Stimmrechtsalter 0 ist Unsinn. Gegenvorschlag: Stimmrecht nach Prüfung.

Das Stimmrechtsalter 0 ist Unsinn, denn ein Baby oder Kleinkind kann nicht stimmen. Stellvertretendes Stimmen ist zu recht nicht erlaubt, weder für die kranke Grossmutter noch für die Ehefrau, noch für das Kind. Wer stimmt, muss selbstverständlich selbst stimmen und auch dazu in der Lage sein.

Man könnte das Stimmrechtsalter noch ein wenig senken, dann wird es aber bald schwierig, weil nicht jeder Jugendliche im gleichen Alter auch gleich reif ist.

Statt das Stimmrecht ans Alter zu koppeln, könnte man es an eine Prüfung koppeln: Nur wer unser politisches System versteht, nur wer fähig ist, die Wahlunterlagen richtig zu verstehen und auszufüllen und nur wer in der Lage ist, den Text der Abstimmungsbroschüre zu verstehen, darf stimmen und wählen.

Dafür ist das Alter keine Einschränkung mehr: Egal ob jemand 10 oder 50 Jahre alt ist, man muss die Staatsbürger-Prüfung bestehen, dann darf man stimmen und wählen.

Das hätte den Vorteil, dass man auch Ausländer zulassen könnte, wenn sie die Prüfung bestehen (was bedingt, dass sie unser System kennen und gut Deutsch können müssen, also höhere Hürden als zur Einbürgerung). Und es hätte den Vorteil einer Qualitätssteigerung, weil ausgefiltert würde, wer nichts versteht.

36 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.