Die BDP wird wegen ihrer Kehrtwende in der AKW-Frage die Wahlen verlieren.

Die BDP hat sich vor der Abstimmung über einen Mühleberg-Ersatz am 13. Februar massiv für neue AKWs stark gemacht. Mit BKW-Präsident Urs Gasche hat sie auch einen prominenten Atom-Lobbyisten in ihren Reihen. Nun vollzog die Partei wegen dem Unglück in Japan eine aprupte Kehrtwende und stellt sich nun gegen neue AKWs. Nun hat offenbar sogar die BDP selber gemerkt, dass namentlich Gasches Doppelrolle als BKW-Präsident und Präsident der Berner BDP unglaubwürdig ist. Deshalb ist Gasche zurück getreten.

Und Hans Grunder, Präsident der BDP Schweiz, hat noch am 15. März gegenüber der Berner Zeitung folgendes gesagt, dass ein Atomausstieg «vor 2050» nicht für realistisch sei:. «Sollen wir denn etwa den Strom aus Frankreich importieren? Das ist doch verlogen.»

Und nun spielt das alles keine Rolle mehr und Grunder will auf einmal aus der Atomenergie aussteigen können!

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