Wenige Sitze pro Wahlkreis benachteiligen kleine Parteien. Weil jeder Kanton nur zwei Sitze besetzen kann, sind die grossen Patreien extrem übervertreten. Umso mehr ist es Pflicht der Ständeräte, sich nicht in erster Linie für die Interessen ihrer Partei einzusetzen, sondern die Interessen der ganzen Bevölkerung ihres Kantons zu vertreten.
Nachteil des Ständerats: Weil jeder Kanton nur zwei Sitze hat, sind die grossen Parteien übervertreten.
Alternativen zu suchen ist immer gut.
Ich plädiere für Entspannung und Synergien und noch so vieles, das mir jetzt grad nicht einfällt.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen schöne Ferien. Take it easy;)
Die Alternative ist, Sie sehen sich als Erfinder, die haben auch einen Tendenz, die Fehler in der Argumentation der anderen Menschen zu suchen.
4 Minuten und Sie haben ihn gemacht...aber vielleicht kann ich das aus den Ferien auch so leicht sagen. (was man im Internet nicht alles von seinem Privatleben preisgibt...)
mmh ja, Taktik ist ein schönes Spiel ;)
Na ja ... ;)
In meinen drei letzten Jobs war ich der Idealist und Macher, der vom vorsichtigen Management oft "sanft" abgebremst werden musste.
Ich bin chronisch neugierig und denke vernetzt. Deshalb bin ich wohl von dieser SR Debatte problemlos in die Crossborder Leasing Frage gehüpft.
Perfektionist bin ich einerseits, andererseits bin ich mir bewusst, dass es nach Erreichen der Perfektion keine Entwicklung, keine Zeit, kein Leben mehr geben kann.
Ihr vorgeschlagener Test braucht zuviel Zeit. Der letzte CG Jung Test war besser. Resultat: Ich bin ein introvertierter Idealist. Perfektions-Streben ist da ja inbegriffen.
Kopf hoch, Herr Niklaus - wird schon nicht so schlimm sein :)
:-)
langsam begreife ich, wie Sie funktionieren Herr Plaz. Sie sind ein klassischer Warner.
Wie Jean Ziegler gehören Sie vermutlich zu jenen Menschen, die eine Situation beobachten und den Daumen auf die wunden Punkte legen. Hört man Ihnen zu, könnte man meinen, alles sei schlimm, kurz vor dem Untergang und unrettbar verloren.
Es ist wichtig, dass Organisationen solche Menschen haben. Sie halten uns Enthusiasten zurück. Wo wir zu forsch sind und zu wenig Probleme sehen, bewerten Sie die Dinge dafür viel zu schlimm ein. Auch sind Warner selten Leute, die eigene Vorschläge bringen. Die Warnglocke läutet oft schon im eigenen Kopf für die eigenen Ideen. Darum muss in diesem Beispiel auch jemand Anders die Medien kritisieren.
Ich könnte mir vorstellen, dass Sie einen hohen "Beobachter" und "Perfektionisten" Wert im Belbin-Test haben: http://www.erfolgsprinzipien.com/TestTeamrolle.aspx
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Riskante-Tramdeals-Zuerich-steigt-aus/story/28147692
Sorry, war out of topic. Kleiner Seitenhieb für unsere klassischen Liberalen ;) Man sieht, wer die Kollateralschäden bezahlen muss.
Begriffsklärung zu oben:
http://www.letsmakemoney.at/diefakten/cross-border-leasing.html
Gibts das bei uns in der Schweiz eigentlich auch ?
P.S. Die Medien wäre es doch wert, in einer Debatte mal wieder thematisiert zu werden. Z.B. im Hinblick auf den Herbst ?
Müsste aber jemand von euch machen, ich habe zuwenig Know-How darüber.
"Sein Nachteil war, dass sich die Medien auf das "Amstutz vs. Wyss" verschossen haben."
Das meinte ich oben mit Publicity.
Die Rolle der Medien mag in SR Wahlen noch bestimmender sein, als in NR Wahlen.
Einfach auch deshalb, weil man im Volk mit bekannten Köpfen etwas anfangen kann, Redematerial bekommt etc.
Die grosse Partei im Hintergrund sorgt für Publicity im Vorfeld.
Deshalb, würde ich sagen, ist die Rolle der Medien auch kritisch hier, insbesondere derjenigen Medien, welche einer bestimmten Parteilinie folgen.
