin enthaltene Rauchlokal mit zwingender Mitgliedschaft im Club aufmerksam gemacht wird. Dieser geht dann in eine Beiz ohne Rauch, welche es in Basel zuhauf gibt.
Somit ist die proklamierte "Freiheit des Geniessens" bereits heute in allen Kantonen weggesperrt, und kein militanter Nichtraucher wird ungewollt ein von Schreiberling Stufer behauptetes "Vergewaltigungsopfer" rücksichtsloser Mitmenschen. Auch Ihnen empfehle ich zuerst die Lektüre des Bundesgesetzes gegen das Passivrauchen, bevor Sie hier zur Inquisition blasen.
Es gibt eben keine rauchfreien Beizen in Basel. Schon wieder kommen Sie mit der Aussage: Wer nicht passiv rauchen will, soll zu hause bleiben. Da können Sie grad sagen, wer nicht zusammengeschlagen oder vergewaltigt werden will, kann ja zu hause bleiben. Fümoar ist eine kriminelle Vereinigung, die einzig dazu dient, Gesetze zu umgehen.
@Dani Stufer
Verdrehen Sie nicht die Worte von Patrick Vogt. Herr Vogt hat ausdrücklich gesagt: "Die Toleranz der NIchtraucher wird ja auch im Basler Verein Fümoir nicht strapaziert, weil der sich am Tabakkonsum störende Nichtraucher bereits vor der Beizentür auf das darin enthaltene Rauchlokal mit zwingender Mitgliedschaft im Club aufmerksam gemacht wird. Dieser geht dann in eine Beiz ohne Rauch, welche es in Basel zuhauf gibt."
Genau diese laufenden Verdrehungen nerven mich bei den Nichtrauchern. Das Basler-Modell mit den Fumoirs wäre für die Schweiz die gutschweizerische Kompromisslösung des Raucher-Problems ohne Streit gewesen. Doch die Nichtraucher wollen ALLE Restaurants für sich alleine beanspruchen; sie suchen einfach den Streit.
So etwas hat doch überhaupt nichts mit unnötigen Verboten zu tun. Es gibt immer mehr Verbote und Gesetze, weil sich immer mehr Minderheiten alles erlauben wollen ohne Rücksicht auf das normale Volk. So im Stil: "Aus dem Weg, jetzt komme ICH." Genau diejenigen die am meisten jammern, sind vermutlich die, die sich überall assozial verhalten und selber schuld sind an immer mehr Verboten. Manche meinen ja sogar, es sei legal an irgendwelchen Demonstrationen Steine nach der Polizei zu werfen... Tabakrauch stinkt extrem und ist schädlich, wer rauchen will soll das irgendwo tun wo es niemanden stört. Aber nicht in Restaurants oder an Bus/Tramhaltestellen oder anderen öffentlichen Orten. Wieso sollen sich 20 Leute vergasen lassen, weil 2 Süchtige ihre Zigaretten rauchen wollen (müssen)? In vielen Ländern ist es längst üblich, dass in der Oeffentlichkeit nicht geraucht wird, nur die Schweiz hat wieder ein löchriges Gesetz das nicht einmal überall kontrolliert und durchgesetzt wird. "Schutz vor Passivrauchen" ist nebenbei gar kein Verbot, sondern soll die Bevölkerung vor Rauchbelästigung schützen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Rauchen ist kein Genuss, sondern eine Sucht, wer anderes behauptet bestätigt seine Sucht. Wer gegen Rauchverbote ist, hat sicher nichts dagegen wenn wir in dem Fall auch alle Tempolimiten aufheben, Waffengewalt erlauben und alles andere auch. Dann dürfte sich ja auch ein Heroinsüchtiger in jedem Restaurant seine Spritze setzen - er stört und schadet damit weniger als ein Raucher. Wenn Freiheit, dann in allem?!?! Ich bin sehr von der FPD enttäuscht, vor allem was ist das für ein Argument, dass man nicht immer mehr Verbote will? Ah ok, es gibt keine vernünftigen Argumente gegen ein Rauchverbot, dann halt auf die Tour mit den vielen Verboten. Aber wieso Frau Schneeberger das stört ist sowieso fraglich, kann sie doch jederzeit in den stinkenden illegalen Fumoirs in Basel rauchen gehen soviel sie will.
