Stimmrecht nach Prüfung verstösst gegen die Verfassung

  1. Titel: Volk und Stände
  2. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen

Art. 136 Politische Rechte
Die politischen Rechte in Bundessachen stehen allen Schweizerinnen und Schweizern zu, die das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben und nicht wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche entmündigt sind. Alle haben die gleichen politischen Rechte und Pflichten.

„Alle haben die gleichen politischen Rechte und Pflichten“

Das wird nur eingehalten, wenn es eine einheitliche Altersgrenze gibt. Stimm- und Wahlrecht nach Prüfung teilt die Wählerinnen und Wähler in „reif“ und „unreif“.
Somit haben nicht alle die Selben Rechte. Was ist eigentlich mit jemandem, der diese Rechte hat. Muss der die Pflichten auch gleich übernehmen obwohl wenn er oder sie erst 14 ist? Oder umgekehrt, muss jemand der aus „Unreife“ diese Rechte nicht hat die Pflichten nicht wahrnehmen? Ist einer der zu unreif zum Stimmen und Wählen ist auch gleich im Vornherein vom Dienst freigesprochen und muss keinen Militärersatz bezahlen?

Gerecht ist nur, wenn das Alter einheitlich ist. Sonst findet eine Selektion statt, die der Verfassung widerspricht.

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