Es ist im Kanton Luzern höchste Zeit - statt dauernd die Steuern für Unternehmungen zu senken - mit der finanziellen Entlastung der Familien zu beginnen.

Wer als Kandidat jetzt auf den Strassen unterwegs ist, erlebt immer wieder interessante Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern. Ein solches Gespräch hatte ich letzthin und es bestätigte mir ganz eindrücklich, dass ich für die richtige Partei kandidiere.

Ich sprach einen Mann im mittleren Alter in Begleitung einer hübschen kleinen Tochter auf die kommenden Kantonratswahlen an. Es stellte sich heraus, dass der Familienvater seine Mietwohnung mit seiner Frau und drei Kindern teilt. Mit seinem Einkommen liegt er im so genannten statistischen Durchschnitt. Dieses steht stetig steigenden Kosten gegenüber und so kommt diese Familie mit ihrem Einkommen mal gerade so durch. Die Zukunft scheint alles andere als rosig zu werden. Die Kosten dürften in nächster Zeit eher steigen als sinken.

Oft wird von Entlastung der Familien geredet, doch in Tat und Wahrheit sind dies zumeist nicht mehr als Lippenbekenntnisse. Kinderwünsche können heutzutage tatsächlich an den finanziellen Mitteln scheitern. Diese Entwicklung ist sehr bedenklich und illustriert auch die wachsende Ungleichheit in unserem Land. Ich will keinesfalls, dass sich in Zukunft «nur» noch Menschen mit hohen Einkommen Kinder leisten können. Dies würde zu einer Elite-Bildung unserer Gesellschaft führen und dies gefährdet mittel- bis langfristig die Stabilität der Schweiz.

Es ist darum im Kanton Luzern höchste Zeit - statt dauernd die Steuern für Unternehmungen zu senken - endlich mit der wirklichen Entlastung der Familien zu beginnen. Wenn der Wunsch, Kinder zu kriegen ein Armutsrisiko ist, stimmt definitiv etwas nicht!

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