Da bin ich nicht ganz Ihrer Meinung. Ok, dass man in Restaurants nicht mehr rauchen kann. Nicht ok, wenn die Raucher immer mehr verbannt werden. Und dass Sie an der Tramhaltestelle wegen einem Raucher "vergast" werden ist etwas übertrieben. Vor allem wenn dann gleichzeitig dauern Autos vorbeifahren und Sie wahrscheinlich viel mehr dadurch geschädigt werden. Sie können sich einen Meter vom Raucher wegbewegen und schon spüren Sie nichts mehr von seinem Rauch.
Toleranz sollte von beiden Seiten kommen.
Extrempositionen helfen nicht, sondern verhärten lediglich die Fronten was zu keinem Resultat führt.
Die Frage ist, warum ich als Geschädigter mich bewegen muss und nicht der Raucher...
Das ist eben die Haltung die nur zu verhärteten Fronten führt. Natürlich kann auch der Raucher zur Seite gehen. Aber tut es Ihnen weh, sich einen Meter zur Seite zu bewegen?
Die Diskussion über das Rauchen ist so kontrovers wie die über einen sofortigen EU Beitritt, die Abschaffung des Kapitalismus oder die Ausschaffung krimineller Ausländer.
Entgegen den anderen Themen argumentieren in diesem Forum besonders die Kampfgegner der Lebenslust ausschliesslich mit Hüftschüssen oder importiertem und zweifelhaftem Humor. Aus diesem Grunde rate ich, dass sich jeder zuerst mal das diskutierte Gesetz durchliest, den wahrscheinlich vorhandenen Kopf einschaltet und die Implikationen daraus ermittelt. Für literarisch wenig bemittelten Menschen: Keine Angst, es sind nur drei grosszügig beschriebene Seiten.
@Patrick Vogt
Für literarisch wenig bemittelten Menschen: Keine Angst, es sind nur drei grosszügig beschriebene Seiten.
Dem ist leider nicht so, denn jeder Kanton kennt noch sein "Eigen- und Spezialzügli". Wobei die Vorschriften einiger Kantone so weit gehen, dass sogar auf öffentlichen Plätzen das Rauchen untersagt ist (z.B. Bushaltestelle Tafers/FR).
Entgegen den anderen Themen argumentieren in diesem Forum besonders die Kampfgegner der Lebenslust ausschliesslich mit Hüftschüssen oder importiertem und zweifelhaftem Humor.
Für viele ist der Kampf gegen den blauen Dunst zur Lebensaufgabe geworden. Nichtwahr, schön, wenn man keine anderen Sorgen hat!
Nochmals: Es geht darum, dass keiner das Recht hat, andere zu belästigen, zu gefährden und zu töten. Beim Passivrauch ist das ganz einfach: Draussen Rauchen, drinnen Leben!
Der Kampf gegen den blauen Dunst ist nicht bei vielen eine Lebensaufgabe geworden: Sie wehren sich nur endlich und lassen sich nicht mehr alles gefallen. Ja wie der Patrick schreibt sollten sich auch alle mal die bestehenden Gesetze anschauen und dann auch noch was "Schutz vor Passivrauchen" verlangt. Das wird vielerorts nämlich gar nichts mehr verändern, nur noch ein paar Lücken im Gesetz stopfen.
Womit auch schon alles gesagt wäre ;-)
Da hat einer, der an Krebs stirbt, weil er als Kind dem Passivrauch ausgesetzt war, viel von der Freiheit und Eigenverantwortung der BürgerInnen... Aus meiner Sicht müsste man das Rauchen sogar in Privatwohnungen, in denen Minderjährige leben, verbieten - zum Schutz der Kinder.
Nach Ihrer Argumentation könnte man auch alle Tempobegrenzungen aufheben; die AutofahrerInnen haben ja Eigenverantwortung.
Um es auf den Punkt zu bringen: Gehts noch?!?
Gemäss Ihrem Motto verbieten wir auch alle "E" Substanzen in den Lebensmitteln, ein unschuldiges Kind könnte ja davon später krank werden. Auch alle heute noch unerforschten Substanzen, welche wir tagtäglich unseren Kids verfüttern, könnte man präventiv gleich verbieten. Coca Cola ist ja gemäss der letzten Neuigkeit auch nicht ohne. Am besten, wir setzen uns erst gar nicht dem Leben aus, nicht wahr?
