Wir dürfen unseren Nachkommen keine gebrochene Gesellschaft hinterlassen - und müssen unsere Sozialwerke langfristig sichern.

Oft im politischen Diskurs der Parteien zurückgestellt - aber ebenso wichtig wie die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit - ist die soziale Nachhaltigkeit. Sie beinhalt zunächst den respektvollen und toleranten Umgang mit allen Bewohnerinnen und Bewohner unseres Landes - damit unsere Gesellschaft nicht auseinander bricht und tragfähig bleibt. Alle Personen sollen ihre Rechte wahren können und auf einen fairen Rechtsstaat, der die Grundrechte achtet, vertrauen dürfen. Soziale Nachhaltigkeit heisst auch Integration von Ausländerinnen und Ausländern nach den Grundsätzen des «Förderns und Forderns».

Und benachteiligte Menschen sollen geschützt werden. Sie alle - auch kranke und arme Menschen - sollen ein würdiges Leben führen können. Das bedingt gegenseitige Solidarität, die Sanierung unserer Sozialwerke und eine intakte Justiz, zur Wahrnehmung unserer Rechte und zum Schutz der Gerechtigkeit. Solidarität heisst auch, dass besser gestellte Personen einen grösseren Beitrag an die Allgemeinheit leisten sollen, als jene, die weniger Glück im Leben hatten. Besser Verdienende sollen höhere, aber immer noch angemessene Sozialabgaben leisten.

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