Auch diese Initiative ist aus den schon beinahe "üblichen" Gründen abzulehnen: Geringfügigkeit des Problems & unverhältnismässigkeit der angebotenen Lösung.

Wie vielen Leuten gelingt es schon, eine Bank beinahe zu ruinieren und dafür auch noch Millionen Boni zu erhalten ? Ein Dutzend ? Ein halbes Dutzend ?
Und deswegen die die Verfassung ändern ? Nein.
Wie hoch ist die "Schadenssumme" ? Ein paar hundert Millionen ?
Und deswegen die die Verfassung ändern ? Nein.

Solche exzessiven Boni sind zugegebenermassen bizzar, sicher unverhältnismässig und wahrscheinlich sogar idiotisch.
In einer freien und liberalen Gesellschaft würde ich diese Vorkommnisse trotzdem eher unter der Rubrik "ce la vie" ablegen und mich mit dringenderen Problemen befassen, oder etwas kreativer darauf reagieren, z.B. von allen ausgezahlten Boni werden 5% an die AHV abgeführt ö.ä.

Apropo: wieso dürfen einzelne Spitzensportler und Filmstars Millionen verdienen und Wirtschaftsleute nicht ?

6. Mai 2011
22 Kommentare

Kommentar von Thomas S im Kontext:

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Thomas S [Beitragsautor] Politnetz Plus
12. Mai 2011

@ Alex Schneider

Tja, bei mir kommt der "Abwehrreflex" immer dann zum Tragen, wenn die vorgeschlagene Lösung nicht zum Problem passt. Einfach irgendetwas tun, nur damit man halt etwas getanhat, nennt man blinden Aktionismus. Sie dürfen sich gerne daran beteiligen....
Nach knapp einmal 19 Kommentare ist ein Thema wohl noch nicht zu "Tode geschwatzt", so effektiv sind wir hier noch nicht.
Die von Ihnen verlangten Alternativ-vorschläge wurden schon gebracht (Bonisteuern, zusätzliche AHV Prozente,etc) aber geflissentlich ignoriert. Nützlich wäre in diesem Zusammenhang auch das Lesen der Initiativtexte, 1:12 und Mindestlohn sind nämlich zwei verschiedene, voneinander unabhängige Initiativen....
Das Thema hier: 1:12 Initiative.
Bis mir jemand den Nutzen der Initiative erklären kann, bleibt es bei 1 X NEIN


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