Freiheit und vor allem Eigenverantwortug bedeutet für einen Raucher, dass er in seiner Wohnung seine Kinder nicht dem Passivrauchen aussetzt. Die Bundesregelung erfüllt die Regelung nach dem Schutz des Passivrauchens vollumfänglich. Weiter unten habe ich geschrieben weshalb.
Ok, verbieten wir die E-Substanzen. Zumindest diese, wovon wir wissen, dass sie sehr ungesund sind. Das wäre in der Tat besser.
Das Problem ist eben, dass nicht alle Menschen und auch nicht alle Eltern Eigenverantwortung besitzen. Und dann kommt es immer auf die Verhältnismässigkeit an.
Einen Leitsatz möchte ich Ihnen als offenbar neoliberal denkenden Menschen mitgeben: "Die Freiheit des einen hört dort auf, wo des anderen Freiheit anfängt."
Wenn die Schweiz keine Regulierung bezüglich Rauchen/Passivrauchen in öffentlichen Räumen hätte, könnte ich diese Intitiative völlig nachvollziehen.
Da solche Gesetzte aber bereits recht umfangreich existieren, sehe ich den Sinn und Zweck dieser Intitiative nicht ein.
Was genau soll die Neuerung gegenüber der aktuellen Gesetzgebung sein? Sind die Differenzen wichtig?
Der Grund dafür ist, dass heute 26 verschiedene Regelungen existieren und das ist schlicht nicht sinnvoll.
26 verschiedene Regelungen, und "kleine" Beizen müssen keinerlei Nichtraucherschutz für die Gäste, auch die grossen keinen für die Angestellten bieten. Die Bundeslösung ist ein wirkungsloser Papiertiger um eine griffige Lösung zu verhindern mit dem Argument "Es gäbe ja schon ein Gesetz".
Wenn jemand keine Wahl hat, ist er mit ziemlich viel einverstanden. Ich garantiere Ihnen, wenn ich Ihnen eine Knarre an den Kopf halte (vielleicht meine persönliche Freiheit?), sind Sie mit ganz vielem einverstanden...
Wenn Sie Passivrauch als Freiheit und Recht anschauen, ist das für mich so zynisch und niveaulos wie "Arbeit macht frei". Sind Passivkampfsport, also auf der Strasse grundlos zusammengeschlagen zu werden, Passivautofahren, also von einem Raser überfahren zu werden, und Passivsex, also vergewaltigt zu werden auch fragen der persönlichen Freiheit, die mit Eigenverantwortung gelöst werden können?!
Das heutige Bundesgesetz ist ein absolut wirkungsloser Papiertiger, der die Nichtraucher und aufhörwilligen Raucher nicht beschüzt, sondern ihre Bedürfnisse und Rechte verhöhnt und mit Füssen tritt. Ein Emmentaler hat weniger (Schlupf)-Löcher!
Starker Tobak, Herr Stufer. Vergewaltigungen mit dem Genussrauchen gleichzusetzen. Das für Sie "wirkungslose" Gesetz trennt die Raucher vom Nichtraucher, oder aber es wird an der Türe zum Gastrobetrieb auf ein Raucherlokal aufmerksam gemacht. Also machen Sie keine Jagd auf Minderheiten und sehen Sie die Sache etwas differenzierter.
@Dani Stufer
Wir Raucher haben von Gesundheitsaposteln wie Sie die Schnauze voll!
@Marin Frey
..... wegen solchen intoleranten Rauchern, wie Sie einer offenbar sind, .....
Dass ich intolerant bin, behaupten Sie, ohne hierfür irgend einen Beweis zu haben (ich hatte zum Beispiel früher in Restaurants meinem Tischnachbarn immer gefragt, ob ihm das Rauchen störe).
Ich schlage Ihnen vor, in die Arktis auszuwandern, um ihrer Lust auf Qualm auszuleben.
Wieviel Toleranz Sie als Nichtraucher gegenüber Rauchern aufbringen belegt schon alleine Ihr Wunsch, Raucher in die Antarktis zu verbannen. Also beschweren Sie sich nicht über die angebliche Intoleranz der Raucher. Und nur so nebenbei erwähnt, Ihre AHV unterstützen die Raucher mit jährlich rund 2,5 Milliarden Franken; Mehrwertsteuer nicht berücksichtigt.
Durch Ihre Empfehlung gewinnt der Beitrag mehr Gewicht und wird prominenter angezeigt.
