Der ganze Wahlkampf ist eine Farce - die WählerInnen sollten sich ihre Meinung auch in den anderen drei Legislaturjahren ohne mediale Kopfwäsche bilden können.

Als Bürgerin empfinde ich es als geradezu aufdringlich, jedes Grinsen von Plakatwänden und aus Zeitungen heraus aushalten zu müssen. Ich wähle nicht die schöneren Zähne und auch nicht den besseren Spruch. Und schon gar keine Beleidigungen.
Diese Aufdringlichkeit kostet die Parteien enorm viel Geld, das sie besser für inhaltliche Aktionen verwenden würden.
Da frage ich mich, warum es überhaupt erlaubt ist, solche Wahlkampagnen zu führen.
Was habe ich davon, wenn ich den einen Kopf siebenmal ins Altpapier werfe? Was hat dieser Kopf davon?
Gerade in Winterthur haben wir ein hervorragendes System, die Stadt organisiert die Verteilung der Wahlflyer ALLER Parteien an alle Wahlberechtigten. Ich würde meinen, das reicht als Information kurz vor den Wahlen vollkommen (damit man die Namen der RegierungsratskandidatInnen richtig schreibt).
Die Mobilisierung der WählerInnen ist wieder etwas anders, wo meine radikalsten Gedanken meinen, jänu denn, wenn sie nicht wählen sind sie eben selber schuld.... und dann gibt es ein paar Möglichkeiten, die durchaus Sinn machen und jede Partei gratis nutzen kann. Wenn sie will. Aber mit viel Geld Grinsen verteilen - nein danke!

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