In diesem Kontext kommt mir immer noch der SPD Bundestagsabgeordnete aus "Let's make money" in den Sinn, der meinte, dass in Deutschland die Medien immer mehr für den Ausgang von Wahlen entscheidend seien, was dazu führte, dass Leute mit "Strohhelmen" gewählt würden, welche in der Praxis dann inhaltlich völlig inkompetent als Politiker/Politikerinnen seien.
(als Erklärung, warum Crossborder Leasing von der Politik dort/damals zugelassen worden ist)
Meinen Sie Markwalder ;)
Also Jost ist keineswegs unbekannt in BE. Er ist ein engagierter Grossrat. Sein Nachteil war, dass sich die Medien auf das "Amstutz vs. Wyss" verschossen haben. Zudem war seine doch sehr späte Kandidatur ein Nachteil.
Keine Lobby haben, kann übrigens auch ein Vorteil sein- da man den Eindruck gewinnt, einen unabhängigen Kandidaten vor sich zu haben.
Ich gebe zu, würde jetzt D.Simmonet von den Piraten in BE für den SR kandidieren, wäre er als Mitglied einer kleinen Partei eh chancenlos. Wenn sich ein Kandidat aber über mehrere Jahre gezielt fùr den Kanton einsetzt, sind seine Chancen da sehr gross, einem Grossen ein Bein zu stellen. Ein Nachteil ist höchstens, dass er weniger "Parteiwähler" hat. Aber wer geschickt ist, kann das zum Vorteil machen.
Und Sie wollen mir doch nicht sagen, dass es zB für einen Piraten leichter wäre, in LU in den NR zu kommen als in den SR? Weil die 10% knacken die es etwa braucht ist viel schwieriger, als einen einzelnen guten Kopf zu stellen
Ich denke, dass Herr Wäckerlin Recht hat, weil Kandidaten aus grossen Parteien über mehr Publicity verfügen, die mE von ihren Parteien auch finanziell ohne Probleme generiert werden kann.
Beispiel: Die Berner Ständeratswahlen: Markvard, Amstutz oder Wyss, alle anderen waren dem Volk unbekannt ( der Kandidat der EVP ) und traten von Anfang an "ausserhalb der Wertung" an.
Daran ändert auch das Majorzverfahren dann nichts mehr.
Kandidaten der kleinen Parteien haben keine "Lobby", die sie auf einen erfolgsversprechenden Startplatz zur Wahl hieven kann.
Ich nehme zurück, der Fehler lag bei mir, ich habe Ihr "je" nicht gelesen. Da sehen Sie, was man nach einem Roger Federer Match so schnell überliest...man traut halt den SVP'lern ziemlich viel zu.
@Daniel Niklaus
Hier finden sie die Zahlen zu den Wahlen 2007:
http://www.parlament.ch/d/wahlen-abstimmungen/parlamentswahlen/wahlen-2007/diezahlen/Seiten/default.aspx
Und es bestätigt meine Angaben oben: CVP 15.5%, FDP 15.5%.
Aber danke für die Bestätigung von FDP-Vorurteilen! Arrogant und schnodrig über andere herziehen (ich vermute mal sie haben oben das entscheidende Wort "je" nicht gelesen). SVP-Fan bin ich auch nicht...
Ich denke auch das im SR vorallem Personen gewählt werden, welche im Kanton bekannt sind und sich auch für diesen Einsetzen.
@Marc: stimmt eben nicht! Weil im SR in der Regel im Majorzverfahren gewählt wird, haben Mitglieder aus kleinen Parteien viel grössere Chancen.
Ein kleines Beispiel: Im Frühling 2010 trat Hansruedi Stadler (CVP/UR) aus dem Ständerat zurück. Sein Nachfolger war kein Mitglied der grossen und starken CVP im Kanton, sondern Markus Stadler, ein parteiloser Regierungsrat, der sich jetzt der glp angeschlossen hat.
Ich glaube es ist das erste Mal überhaupt, oder zumindest seit langer Zeit, dass nicht beide Sitze in CVP Hand sind.
Markus Stadler wurde nicht gewählt, weil die Gegenkandidatin schlecht war. Er wurde gewählt, weil er sehr beliebt ist, weil er ein konstruktiver Arbeiter ist, stets sachlich bleibt und sehr unabhängig auftritt, weil er eben keiner Partei angehört hat.
Ich glaube, wenn kleine Parteien einen Vorteil haben, dann im Ständerat.
Flugstreit: Alle Flüge, die Deutschland uns streicht, sollen zu Lasten deutscher Gesellschaften gehen gehen!
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