Krude Argumente liest man hier und dort. Gewaltspiele würden Leben retten und anderen Schmarrn. Fakt ist: Gewaltspiele werden genauso gekauft wie Pornos.

Verbote sind ein schlechtes Zeichen, ein Zeichen der Hilflosigkeit. Vielmehr sollten erstens Altersbeschränkungen sinnvoll durchgesetzt werden (funktionierende, ideologiefreie Kontrollgremien), zweitens sollten die Hersteller unter Druck gesetzt werden, sich auf gewisse moralische Standards zu einigen. Dafür kann auch ein Gütesiegel geschaffen werden. Kurz: Positive, fördernde Aktionen bringen mehr als stupide Verbote. Denn Games sind längst Teil unserer Kultur geworden - wie Kino und Porno.

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